Aktuelle Nachrichten
zu72/26 | Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der Richtlinien (EU) 2016/2341 und 2016/97 im Hinblick auf die Stärkung des Rahmens für die betriebliche Altersversorgung | 10. Februar 2026
77/26 | Entwurf eines ... Gesetzes zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes zur Beschleunigung des Ausbaus der Windenergie an Land | 10. Februar 2026
78/26 | Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zur Überwachung und Kontrolle von Drogenausgangsstoffen und zur Aufhebung der Verordnungen (EG) Nr. 273/2004 und (EG) Nr. 111/2005 | 19. Februar 2026
79/26 | Vorschlag für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der Verordnung (EU) 2023/956 im Hinblick auf die Ausweitung des Anwendungsbereichs auf nachgelagerte Waren sowie auf Maßnahmen zur Bekämpfung von Umgehungspraktik
77/26 | Entwurf eines ... Gesetzes zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes zur Beschleunigung des Ausbaus der Windenergie an Land | 19. Februar 2026
Zweites Gesetz zur Änderung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes
G. v. 04.02.2026 BGBl. 2026 I Nr. 34
ändert
- Tierhaltungskennzeichnungsgesetz (TierHaltKennzG)
Standortfördergesetz (StoFöG)
G. v. 04.02.2026 BGBl. 2026 I Nr. 33
ändert
- Gesetz für dringliche Änderungen im Finanzmarkt- und Steuerbereich
- Kryptomärkteaufsichtsgesetz (KMAG)
- Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (KapMuG)
- Wertpapierinstituts-Inhaberkontrollverordnung (WpI-InhKontrollV)
- Wertpapierinstituts-Anzeigenverordnung (WpI-AnzV)
- Verordnung über Anforderungen an elektronische Wertpapierregister (eWpRV)
- Finanzdienstleistungsaufsichtsgebührenverordnung (FinDAGebV)
- Gesetz über elektronische Wertpapiere (eWpG)
- Wertpapierinstitutsgesetz (WpIG)
- Wertpapierdienstleistungs-Prüfungsverordnung (WpDPV)
- Wertpapierdienstleistungs-Verhaltens- und -Organisationsverordnung (WpDVerOV)
- Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG)
- Geldwäschegesetz (GwG)
- Investmentsteuergesetz (InvStG)
- Pensionsfonds-Aufsichtsverordnung (PFAV)
- Aktuarverordnung (AktuarV)
- Anlageverordnung (AnlV)
- Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG)
- Sanierungs- und Abwicklungsgesetz (SAG)
- Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB)
- WpHG-Mitarbeiteranzeigeverordnung (WpHGMaAnzV)
- Vermögensanlagengesetz (VermAnlG)
- ZAG-Anzeigenverordnung (ZAGAnzV)
- Inhaberkontrollverordnung (InhKontrollV)
- Wohngeldgesetz (WoGG)
- Börsengesetz (BörsG)
- REIT-Gesetz (REITG)
- Anzeigenverordnung (AnzV)
- Finanzverwaltungsgesetz (FVG)
- Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
- Verordnung über die Satzung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
- Umsatzsteuergesetz (UStG)
- Börsenzulassungs-Verordnung (BörsZulV)
- Marktzugangsangabenverordnung (MarktAngV)
- Aktiengesetz (AktG)
- Einkommensteuergesetz (EStG)
- Siebtes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VII) - Gesetzliche Unfallversicherung - (SGB VII)
- Gewerbeordnung
- Satzung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
- Sozialgesetzbuch (SGB) Erstes Buch (I) - Allgemeiner Teil - (SGB I)
- Unterlassungsklagengesetz (UKlaG)
- Wertpapierprospektgesetz (WpPG)
- Körperschaftsteuergesetz (KStG)
- Bundesbesoldungsgesetz
- Wertpapierhandelsanzeigeverordnung (WpAV)
- Wertpapierhandelsgesetz (WpHG)
- Finanzdienstleistungsaufsichtsgesetz (FinDAG)
- Kreditwesengesetz (KWG)
- Sozialgesetzbuch (SGB) Sechstes Buch (VI) - Gesetzliche Rentenversicherung - (SGB VI)
- Spruchverfahrensgesetz (SpruchG)
Hoher Aufwand, geringe Offenlegung: Warum Gerichtsurteile kaum erscheinen
Eine aktuelle Datenanalyse des Südwestrundfunks zeigt, dass Gerichte in Deutschland, speziell auch im Südwesten, nur sehr wenige ihrer Urteile in öffentlich zugänglichen, staatlichen Datenbanken bereitstellen. Insgesamt lag der Anteil der veröffentlichten Entscheidungen von Zivil- und Verwaltungsgerichten aus den Jahren 2023 und 2024 bundesweit bei lediglich rund 3,5 %. Viele Urteile, etwa zu Schmerzensgeld, Nachbarschaftsstreitigkeiten oder Baugenehmigungen, sind demnach nicht öffentlich einsehbar.
