Aktuelle Nachrichten

Indonesia Introduces New Centralized Export Framework for Coal, Ferro Alloys, and Palm Oil & Derivatives

Dentons Insights - 02.06.2026

Indonesia: This article explores Indonesia’s proposed strategic commodities export regime, including the role of PT Danantara Sumberdaya Indonesia (DSI) and key changes to the export-proceeds (DHE) framework.

Indonesia's New Export Gatekeeper: Danantara SDI

Dentons Insights - 02.06.2026

Indonesia: This article explores the proposed Danantara SDI framework and its potential legal and commercial implications for Indonesia’s export ecosystem.

Budget 2026: Implications for the infrastructure sector

Dentons Insights - 02.06.2026

New Zealand: Finance Minister Nicola Willis has described Budget 2026 as a “responsible budget”, reflecting “sensible choices”, which will lead to “better public infrastructure”. There is definitely a sense of “steady as she goes”. At Dentons, many of our clients are infrastructure providers, consultants, contractors, or regulators of infrastructure. In this article, we reflect on what Budget 2026 will mean for you.

Dentons appoints Christopher Neal and Selman Ansari as Corporate partners in Dubai

Dentons News - 02.06.2026

Dentons, the world's largest global law firm, has appointed Christopher Neal and Selman Ansari as partners in the Dubai office. 

UAE Commercial Companies Law: position of DMCC companies and branches

Dentons Insights - 02.06.2026

United Arab Emirates: The general position is that Federal Decree-Law No. 32 of 2021 on Commercial Companies does not apply to companies or branches registered in the Dubai Multi Commodities Centre (DMCC) Free Zone. The relevant corporate framework for such entities is instead the DMCCA Company Regulations 2024, together with the relevant entity’s articles of association and any applicable DMCC rules.

Sharing isn’t always caring: The High Court clarifies honest concurrent use defence

Norton Rose Fulbright - 02.06.2026
On 13 May 2026, the High Court of Australia handed down its unanimous decision in Zip Co Limited & Anor v Firstmac Limited [2026] HCA 16, settling the law on the defence of honest concurrent use under the Trade Marks Act 1995 (Cth) (the Act).

Vierte Verordnung zur Änderung der Zweihundertachtundfünfzigsten Durchführungsverordnung zur Luftverkehrs-Ordnung (Festlegung von Flugverfahren für An- und Abflüge nach Instrumentenflugregeln zum und vom Verkehrslandeplatz Strausberg)

Buzer Nachrichten - 02.06.2026
02.06.2026 Vierte Verordnung zur Änderung der Zweihundertachtundfünfzigsten Durchführungsverordnung zur Luftverkehrs-Ordnung (Festlegung von Flugverfahren für An- und Abflüge nach Instrumentenflugregeln zum und vom Verkehrslandeplatz Strausberg)
V. v. 13.05.2026 BGBl. 2026 I Nr. 159

ändert
- Zweihundertachtundfünfzigste Durchführungsverordnung zur Luftverkehrs-Ordnung (Festlegung von Flugverfahren für An- und Abflüge nach Instrumentenflugregeln zum und vom Verkehrslandeplatz Strausberg)

Neunzehnte Verordnung zur Änderung der Hundertachtundsiebzigsten Durchführungsverordnung zur Luftverkehrs-Ordnung (Festlegung von Flugverfahren für An- und Abflüge nach Instrumentenflugregeln zum und vom Sonderflughafen Oberpfaffenhofen)

Buzer Nachrichten - 02.06.2026
02.06.2026 Neunzehnte Verordnung zur Änderung der Hundertachtundsiebzigsten Durchführungsverordnung zur Luftverkehrs-Ordnung (Festlegung von Flugverfahren für An- und Abflüge nach Instrumentenflugregeln zum und vom Sonderflughafen Oberpfaffenhofen)
V. v. 13.05.2026 BGBl. 2026 I Nr. 158

ändert
- Hundertachtundsiebzigste Durchführungsverordnung zur Luftverkehrs-Ordnung (Festlegung von Flugverfahren für An- und Abflüge nach Instrumentenflugregeln zum und vom Sonderflughafen Oberpfaffenhofen)

Texas law limits foreign ownership of real property: Part II

Norton Rose Fulbright - 01.06.2026
On March 27, 2026, the Texas Office of the Attorney General published Chapter 67 rules to implement and administer SB 17, the statute that restricts foreign ownership in Texas real property.

