Aktuelle Nachrichten

Regierung: Mindestlohn auch für Saisonarbeitskräfte

Arbeit und Soziales/Antwort Saisonarbeitskräfte nicht den gesetzlichen Mindestlohn zu zahlen, wäre eine unzulässige Diskriminierung, wie die Regierung in einer Antwort betont.

Bezahlung von Lehrkräften in Integrationssprachkursen

Arbeit und Soziales/Antwort Die Bundesregierung verteidigt in einer Antwort die Praxis der Vergütung von Lehrkräften in Integrationssprachkursen.

AfD fragt nach Wohnprojekten in Berlin

Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend/KleineAnfrage Für die Bundesförderung von Wohnprojekten für LSBTI*-Jugendliche in Berlin interessiert sich die AfD-Fraktion in einer Kleinen Anfrage.

Förderung mobiler Schlachtung

Landwirtschaft, Ernährung und Heimat/Antwort Über die Förderung mobiler Schlachtung und der "Weideschlachtung" im Herkunftsbetrieb berichtet die Bundesregierung in der Antwort auf eine Linken-Anfrage.

Parlamentarische Versammlung des Europarates debattiert über internationale Gerechtigkeit mit der Bundesjustizministerin

In der ersten Sitzungswoche 2026 der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PVER) vom 26. bis zum 30. Januar wird die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, Dr. Stefanie Hubig, mit den PVER-Delegierten über das System der internationalen Gerechtigkeit sprechen. Des Weiteren wurden Debatten über die Integrität des Systems der Europäischen Menschenrechtskonvention sowie die Europäische Sozialcharta beantragt. Die Europäische Sozialcharta enthält wirtschaftliche und soziale Grundrechte und wurde vor etwa 65 Jahren unterzeichnet. Auf dem Entwurf der Tagesordnung stehen ferner Debatten über die Lage in Gaza und dem Westjordanland, die Handlungen der US-Administration in Grönland sowie die Friedensverhandlungen für die Ukraine. Zudem werden die PVER-Delegierten über Nordmazedonien sowie Bosnien und Herzegowina und die Stärkung von Demokratien durch junge Menschen diskutieren. Als Redner sind u. a. der Außenminister Armeniens, Ararat Mirzoyan, und die Präsidentin von Moldau, Maia Sandu, eingeladen. Zu Beginn der Sitzungswoche wählt die Versammlung den Nachfolger bzw. die Nachfolgerin des derzeitigen PVER-Präsidenten, Theodoros Rousopoulos. Die Österreicherin Petra Bayr (SPÖ) wurde von der politischen Gruppe der SOC für das Amt nominiert. Bayr ist seit 2002 Abgeordnete im österreichischen Nationalrat und seit 2017 Mitglied der PVER. Die Schwedin Victoria Tiblom (Die Schwedendemokraten) tritt als unabhängige Kandidatin an. Sie ist seit 2022 Abgeordnete im schwedischen Reichstag und seit 2024 Mitglied der PVER, wo sie der ECPA-Gruppe angehört. Am Dienstag ist eine Zeremonie anlässlich des internationalen Gedenktags an die Opfer des Nationalsozialismus im Plenum geplant. Des Weiteren findet auf Einladung der deutschen Delegation ein Austausch mit der französischen Delegation statt. An der Sitzungswoche nehmen unter der Leitung des Abg. Knut Abraham (CDU) Vertreter aller Bundestagsfraktionen teil. Nähere Informationen zur PVER und der Sitzungswoche sind unter https://pace.coe.int/en/ verfügbar.

BGBl. 2025 I Nr. 178

Verordnung zur vorübergehenden Abweichung von der Binnenschiffspersonalverordnung für kleine Fahrgastschiffe vom 22. Juli 2025

Im Namen des Gesetzes – und des guten Kaffees

CMS Hasche Sigle Blog - 23.01.2026

Über die Arbeit in einer Großkanzlei kursieren viele Geschichten: endlose Arbeitstage, kaum Freizeit, und Freunde sieht man angeblich nur Weihnachten oder Ostern. Doch was ist dran an diesen Mythen? Wir wollten es genau wissen und haben im Sommer 2025 am Praktikantenprogramm der renommierten Wirtschaftskanzlei CMS teilgenommen. 

Namensschild dran, Ohren auf: Ankommen bei CMS

Der erste Tag begann mit einer Aufzugfahrt auf die 12. Etage des Kölner CMS-Büros. Natürlich 37 Minuten zu früh, sicher ist sicher. Oben angekommen: eine beeindruckende Aussicht und die gespannten, leicht nervösen Gesichter von 19 Jurastudenten* aus ganz Deutschland. Doch unsere Nervosität wich schnell, als uns die Anwälte, die uns die nächsten Wochen sprichwörtlich an die Hand nehmen sollten, mit einem Lächeln und großer Empathie empfingen. Schon bei der Vorstellungsrunde wurde klar: Hier nimmt man sich selbst nicht immer zu ernst, sehr wohl aber die Sache.