Regionale Unterschiede
Dabei bestehen deutliche regionale Unterschiede: In Rheinland-Pfalz (1,5 %), Niedersachsen (1,6 %) und Thüringen (1,9 %) wurden besonders wenige Entscheidungen veröffentlicht, während Bayern (5,6 %), Brandenburg (5,4 %) und das Saarland (5,4 %) vergleichsweise höhere Anteile aufweisen. Amtsgerichtsurteile sowie Urteile aus Straf-, Sozial-, Arbeits- und Finanzverfahren wurden bei der Auswertung nicht berücksichtigt.
Geringe Transparenz als Hauptkritikpunkt
Ein Hauptkritikpunkt ist die geringe Transparenz der Justiz: Kritiker argumentieren, dass mehr öffentlich verfügbare Urteile die Rechtsprechung vergleichbarer und früher erkennbare Entscheidungs-Tendenzen für Richter und Bürger machen könnten. Dadurch wären Rechtsfindung und Rechtsschutz potenziell effizienter und nachvollziehbarer. Diese Forderung vertritt etwa Til Bußmann-Welsch von der Initiative „Offene Urteile“, die langfristig eine größere Zahl von Fällen öffentlich einsehbar machen möchte.
Zu großer organisatorischer Aufwand
Ein Grund für die niedrige Veröffentlichungsquote ist der hohe organisatorische Aufwand, vor allem die erforderliche Anonymisierung der Entscheidungen, bevor sie öffentlich bereitgestellt werden. Gerichte berichten, dass dies personelle Ressourcen bindet. In Hessen und Baden-Württemberg soll künftig der Einsatz einer künstlichen Intelligenz namens Jano unterstützen, um die Veröffentlichung zu erleichtern.
Große Unterschiede zwischen Instanzen
Die Unterschiede zwischen den einzelnen Instanzen sind erheblich. Während an Landgerichten nur ein kleiner Teil (etwa 1,3 % in Zivilprozessen) veröffentlicht wird, steigt der Anteil in höheren Instanzen deutlich, Oberlandesgerichte publizieren einen höheren Anteil und an den obersten Bundesgerichten (z.B. Bundesgerichtshof und Bundesverwaltungsgericht) sind Entscheidungen nahezu vollständig öffentlich zugänglich.
Gerade im Zeitalter von KI wäre die Veröffentlichung von großen Teilen aller Gerichtsurteile ein immenser Mehrwert. Dies könnte Verlagen, Legal Tech Softwareanbietern, Juristen und am Ende den Bürgern sehr helfen um Gerechtigkeit und damit Vertrauen in die Justiz voranzutreiben.
Der Beitrag Hoher Aufwand, geringe Offenlegung: Warum Gerichtsurteile kaum erscheinen erschien zuerst auf .
Satzungsänderung beim DAV: Kein Platz für Extremisten
Der DAV will keine Anwälte mit extremistischer Gesinnung in seinen Reihen und ändert dazu seine Satzung. Auch in den Arbeitsgemeinschaften und im Vorstand will man nur demokratisch gesinnte Mitstreiter. Doch allein kann der Dachverband sein Vorhaben nicht umsetzen.
Weiterlesen
"Mann gegen Mann": Kein Schmerzensgeld nach verabredeter Schlägerei
Wer sich freiwillig zu einer Prügelei verabredet und dabei verletzt wird, geht womöglich leer aus. Dies bestätigte das OLG Zweibrücken im Fall zweier Streithähne.
Weiterlesen
Neues Beweismaterial verzögert Urteil zu rechtsextremistischer "Artgemeinschaft"
Das eigentlich für Dienstag geplante Urteil zum Verbot der "Artgemeinschaft" verzögert sich: Neue Hinweise aus einem Ermittlungsverfahren führen zu einer weiteren Verhandlungsrunde vor dem BverwG.
Weiterlesen
Eilantrag auf Gewaltschutzmaßnahme: Auch neun Monate nach der Tat noch dringend
Es sei bedauerliche Lebensrealität, dass sich Opfer häuslicher Gewalt oft erst spät an die Justiz wenden, erklärte das OLG Frankfurt a.M.. Daher könne auch bei einem Monate nach der Tat gestellten Eilantrag die Dringlichkeit der Gewaltschutzmaßnahmen gegeben sein.
Weiterlesen
Unfall auf dem Reiterhof: Arbeitsunfall trotz Spaß
Ohne Arbeitsvertrag keine Unfallversicherung? Nicht unbedingt. Eine Reiterin, die regelmäßig auch die Pferde des Hofbetreibers bewegte und dafür eine Ermäßigung erhielt, war nach einem Sturz unfallversichert. Das LSG Baden-Württemberg bejahte eine "Wie-Beschäftigung" – trotz Reithobby.
Weiterlesen
KI bei WhatsApp: EU droht Meta mit Zwangsmaßnahmen
Künstliche Intelligenz soll Nutzern auch in Messenger-Apps helfen. Der Marktführer WhatsApp vom Meta-Konzern lässt laut EU-Kommission aber nur eine KI zu: "Meta AI". Brüssel will das ändern.
Weiterlesen
