Aktuelle Nachrichten
BVerwG 2 VR 15.25 - Beschluss
(Diese Entscheidung wird nur zur nicht gewerblichen Nutzung kostenfrei bereitgestellt (§11 Abs. 2 S.2 JVKostG))
Kategorien: Entscheidungen der Bundesgerichte
BVerwG 4 BN 8.25 - Beschluss
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BVerwG 8 B 5.25 - Beschluss
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Bund lehnt Pflicht-Kontrolle beim Boarding ab - GdP dafür
Während Frankreich und Spanien Ausweise beim Boarding kontrollieren, lehnt Deutschland das weiterhin ab. Warum die Gewerkschaft der Polizei das kritisiert.
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Kategorien: Juristische Nachrichten
Sachverständige nur teilweise einig beim Vaterschaftsrecht
Das Kindeswohl muss weiterhin im Vordergrund stehen. Darin zumindest waren sich die Sachverständigen einig bei einer Anhörung im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz über den Gesetzentwurf der Bundesregierung „zur Umsetzung des Urteils des Bundesverfassungsgerichts zur Vaterschaftsanfechtung“ (21/2997, 21/3487). Die Karlsruher Richter hatten beanstandet, dass es einem leiblichen Vater bisher zu schwer gemacht wird, die einmal rechtskräftig anerkannte Vaterschaft eines anderen Mannes anzufechten. Im konkreten Fall war der rechtliche Vater seinen familiären Pflichten nicht mehr nachgekommen, trotzdem konnte der biologische Vater dessen Vaterschaft nicht mehr anfechten. Möglichkeit wiederholter Vaterschaftsanfechtungen In der Anhörung nun kritisierte Dr. Lucy Chebout vom Deutschen Juristinnenbund, dass der Gesetzentwurf über das von Karlsruhe vorgegebene Ziel hinausschieße. Statt einer zweiten Chance erhalte der leibliche Vater „unbegrenzt viele Chancen“. Durch die „voraussetzungslose Antragsmöglichkeit“ werde immer wieder die „ganze Mühle“ der Prüfung, ob sich an den Voraussetzungen der rechtlichen Vaterschaft etwas geändert hat, in Bewegung gesetzt. Hier hakte auch Sophie Schwab vom Zukunftsforum Familie ein. Der Entwurf schwäche bestehende Elternschaften und könne für Kinder zu einem „dauerhaften Schwebezustand“ der Unklarheit über ihre Familienverhältnisse führen. Dies widerspreche dem Wohl des Kindes, das verlässliche Beziehungen brauche. Erschwerend kommt aus Sicht von Schwab hinzu, dass selbst Vergewaltigern und anderen Gewalttätern die Möglichkeit wiederholter Vaterschaftsanfechtungen eröffnet werde. Diskussion über die Anfechtungsfrist Kerstin Niethammer-Jürgens von der Bundesrechtsanwaltskammer kritisierte die vorgesehene Anfechtungsfrist, die zusätzliche und schwierige Verfahren nach sich zu ziehen drohe. Zusätzliche Verfahren erwartet sie aber auch, weil „das Interesse der Väter an Teilhabe am Leben der Kinder“ zunehme. Die „engagierten Richter“ an den Familiengerichten würden das jedoch schaffen, zeigte sich Niethammer-Jürgens überzeugt. Auch Dr. iur. Marko Oldenburger vom Deutschen Anwaltverein befürchtet, dass die Anfechtungsfrist zu nicht erfolgversprechenden Verfahren führe, nur um die Frist einzuhalten. Für die Kindesentwicklung sei eine „frühzeitige Klärung“ der familiären Verhältnisse wichtig, betonte Oldenburger, und die „unbeschränkte Wiederaufnahmemöglichkeit“ widerspreche dem. Im Übrigen sollte das Recht auf Anfechtung an den erkennbaren Verantwortungswillen des leiblichen Vaters geknüpft sein. Derartige Einwände wollte Prof. Dr. Gregor Thüsing von der Universität Bonn nicht in gleichem Maße teilen. Viele Bedenken, dass leibliche Väter die Familie ihres biologischen Kindes unter dauernde Beobachtung stellen und immer neue Verfahren eröffnen könnten, seien schon im Anhörungsverfahren zum Referentenentwurf geäußert und im vorliegenden Gesetzentwurf „hinreichend berücksichtigt“ worden. „Gefahr der Rechtszersplitterung“ Mehrere Sachverständige kritisierten, dass der Gesetzentwurf eine Vielzahl unbestimmter Rechtsbegriffe enthalten. Die Richterin am Bundesgerichtshof Dr. Christina Pernice befürchtet deshalb, dass „unterschiedliche Richter mit unterschiedlichen Horizonten“ in ähnlich gelagerten Fällen zu unterschiedlichen Urteilen käme. Sie sieht deshalb die „Gefahr der Rechtszersplitterung“. Prof. Dr. Henrike von Scheliha von der Bucerius Law School bedauerte, dass der Gesetzentwurf „die Chance zu einer umfassenden Reform des Abstammungsrechts“ verpasse. Sie kritisierte ebenso wie andere Sachverständige das Festhalten am Zwei-Eltern-Prinzip, das die Möglichkeit einer einvernehmlichen Mehrelternschaft ausschließt. Dagegen wandte Gregor Thüsing ein, dass es dafür Zeit für eine gründliche Debatte brauche und es daher richtig sei, unter Einhaltung der von Karlsruhe vorgegebenen Frist die konkret aufgeworfene Frage zu lösen. (pst/12.01.2026)
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AfD fragt nach Kriterien für Demokratieskepsis
Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend/KleineAnfrage Die AfD-Fraktion fragt die Bundesregierung in einer Kleinen Anfrage, ab wann jemand als demokratieskeptisch gilt.
