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Ausschuss für Kultur und Medien reist nach Warschau: Erinnerungspolitik, Herausforderungen im Medienbereich und Kulturresilienz im Mittelpunkt

26.05.2026
Eine Delegation des Ausschusses für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages besucht vom 27. bis 29. Mai 2026 die Hauptstadt Polens, Warschau. Anlässlich des 35jährigen Jubiläums des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages und des ersten Treffens des Weimarer Dreiecks (Deutschland, Polen und Frankreich) wollen die Abgeordneten die deutsch-polnischen Kulturbeziehungen auf parlamentarischer Ebene vertiefen und ausloten, inwieweit das Format des Weimarer Dreiecks kultur- und medienpolitisch weiter mit Leben gefüllt werden kann. Zudem möchte die Delegation angesichts der internationalen Lage ein Zeichen der engen Zusammenarbeit und Solidarität mit Polen setzen. In Gesprächen mit Repräsentanten des Parlaments und der Regierung wird es vor allem um Erinnerungskultur, die aktuelle Lage der Medienbranche sowie allgemeine Herausforderungen der Kultur- und Medienpolitik gehen. Ebenfalls geplant sind Begegnungen mit polnischen Journalistinnen und Journalisten sowie Vertreterinnen und Vertretern deutscher politischer Stiftungen und Kulturorganisationen. Die Erinnerung an die Vergangenheit ist ein Grundpfeiler der deutsch-polnischen Beziehungen sowohl auf staatlicher als auf zivilgesellschaftlicher Ebene. Die Abgeordneten wollen sich ein Bild vom Stadtumbau in Warschau aus erinnerungspolitischer Perspektive machen. Die Delegation interessiert sich zudem für die Sichtweisen und Erwartungen der polnischen Seite, die Schwerpunkte der seit Dezember 2023 regierenden Koalition sowie die Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Darüber hinaus wollen die Abgeordneten die Gaming-Branche Polens kennenlernen. In den letzten zehn Jahren hat sich das Land international als wichtiges Kreativzentrum für Spieleentwicklung etabliert. Michael Hose (CDU/CSU) wird die Delegation leiten. Der Gruppe gehören die Abgeordneten Dr. Götz Frömming (AfD), Holger Mann (SPD), Katrin Göring-Eckardt (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) und David Schliesing (Die Linke) an.

Deutsch-Nordische Parlamentariergruppe informiert sich in Dänemark, Grönland und Island

22.05.2026
Vom 27. Mai bis zum 4. Juni 2026 wird eine Delegation der Deutsch-Nordischen Parlamentariergruppe unter Leitung der Vorsitzenden, Abg. Sahra Mirow (Die Linke), nach Dänemark, Grönland und Island reisen. Weitere Delegationsmitglieder sind die Abgeordneten Bernd Rützel (SPD), Wolfgang Wiehle (AfD), Dr. Alaa Alhamwi (Bündnis 90/Die Grünen), Susanne Hierl (CDU/CSU) und Stefan Seidler (SSW). In Dänemark wird sich die Delegation mit Parlamentarierinnen und Parlamentariern des Folketings, darunter auch Abgeordnete der Färöer und Grönlands, treffen. Dabei werden Themen wie die europäische Sicherheits- und Verteidigungsfähigkeit, die dänische Asyl- und Migrationspolitik, Perspektiven der Förderung klimafreundlicher Technologien sowie Maßnahmen zur digitalen Transformation der öffentlichen Verwaltung und Stärkung der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit im Fokus der Gespräche stehen. Darüber hinaus wollen sich die Abgeordneten über die Strategien Dänemarks im sozialen Wohnungsbau und bei der Förderung der Lebensbedingungen von Menschen in sozial prekären Lagen informieren. Ebenso wird die dänisch-grönländische Arktispolitik Thema von Gesprächen sein. In Grönland steht der Besuch des Inatsisartuts, des grönländischen Parlamentes, im Zentrum der Reise. Hier sollen die 2024 aufgenommenen parlamentarischen Kontakte vertieft werden. Dazu wollen die Abgeordneten konkrete Möglichkeiten der weiteren bilateralen Zusammenarbeit, aber auch Fragen des Ausbaus von Erneuerbaren Energien und der Förderung von Rohstoffen, vor allem Seltener Erden, diskutieren. Weitere Themen der Gespräche werden die Folgen des Klimawandels und dessen Auswirkungen auf die traditionellen Lebensweisen der Grönländerinnen und Grönländer, der Stand des Referendums zur künftigen Selbstverwaltung sowie die außen- und sicherheitspolitische Ausrichtung Grönlands sein. In Island wird sich die Delegation mit Parlamentarierinnen und Parlamentariern des Althings treffen. Dabei wollen sich die Abgeordneten über den Stand des Referendums zur Wiederaufnahme der EU-Beitrittsgespräche und über aktuelle sicherheitspolitische Fragen informieren. Die Delegation interessiert sich zudem für die Bedeutung von grünen Anleihen und Islands Maßnahmen zur Arbeitszeitverkürzung, zur Stabilisierung des Rentensystems in Zeiten des demografischen Wandels und zur weiteren erfolgreichen Gleichstellung der Geschlechter. Während in Grönland die Energiegewinnung aus Wasserkraft diskutiert werden soll, wird sich die Delegation in Island über die Nutzung von Geothermie zur städtischen Wärmeversorgung informieren.

