Aktuelle Nachrichten

Stornierte Tickets wegen der "Hitze-Sonderkulanz" der DB AG

Verkehr/KleineAnfrage Wie viele Tickets aufgrund der durch die Deutsche Bahn AG (DB AG) im Zeitraum vom 25. Juni bis 30. Juni 2026 gewährten "Hitze-Sonderkulanz"-Regelung storniert wurden, möchte die AfD wissen.

Anbindung des Abstellbahnhofs Untertürkheim an Bad Cannstatt

Verkehr/KleineAnfrage Die Anbindung des zukünftigen Abstellbahnhofs Untertürkheim an den Bahnhof Stuttgart-Bad Cannstatt steht im Mittelpunkt einer Kleinen Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.

Lkw-Kontrollen auf Bundesfernstraßen und Bundesstraßen

Verkehr/KleineAnfrage Die Grünen thematisieren mangelnde Lkw-Kontrollen auf Bundesfernstraßen und Bundesstraßen und daraus resultierende Schäden an Umwelt, Infrastruktur sowie Risiken für die Verkehrssicherheit.

Prozess im Mordfall Tupac Shakur beginnt

beck-aktuell - 10.08.2026
Prozess im Mordfall Tupac Shakur beginnt tupac-shakur-AP Photo Todd Plitt.jpg karla_wilken Mo., 10.08.2026 - 11:39 1996 starb der Rapper Tupac Shakur nach Schüssen in Las Vegas - nun beginnt der Prozess gegen einen mutmaßlichen Drahtzieher. Im Fokus stehen eigene Aussagen des Verdächtigen. Europarecht, ausl. Recht, Völkerrecht Strafrecht

UK corporate governance and narrative reporting: Key developments checklist

Norton Rose Fulbright - 10.08.2026
This checklist is intended to help UK-listed companies keep abreast of key developments in the fast-moving areas of corporate governance and narrative reporting.

Supreme Court verhängt Baustopp

beck-aktuell - 10.08.2026
Supreme Court verhängt Baustopp Ballsaal_Weißes_Haus_2026.jpg karla_wilken Mo., 10.08.2026 - 11:28 US-Präsident Donald Trump darf seinen umstrittenen Ballsaal im Weißen Haus laut einer Gerichtsentscheidung nicht eigenmächtig bauen. Stattdessen müsse er die Zustimmung des Kongresses einholen, der Bau müsse bis auf weiteres eingestellt werden. Europarecht, ausl. Recht, Völkerrecht

Norton Rose Fulbright advises Peel Hunt on Volex plc’s Main Market listing

Norton Rose Fulbright - 10.08.2026
Global law firm Norton Rose Fulbright has advised Peel Hunt as sponsor to Volex plc (Volex) on its move from AIM to a listing on the Equity Shares (Commercial Companies) category of the Official List of the FCA and to trading on the Main Market of the London Stock Exchange.

Legal Tech in der juristischen Ausbildung: Wo steht der Nachwuchs?

Legal Tech Verzeichnis - 10.08.2026

Kanzleien investieren zunehmend in digitale Arbeitsprozesse, KI-gestützte Recherche und automatisierte Dokumentenerstellung. Gleichzeitig zeigt sich in der Praxis ein wiederkehrendes Problem: Der juristische Nachwuchs bringt zwar Motivation und Interesse mit, häufig jedoch keine formale Ausbildung im Umgang mit Legal-Tech-Tools. Die Frage, woher Legal-Tech-affine Juristen kommen sollen, stellt sich daher für viele Kanzleien zunehmend dringlicher.

Der Status quo der juristischen Ausbildung

Die juristische Ausbildung in Deutschland folgt nach wie vor einem stark traditionellen Modell. Das Studium der Rechtswissenschaft ist im Kern auf das Staatsexamen ausgerichtet. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf den klassischen Rechtsgebieten – Zivilrecht, Öffentliches Recht und Strafrecht – sowie deren methodischer Anwendung. Digitale Kompetenzen oder technologische Grundlagen sind hingegen kein verpflichtender Bestandteil des Curriculums.

