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 <title>opinioiuris.de - § 284 BGB</title>
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 <title>Wie grenzt man Schaden, Aufwendung und Selbstschädigung ab?</title>
 <link>https://opinioiuris.de/aufsatz/4107</link>
 <description>&lt;p&gt;Der weit verbreitete Merkspruch zur Abgrenzung von Schäden, Aufwendungen iSd. § 284 BGB (und Selbstschädigungen) bringt für diese Frage nur wenig Licht ins Dunkle. Ein Schaden wird allgemein als „Unfreiwillige Einbuße an Gütern“&lt;a class=&quot;see-footnote&quot; id=&quot;footnoteref1_hln3y6a&quot; title=&quot;Brox/Walker, Allgemeines Schuldrecht, 48. Auflage 2024, § 29 Rn. 1 .&quot; href=&quot;#footnote1_hln3y6a&quot;&gt;1&lt;/a&gt; und eine Aufwendung als „Freiwillige[s] Opfer“&lt;a class=&quot;see-footnote&quot; id=&quot;footnoteref2_0fptxow&quot; title=&quot;Looschelders, Schuldrecht Allgemeiner Teil, 22. Auflage 2024, § 44 Rn. 1.&quot; href=&quot;#footnote2_0fptxow&quot;&gt;2&lt;/a&gt; bezeichnet. Diese Abgrenzung kann jedoch Probleme bereiten, insbesondere, wenn man eine Selbstschädigung (v. a. die Herausforderungsfälle) als Schaden versteht, der aber durch den eigenen Willen des Geschädigten entstanden ist – auch wenn er vom Schädiger veranlasst wurde.&lt;a class=&quot;see-footnote&quot; id=&quot;footnoteref3_balnpdr&quot; title=&quot;Looschelders, Schuldrecht Allgemeiner Teil, 22. Auflage 2024, § 45 Rn. 35.&quot; href=&quot;#footnote3_balnpdr&quot;&gt;3&lt;/a&gt; Auf den ersten Blick erscheint das als ein Widerspruch: Es handelt sich bei einer Selbstschädigung um einen Schaden, der bekanntlich unfreiwillig eintritt, aber dennoch auf einem freien Willen des Geschädigten basiert?&lt;/p&gt;


&lt;ul class=&quot;footnotes&quot;&gt;&lt;li class=&quot;footnote&quot; id=&quot;footnote1_hln3y6a&quot;&gt;&lt;a class=&quot;footnote-label&quot; href=&quot;#footnoteref1_hln3y6a&quot;&gt;1.&lt;/a&gt; Brox/Walker, Allgemeines Schuldrecht, 48. Auflage 2024, § 29 Rn. 1 .&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;footnote&quot; id=&quot;footnote2_0fptxow&quot;&gt;&lt;a class=&quot;footnote-label&quot; href=&quot;#footnoteref2_0fptxow&quot;&gt;2.&lt;/a&gt; Looschelders, Schuldrecht Allgemeiner Teil, 22. Auflage 2024, § 44 Rn. 1.&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;footnote&quot; id=&quot;footnote3_balnpdr&quot;&gt;&lt;a class=&quot;footnote-label&quot; href=&quot;#footnoteref3_balnpdr&quot;&gt;3.&lt;/a&gt; Looschelders, Schuldrecht Allgemeiner Teil, 22. Auflage 2024, § 45 Rn. 35.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://opinioiuris.de/aufsatz/4107&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
 <comments>https://opinioiuris.de/aufsatz/4107#comments</comments>
 <category domain="https://opinioiuris.de/kategorie/rechtsnorm/%C2%A7-253-bgb">§ 253 BGB</category>
 <category domain="https://opinioiuris.de/kategorie/rechtsnorm/%C2%A7-284-bgb">§ 284 BGB</category>
 <pubDate>Sat, 25 Jan 2025 18:52:33 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Philipp Schüpferling</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">4107 at https://opinioiuris.de</guid>
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