Nach einer Einführung in die organisatorischen Abläufe und einem Überblick über die Kanzlei durften wir uns bei einem gemeinsamen Mittagessen auf „Deck 9“ besser kennenlernen. Das Essen war ausgesprochen gut und sehr lecker, der Kaffee aus der bekannten Siebträgermaschine noch besser und die Stimmung gelöst.  Die Hierarchien? Flach. Die Gesprächskultur? Offen.

Zugleich durften wir unsere Mentoren kennenlernen. Jeder Praktikant wurde einem Wunschrechtsgebiet zugeteilt und während der Praktikumszeit durch diese Mentoren mit großem Engagement begleitet. Sie standen uns mit Rat und Tat während des Praktikums zur Seite und haben uns einen direkten Einblick in ihren juristischen Alltag ermöglicht.

Vom Hörsaalwissen zum Realitätscheck – Oder was sich hinter Begriffen wie IPTC und M&A wirklich verbirgt

Wer behauptet, das Jurastudium sei trocken, hat noch nicht die Praxis erlebt. Im Rahmen der sogenannten „Vortragstage“ erhielten wir spannende Einblicke in die verschiedenen Rechtsgebiete, die CMS als „Full-Service“-Kanzlei abdeckt. Dank der standortübergreifenden Organisation des Praktikums waren wir für die Vorträge sowohl am Standort Köln als auch in Düsseldorf willkommen.

Von lebhaften Streitigkeiten im Bereich Dispute Resolution, über das Eintauchen in umfangreiche Mietverträge im Real Estate bis zu den Feinheiten von M&A, wo wir endlich den Unterschied zwischen einem Asset Deal und einem Share Deal wirklich verstanden haben – jeder Vortrag hat uns der juristischen Praxis durch die realistischen und fachlichen Einblicke ein Stück nähergebracht.

Besonders beeindruckend war die Offenheit, mit der uns die Anwälte ihre Arbeit präsentierten und uns die Rechtsmaterie anhand aktueller Fälle und Mandate erklärten. Unsere Fragen wurden dabei nicht nur geduldet, sondern explizit willkommen geheißen – so entstanden lebhafte Diskussionen über eigene rechtliche Einschätzungen, Strategien und Lösungsansätze. Ergänzt wurden die Fachvorträge durch Berichte und Einblicke in persönliche Werdegänge und Qualifikationswege, die uns wertvolle Orientierung für unser Studium und die spätere Laufbahn gegeben haben.

„Training on the Job“: Zwischen Schriftsatz und Siebträgermaschiene

An bis zu drei Tagen pro Woche durften wir direkt in unserem Team mitarbeiten. So erhielten wir einen konkreten Einblick in die juristische Arbeit unserer Rechtsgebiete. Unsere Aufgaben waren so vielfältig wie die Rechtsgebiete der Kanzlei: von der Begleitung zu Notarterminen und Güteverhandlungen über juristische Recherchen und E-Mails an Mandanten bis zur Überarbeitung von Musterverträgen oder ersten Entwürfen für Schriftsätze – wir waren mittendrin im Alltag einer internationalen Wirtschaftskanzlei. Unsere Arbeit haben wir damit nicht im luftleeren Raum erledigt, sondern sie war stets eingebettet in einen konkreten Fall, sodass unser Beitrag keine bloße Beschäftigung, sondern aktive Mitarbeit war. Besonders eindrucksvoll war die Vielfalt der Themen: Wer beispielsweise im Studium den Eindruck erhalten hatte, Arbeitsrecht sei überschaubar, lernte schnell, dass sich dahinter mehr Komplexität und Abwechslung verbirgt als so mancher Lehrbuchfall vermuten lässt. 

Auch das Miteinander im Büro hat uns beeindruckt: Offene Türen, schnelle Rückfragen und ein produktiv-sympathisches Miteinander waren die Regel. Jederzeit durften auch wir Praktikanten unsere Ideen und Meinungen einbringen – und ein guter Beitrag wurde stets wertgeschätzt.

Austausch fand dabei nicht nur im Team und am Schreibtisch statt, sondern gerne auch fachgebietsübergreifend bei einem Cappuccino auf „Deck 9“. Diese Multidisziplinarität im Austausch und Miteinander haben wir als großen Vorteil an CMS als Großkanzlei erlebt. 