Claude für deutsches Recht: Ein experimentelles KI-Werkzeug für juristische Arbeitsabläufe

Legal Tech Verzeichnis - 01.06.2026

Mit dem GitHub-Repository Klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht existiert eine der umfangreichsten frei zugänglichen Sammlungen von KI-„Skills“ und Plugins für deutsches Recht. Das Projekt wurde von dem Rechtsanwalt und Legal Tech Pionier Tom Braegelmann veröffentlicht und versteht sich ausdrücklich als technisches Experiment. Der Ersteller weist darauf hin, dass es sich weder um Rechtsberatung noch um rechtlich geprüfte Software handelt. Vielmehr soll die Sammlung zeigen, wie moderne Sprachmodelle wie Claude für juristische Arbeitsprozesse konfiguriert und strukturiert werden können.

Der Hintergrund des Projekts liegt in einer Entwicklung, die viele Juristinnen und Juristen derzeit beobachten: Allgemeine KI-Systeme liefern zwar oft erstaunliche Ergebnisse, verfügen jedoch nicht automatisch über die Arbeitsmethodik, die in der juristischen Praxis erforderlich ist. Das Repository versucht deshalb, juristische Arbeitsweisen, Prüfungslogiken, Dokumentationsstandards und fachliche Routinen in wiederverwendbare Module zu übersetzen. Die Idee besteht nicht darin, dass die KI „das Recht kennt“, sondern dass sie bei bestimmten Aufgaben nach vorgegebenen juristischen Mustern arbeitet.

Was sich hinter dem Begriff „Skill“ verbirgt

Technisch basiert das Projekt auf dem Konzept der sogenannten Skills oder Plugins für Claude. Dabei handelt es sich vereinfacht gesagt um spezialisierte Arbeitsanweisungen, die einem Sprachmodell zusätzliche Rollen, Abläufe und Fachlogiken vorgeben. Statt einer allgemeinen Anfrage wie „Prüfe diesen Arbeitsvertrag“ erhält das Modell dadurch eine strukturierte Vorgehensweise mit festgelegten Prüfschritten, typischen Risikofeldern, Rückfragen und Dokumentationsanforderungen.

Für Juristinnen und Juristen lässt sich das am ehesten mit einer digitalen Arbeitshilfe vergleichen, die bestimmte Denk- und Prüfungsschemata vorgibt. Der Mehrwert liegt weniger in der juristischen Substanz selbst als in der Standardisierung von Arbeitsabläufen. Die KI soll dadurch konsistenter arbeiten und typische Prüfungsschritte nicht übersehen.

Abdeckung zahlreicher Rechtsgebiete

Auffällig ist die große thematische Breite des Repositories. Die Sammlung umfasst zahlreiche Bereiche des deutschen Rechts, darunter Arbeitsrecht, Gesellschaftsrecht, Datenschutzrecht, Insolvenzrecht, Prozessrecht, Energierecht und weitere Fachgebiete. Für einzelne Rechtsgebiete existieren eigene Verzeichnisse mit spezifischen Anweisungen, Beispielen und Konfigurationen.

Besonders interessant ist dabei der Ansatz, nicht nur abstrakte Rechtsfragen zu behandeln, sondern konkrete Arbeitsprozesse aus Kanzleien und Rechtsabteilungen abzubilden. Viele der enthaltenen Skills orientieren sich an tatsächlichen Mandats- oder Beratungssituationen. Dadurch entsteht weniger eine juristische Wissensdatenbank als vielmehr eine Sammlung digitalisierter Arbeitsmethoden.

Von der Vertragsprüfung bis zur Mandatsvorbereitung

Die praktischen Einsatzmöglichkeiten reichen von der Analyse von Verträgen über die Vorbereitung von Schriftsätzen bis hin zur Strukturierung umfangreicher Aktenbestände. Ein Anwalt könnte beispielsweise Dokumente hochladen und die KI mit einem spezialisierten Skill auffordern, bestimmte Risiken zu identifizieren, offene Fragen herauszuarbeiten oder eine erste Sachverhaltsaufbereitung vorzunehmen.