Gleichwohl ist Bewegung erkennbar. Einzelne Universitäten haben begonnen, Digitalisierungsthemen in ihre Studienangebote zu integrieren. So existieren beispielsweise Schwerpunktbereiche oder Zertifikatsprogramme zu „Recht der Digitalisierung“ oder „Informationsrecht & Legal Tech“. Darüber hinaus entstehen vereinzelt interdisziplinäre Studiengänge an der Schnittstelle von Recht und Technologie. Ein Beispiel ist der Bachelorstudiengang „Legal Tech“ an der Universität Passau, der juristische Inhalte mit Wirtschaftsinformatik und digitalen Kompetenzen verbindet. Auch weitere Hochschulen – etwa in Berlin, Regensburg oder Wismar – bieten mittlerweile Studienprogramme mit explizitem Legal-Tech-Bezug an.

Dennoch bleibt diese Entwicklung bislang eine Ergänzung zum klassischen Studium und nicht dessen Kern.

Das Henne-Ei-Problem des Legal-Tech-Nachwuchses

In der Praxis entsteht daraus ein strukturelles Spannungsverhältnis. Viele Studierende interessieren sich für Legal Tech und beschäftigen sich außerstudentisch mit entsprechenden Themen. Gleichzeitig fehlt ihnen häufig die Möglichkeit, diese Kenntnisse im Rahmen des Studiums systematisch zu erwerben oder nachzuweisen.

Ein zentrales Hindernis besteht darin, dass Universitäten in der Regel keinen Zugang zu professionellen Tools bieten. Lizenzkosten, technische Infrastruktur und organisatorische Fragen erschweren eine Integration solcher Systeme in die Lehre. Die Folge ist ein paradoxes Ergebnis: Studierende verfügen über Interesse und Motivation, können ihre Kompetenzen jedoch kaum praktisch entwickeln.

Auf Seiten der Kanzleien zeigt sich gleichzeitig ein steigender Bedarf an genau diesen Fähigkeiten. Dokumentenautomatisierung, Legal-Operations-Prozesse oder KI-gestützte Recherche gehören zunehmend zum Arbeitsalltag moderner Kanzleien. Bewerber mit entsprechender Erfahrung sind daher gefragt, aber selten.

Ein weiteres Phänomen verschärft diese Situation. Viele junge Juristen gelten zwar als „Digital Natives“, sind jedoch nicht automatisch technikaffin im beruflichen Sinne. Der alltägliche Umgang mit intuitiven Apps ersetzt nicht die Fähigkeit, komplexe Fachsoftware systematisch zu erlernen und produktiv einzusetzen. Ohne entsprechende Schulung besteht daher die Gefahr, dass vorhandene Tools ungenutzt bleiben oder falsch eingesetzt werden.

Vor diesem Hintergrund gilt Praxiserfahrung derzeit als die eigentliche „Währung“ im Legal-Tech-Umfeld. Studierende, die an Hackathons teilnehmen, in Legal-Tech-Vereinen mitarbeiten oder im Rahmen eines Praktikums mit entsprechenden Tools arbeiten konnten, heben sich deutlich von anderen Bewerbenden ab. Solche Erfahrungen entstehen jedoch meist außerhalb des regulären Studiums.

Welche Herausforderungen sich daraus für Kanzleien ergeben

Für Kanzleien bedeutet diese Situation vor allem eines: Sie können sich nicht darauf verlassen, dass der Arbeitsmarkt fertige Legal-Tech-Experten hervorbringt.

Stattdessen treffen sie häufig auf hochqualifizierte Juristen, deren Ausbildung stark dogmatisch geprägt ist, während praktische Technologiekompetenz erst im Berufsalltag entwickelt werden muss. Gleichzeitig wächst der wirtschaftliche Druck, digitale Prozesse effizient zu nutzen und technologische Innovationen in die eigene Arbeitsorganisation zu integrieren.