Zudem durften wir bei unserer Arbeit erleben, dass CMS den gegenwärtigen digitalen Wandel aktiv gestaltet: Künstliche Intelligenz unterstützt die juristische Arbeit längst und neue, eigene Tools für Recherche oder Rechtsberatung werden laufend weiterentwickelt – ein spannender Einblick in die Zukunft, wie sich Berufsbild und Anforderungen ändern. 

Jura trifft Rheinromantik

Neben Vorträgen und praktischer Arbeit kam auch das Drumherum nicht zu kurz. Bei einer Bootsfahrt erkundeten wir Düsseldorf vom Wasser aus, bevor der Abend bei Burgern und interessanten Gesprächen ausklang – inklusive spontaner Kunstführung und Altstadt-Anekdoten. Ein besonderes Highlight war zudem das Sommerfest zum 100-jährigen Bestehen des Kölner Standortes von CMS: Bei gutem Essen und Getränken konnten wir die Anwälte und Partner bei inspirierenden Gesprächen besser kennenlernen und gemeinsam den Abend im Schein von Lichterketten und Live-Musik genießen. Kaum weniger eindrucksvoll: der Abend auf der Düsseldorfer Dachterrasse – Häppchen, Horizont und gute Gesellschaft. So viel zur Work-Life-Balance und dem rundum gelungenen Ausgleich zwischen juristischem Know-how und persönlicher Begegnung in entspanntem Ambiente.

Mehr Wissen, weniger Illusionen – unser Fazit

Die Mythen über Großkanzleien? Weitgehend entkräftet. Unser Praktikum bei CMS war nicht nur lehrreich, sondern vielmehr inspirierend und hat sehr viel Freude gemacht. Wir haben gelernt, wie facettenreich juristische Arbeit in der Praxis ist – und dass hinter jeder Akte Menschen stehen, die mit großer Leidenschaft und Humor ambitioniert bei der Sache sind. Gleichzeitig durften wir neue, inspirierende Kontakte knüpfen, sowohl mit den Anwälten als auch untereinander als Praktikanten. Wer also wissen möchte, wie der Alltag in einer modernen, offenen und zugleich traditionsreichen Großkanzlei wirklich aussieht, sollte sich bei CMS um ein Praktikum bewerben. Die Aussicht – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn – lohnt sich. 

Der Beitrag stammt von Rebecca Radermacher und Laura Brinkmann. 

* Gemeint sind Personen jeder Geschlechtsidentität. Um der leichteren Lesbarkeit willen wird im Beitrag die grammatikalisch männliche Form verwendet.

Der Beitrag Im Namen des Gesetzes – und des guten Kaffees erschien zuerst auf CMS Blog.

Victoria’s big year for building reform: Clarity on the developer bond scheme

Norton Rose Fulbright - 23.01.2026
2026 will be a big year for building reform in Victoria, with three packages of reforms due to commence between 1 July and 1 December 2026.

1 StR 125/25, Entscheidung vom 08.10.2025

BGH Nachrichten - 23.01.2026
Diese Entscheidung wird nur zur nicht gewerblichen Nutzung kostenfrei bereitgestellt

X ZR 90/24, Entscheidung vom 16.12.2025

BGH Nachrichten - 23.01.2026
Diese Entscheidung wird nur zur nicht gewerblichen Nutzung kostenfrei bereitgestellt

3 StR 233/25, Entscheidung vom 13.11.2025

BGH Nachrichten - 23.01.2026
Diese Entscheidung wird nur zur nicht gewerblichen Nutzung kostenfrei bereitgestellt

V ZB 51/25, Entscheidung vom 12.01.2026

BGH Nachrichten - 23.01.2026
Diese Entscheidung wird nur zur nicht gewerblichen Nutzung kostenfrei bereitgestellt

XII ZB 279/25, Entscheidung vom 17.12.2025

BGH Nachrichten - 23.01.2026
Leitsatzentscheidung | Diese Entscheidung wird nur zur nicht gewerblichen Nutzung kostenfrei bereitgestellt

5 StR 544/25, Entscheidung vom 13.01.2026

BGH Nachrichten - 23.01.2026
Diese Entscheidung wird nur zur nicht gewerblichen Nutzung kostenfrei bereitgestellt

AK 118/25, Entscheidung vom 17.12.2025

BGH Nachrichten - 23.01.2026
Diese Entscheidung wird nur zur nicht gewerblichen Nutzung kostenfrei bereitgestellt

3 StR 289/25, Entscheidung vom 26.11.2025

BGH Nachrichten - 23.01.2026
Diese Entscheidung wird nur zur nicht gewerblichen Nutzung kostenfrei bereitgestellt

3 StR 477/25, Entscheidung vom 26.11.2025

BGH Nachrichten - 23.01.2026
Diese Entscheidung wird nur zur nicht gewerblichen Nutzung kostenfrei bereitgestellt