Dabei wird die KI nicht als Ersatz für juristische Arbeit verstanden. Vielmehr dient sie als Assistenzsystem, das Vorarbeiten leisten, Dokumente strukturieren oder Standardaufgaben beschleunigen kann. Die fachliche Verantwortung verbleibt ausdrücklich bei den Anwältinnen und Anwälten. Diese Grundhaltung entspricht auch den Hinweisen im Repository selbst sowie den Grundsätzen vergleichbarer Legal KI Projekte.

Orientierung an modernen Legal KI Plattformen

Inhaltlich orientiert sich das Projekt erkennbar an internationalen Entwicklungen im Bereich Legal AI. Insbesondere das von Anthropic veröffentlichte Referenzprojekt „Claude for Legal“ verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Dort werden juristische Arbeitsabläufe in spezialisierte Agenten, Skills und Workflows übersetzt. Das deutsche Repository adaptiert diese Grundidee für die Anforderungen des deutschen Rechts und der deutschen Rechtspraxis.

Dadurch entsteht eine Art deutschsprachige Experimentierplattform für den Einsatz generativer KI in Kanzleien, Rechtsabteilungen und juristischen Ausbildungsumgebungen. Statt einzelne Prompts auszutauschen, werden komplette Arbeitsabläufe modelliert.

Einblicke in die Zukunft juristischer Arbeit

Besonders bemerkenswert ist, dass das Repository nicht nur einzelne juristische Aufgaben adressiert, sondern versucht, komplette Workflows abzubilden. Moderne KI-Systeme entwickeln sich zunehmend von reinen Chatbots zu sogenannten Agentensystemen. Diese können mehrere Arbeitsschritte nacheinander durchführen, Dokumente analysieren, Informationen strukturieren und Ergebnisse nach vorgegebenen Standards aufbereiten.

Genau hier liegt der eigentliche Erkenntniswert des Projekts. Es zeigt weniger, wie eine KI heute Rechtsberatung ersetzt, sondern wie juristische Arbeitsprozesse künftig technisch modelliert werden könnten. Für Kanzleien und Rechtsabteilungen bietet die Sammlung deshalb vor allem einen Blick auf mögliche Organisationsformen künftiger KI-gestützter Arbeitsabläufe.

Datenschutz, Berufsrecht und regulatorische Grenzen

Das Repository geht ausdrücklich auf die rechtlichen Risiken eines solchen Einsatzes ein. Im README File wird hervorgehoben, dass Fragen des Mandatsgeheimnisses, der DSGVO, möglicher Datentransfers in die USA, der anwaltlichen Verschwiegenheitspflichten sowie der europäischen KI-Regulierung eigenständig geprüft werden müssen. Der Autor betont, dass keine rechtliche Prüfung der enthaltenen Inhalte erfolgt ist und jede Nutzung auf eigene Verantwortung geschieht.

Gerade für deutsche Kanzleien ist dieser Hinweis zentral. Die technische Machbarkeit eines KI-Workflows bedeutet nicht automatisch dessen berufs- oder datenschutzrechtliche Zulässigkeit. Das Projekt liefert deshalb eher technische Blaupausen als unmittelbar produktionsreife Lösungen.

Fazit

„Claude für deutsches Recht“ ist kein juristisches Expertensystem und keine digitale Rechtsberatung. Es handelt sich vielmehr um eine umfangreiche Open-Source-Sammlung von KI-Workflows, Skills und Arbeitsmethoden für die deutsche Rechtspraxis. Der eigentliche Wert des Projekts liegt weniger in einzelnen Antworten einer KI als in der Frage, wie juristische Arbeitsabläufe strukturiert, standardisiert und teilweise automatisiert werden können.

Für Juristinnen und Juristen ohne technischen Hintergrund bietet das Repository einen seltenen Einblick in die aktuelle Entwicklung von Legal AI. Es zeigt anschaulich, wie moderne Sprachmodelle durch spezialisierte Anweisungen und Workflows näher an reale juristische Arbeitsweisen herangeführt werden können. Gleichzeitig macht das Projekt deutlich, dass die fachliche Verantwortung weiterhin beim Menschen bleibt. Die KI liefert Entwürfe, Analysen und Strukturierungshilfen, die juristische Bewertung und Verantwortung verbleiben aber bei der Anwältin, dem Anwalt oder der Rechtsabteilung.

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Förderung von Frauenrechts-Aktivistinnen im südlichen Afrika

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