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Bundestagspräsidentin informiert über 23 Parteispenden
Bundestagsnachrichten/Unterrichtung Bundestagspräsidentin Julia Klöckner informiert in einer Unterrichtung über 23 im September, Oktober und November 2025 gemeldete Parteispenden, die im Einzelfall 35.000 Euro übersteigen.
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Deradikalisierungsprogramme des Bundes
Inneres/KleineAnfrage Um "Wirksamkeit und Evaluation der Deradikalisierungsprogramme des Bundes" geht es in einer Kleinen Anfrage der AfD-Fraktion.
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AfD fragt nach Organisation von IT-Großprojekten
Arbeit und Soziales/KleineAnfrage Die AfD-Fraktion hat eine Kleine Anfrage zu Arbeitsmethoden mit Fremdpersonaleinsatz bei IT-Großprojekten in den Finanz- und Sozialbehörden des Bundes gestellt.
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AfD fragt nach Qualifizierung und Weiterbildung
Arbeit und Soziales/KleineAnfrage Qualifizierung, Weiterbildung und Fachkräftesicherung in Deutschland sind Themen einer Kleinen Anfrage der AfD-Fraktion.
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Finanzierung der Amadeu Antonio Stiftung
Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend/KleineAnfrage Nach der Finanzierung der Amadeu Antonio Stiftung durch Bundesmittel fragt die AfD-Fraktion in einer Kleinen Anfrage.
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Telegram-Gruppen und Handels-App: BaFin warnt vor Nutzung der App „NYLI“ und „NYLIPLUS“ und weist auf Identitätsmissbrauch hin
Nach Informationen, die der Finanzaufsicht BaFin vorliegen, wenden sich Unbekannte in Telegram-Gruppen und Chats an deutsche Anlegerinnen und Anleger. Die Initiatoren solcher Messenger-Gruppen treten vorgeblich als amerikanisches Unternehmen „MacKay Shields“ auf. Es handelt sich um einen Identitätsmissbrauch.
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Update on the UK Finance Bill 2026
The Finance Bill 2026 had its second reading in the House of Commons on December 16, 2025. This followed the Bill's first Commons reading on December 2, 2025, and its publication on December 4, 2025. No amendments were made to the Bill.
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Pensions Regulator’s annual overview of UK DB and hybrid market shows further contraction in 2025
The Regulator published its annual overview of the occupational DB and hybrid scheme landscape in the UK, reporting on scheme status, membership levels and assets under management, on December 16, 2025.
Kategorien: Nachrichten der Wirtschaftskanzleien
Pensions Minister confirms auto-enrolment thresholds unchanged for 2026/27
In a statement released on December 18, 2025, the Pensions Minister, Torsten Bell, confirmed that the automatic enrolment thresholds for 2026/27 will be maintained at their 2025/26 levels. This follows the statutory annual review.
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Pensions Regulator consults on draft Code of Practice covering extension of CDC regime to unconnected multiple employers
The Regulator has published a consultation on a revised collective defined contribution (CDC) code of practice to encompass the introduction of multi-employer CDC schemes for savers.
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Pensions Ombudsman publishes new information for members on overpayments
The Pensions Ombudsman has published information to help members (or other beneficiaries) of pension schemes understand the key issues that arise when a pension has been overpaid.
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DWP launches consultation on the future of pension scheme trusteeship
The DWP launched a consultation, “Trust-based pension schemes: Trustees and governance, building a stronger future” on December 15, 2025.
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Targeted support: HM Treasury and FCA set out their plans
Targeted support is focused assistance for groups of individuals facing similar challenges. It aims to bridge the gap between generic help and bespoke, paid-for advice.
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Financial Conduct Authority consults on adapting pensions requirements for changing market
The FCA has published a consultation paper on rules to better support consumers using digital pension planning tools and those making DC transfer decisions without financial advice.
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