Die zentrale Herausforderung besteht daher darin, juristische Fachkompetenz mit technologischem Verständnis zu verbinden. Diese Kombination entsteht derzeit selten automatisch durch die Ausbildung.

Was Kanzleien konkret tun können

Ein erster Ansatz besteht darin, Legal-Tech-Schulungen bereits in das Onboarding neuer Mitarbeitender zu integrieren. Seminare zu eingesetzten Tools, KI-gestützter Recherche oder Dokumentenautomatisierung können dazu beitragen, technologische Kompetenzen frühzeitig aufzubauen. Besonders effektiv sind dabei praxisorientierte Formate, in denen neue Mitarbeitende mit realistischen Testfällen oder in sogenannten Sandbox-Umgebungen arbeiten können.

Darüber hinaus spielt die Zusammenarbeit zwischen juristischen und technischen Teams eine zentrale Rolle. Während IT-Spezialisten technische Zusammenhänge erklären, bringen Juristen das fachliche Verständnis der rechtlichen Prozesse ein. Diese Zusammenarbeit ermöglicht nicht nur eine effizientere Nutzung der vorhandenen Tools, sondern fördert auch ein grundlegendes Verständnis für technologische Arbeitsweisen.

Ein weiterer wichtiger Faktor liegt im Recruiting. Stellenausschreibungen sind für viele junge Juristen ein erstes Signal dafür, wie innovationsorientiert eine Kanzlei arbeitet. Die explizite Erwähnung von Legal Tech, digitalen Arbeitsprozessen oder internen Weiterbildungsprogrammen kann daher ein entscheidender Attraktivitätsfaktor sein. Entscheidend ist dabei jedoch die Glaubwürdigkeit: Versprochene Technologien und Trainingsprogramme müssen auch tatsächlich Teil des Arbeitsalltags sein.

Schließlich können Kanzleien gezielt Veranstaltungen und Programme entwickeln, um frühzeitig Kontakt zu technikaffinem Nachwuchs aufzubauen. Hackathons, Workshops oder Praktikumsprogramme mit praktischem Tool-Zugang ermöglichen Studierenden erste Erfahrungen, die sie im Studium häufig nicht erwerben können. Solche Formate schließen die Lücke zwischen akademischer Ausbildung und beruflicher Praxis.

Fazit

Die juristische Ausbildung in Deutschland befindet sich im Wandel, bleibt jedoch in ihrem Kern weiterhin stark traditionell geprägt. Legal Tech ist an einigen Hochschulen sichtbar geworden, spielt im regulären Jurastudium bislang jedoch nur eine begrenzte Rolle. Für Kanzleien bedeutet dies, dass sie die Ausbildung von Legal-Tech-Kompetenzen zunehmend selbst übernehmen müssen. Wer juristischen Nachwuchs langfristig gewinnen und entwickeln möchte, sollte technologische Weiterbildung, praktische Lernformate und transparente Innovationskultur aktiv fördern.

Die gute Nachricht ist dabei: Das Interesse auf Seiten des Nachwuchses ist vorhanden. Es fehlt weniger an Motivation als an Strukturen, die dieses Potenzial systematisch fördern. Genau hier liegt die Chance für Kanzleien, sich als moderne und zukunftsorientierte Arbeitgeber zu positionieren.

Autorin: Larissa Schmitz studiert Rechtswissenschaften mit dem Schwerpunkt Steuer- und Bilanzrecht an der Universität zu Köln und arbeitet als Werkstudentin in einer Steuerkanzlei. Neben dem Studium verbindet sie ihr Interesse auch mit Legal Tech. Deshalb engagiert sie sich ehrenamtlich für das LTLC und CTRL Magazin und teilt ihr Fachwissen regelmäßig durch Beiträge.

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Steuerpflichtige Vereine sollen stärker belastet werden

beck-aktuell - 10.08.2026
Steuerpflichtige Vereine sollen stärker belastet werden fallback_fallback_quader_10.jpg karla_wilken Mo., 10.08.2026 - 10:16 Auf große Vereine in Deutschland könnten bald höhere Steuern zukommen. Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) will die Freibeträge für steuerpflichtige Vereine deutlich senken. Das geht aus einem Entwurf aus dem Finanzministerium hervor. Steuerrecht/Bilanzrecht

Steuerreform ohne Progressionsausgleich geplant

beck-aktuell - 10.08.2026
Steuerreform ohne Progressionsausgleich geplant steuerreform-andranik123-adobe.jpg karla_wilken Mo., 10.08.2026 - 10:09 Finanzminister Klingbeil legt einen Gesetzentwurf für die vereinbarte Steuerreform vor. Ab 2028 sollen die Bürger um 10 Milliarden entlastet werden. Doch manche vermissen bislang etwas. Einkommensteuer

Trump-Vertrauter wird neuer Justizminister

beck-aktuell - 10.08.2026
Trump-Vertrauter wird neuer Justizminister todd-blanche-REUTERS Jonathan Ernst.jpg karla_wilken Mo., 10.08.2026 - 09:55 Die Personalie Blanche sorgt für einige Debatten, nun bestätigt der Senat den Trump-Vertrauten als Justizminister. Kritik gab es zuvor auch aus den eigenen Reihen. Europarecht, ausl. Recht, Völkerrecht

Ministerpräsident Günther will Bundeswehr einsetzen

beck-aktuell - 10.08.2026
Ministerpräsident Günther will Bundeswehr einsetzen Bundeswehr_Uniform_2026.jpg karla_wilken Mo., 10.08.2026 - 09:45 Soll die Bundeswehr auch im Inland zur Drohnenabwehr eingesetzt werden? Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) sieht angesichts aktueller Bedrohungen Handlungsbedarf und zieht eine Änderung des Grundgesetzes in Erwägung. Staats- und Verfassungsrecht

Unlocking Stranded ISTS Capacity: CERC's July 2026 Order on LoA-Based Connectivity

Norton Rose Fulbright - 10.08.2026
The Central Electricity Regulatory Commission (CERC) issued a significant order on 10 July 2026 (the Order) aimed at addressing the growing disconnect between renewable energy projects that have obtained Inter-State Transmission System (ISTS) connectivity on the basis of Letters of Award (LoAs) and those that have subsequently progressed to execution of power purchase agreements (PPAs).

BGBl. 2026 I Nr. 34

Zweites Gesetz zur Änderung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes vom 04. Februar 2026

BGBl. 2026 I Nr. 33

Gesetz zur Förderung privater Investitionen und des Finanzstandorts vom 04. Februar 2026

Dentons advises NEPI Rockcastle on €250 million green loan from EBRD

Dentons News - 10.08.2026

Global law firm Dentons has advised NEPI Rockcastle on a €250 million bilateral green loan provided by the European Bank for Reconstruction and Development (EBRD) to NE Property B.V., a subsidiary of NEPI Rockcastle.

No single rulebook: AI risk in cross-border Canada-US M&A – Part two

Dentons Insights - 10.08.2026

In AI-related transactions, governance is not only a post-closing integration issue. It is also one of the clearest indicators of whether a target’s AI practices are scalable, defensible and transaction-ready.

Why wide non-competes fail

Dentons Insights - 10.08.2026

United Kingdom: Employers that apply the same non-compete from the first day of employment should review their approach.

Dentons advises the FIA on historic agreement relating to the promotion rights for the WRC and ERC rally championships

Dentons News - 10.08.2026

Dentons advised the Fédération Internationale de l’Automobile (FIA), the global governing body for motor sport and the federation of mobility organizations worldwide, on the tax structuring aspects of the agreement relating to the promotion rights for the FIA World Rally Championship (WRC) and the FIA European Rally Championship (ERC).