Wochenzeitung „Das Parlament“: CDU-Sportpolitiker Lehmann setzt auf Spitzensport-Reform für mehr Medaillen

22.05.2026
Der CDU-Sportpolitiker Jens Lehmann erwartet von der geplanten Reform der Spitzensportförderung mehr internationale Erfolge für Deutschland. Seit 35 Jahren falle Deutschland im Medaillenspiegel zurück, sagte der Olympiasieger und frühere Bahnrad-Weltmeister im Interview mit der Wochenzeitung „Das Parlament". Die Reform sei die Chance, diesen Trend zu brechen. Bisher habe es an klaren Zielen gefehlt, kritisierte Lehmann. „Es gab zu viele Köche." Die Bundesregierung will laut Koalitionsvertrag einen „Paradigmenwechsel" vollziehen, auch mit Blick auf die deutsche Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele. Geld allein bringe keinen Erfolg, sagte Lehmann. Doch wer im internationalen Vergleich vorn liegen wolle, brauche ausreichende Mittel – und müsse sie gezielt einsetzen. Sein Vorschlag: Die Förderung solle sich auf die aussichtsreichsten Athleten und Sportarten konzentrieren, wie es Großbritannien, Frankreich und Australien vormachten. Alle gleich zu fördern und zugleich mehr Medaillen zu gewinnen, sei nicht möglich. Kernstück der Reform ist eine unabhängige Spitzensport-Agentur. Sie soll die Förderung neu ordnen und nach klaren Kriterien und Daten entscheiden. Im Vordergrund stehe der Leistungsgedanke, betonte Lehmann. Die Agentur müsse professionell steuern, ohne Rücksicht auf subjektive Interessen. Kritisch sieht Lehmann die Vergrößerung des Stiftungsrats von fünf auf neun Sitze. Drei davon erhält der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), dazu ein Vetorecht bei der Besetzung der Vorstandsposten. Je schlanker das Gremium, desto wirksamer, sagte Lehmann. Er hoffe, die Erhöhung sei die letzte gewesen. Athletenvertretung und Behindertensport sollten beteiligt werden – das aber solle der DOSB innerhalb seiner drei Sitze regeln. Für die Zeit nach der Karriere forderte Lehmann mehr Unterstützung. Viele Athleten stünden mit über 30 Jahren ohne Berufserfahrung da. Er schlug ein Modell ähnlich dem Berufsförderungsdienst der Bundeswehr vor, der Zeitsoldaten bis zu drei Jahre lang den Weg in einen Beruf finanziert. Das Interview im Wortlaut: Das Parlament: Herr Lehmann, die Bundesregierung will die Förderung des Spitzensports forcieren. Ist Erfolg eine Frage des Geldes? Jens Lehmann: Jein. Man sagt im Allgemeinen, Geld schießt keine Tore. Und Geld ist auch kein alleiniger Garant für Erfolg. Aber wenn wir im internationalen Vergleich mehr Erfolg haben wollen, brauchen wir adäquate Mittel. Wichtig ist, dass es ausreichend Mittel sind und dass sie zielgerecht angewandt werden. Das Parlament: Im Koalitionsvertrag hat die Bundesregierung vereinbart, einen echten „Paradigmenwechsel“ in der Spitzensportförderung zu vollziehen – dies auch vor dem Hintergrund der laufenden Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland. Woran hat es denn in der Vergangenheit gehapert? Ehrlich gesagt gab es zu viele Köche und keine klare Zielsetzung. Das Parlament: Was sollte Ihrer Meinung nach die Zielsetzung sein? Lehmann: Seit 35 Jahren geht es für uns im Medaillenspiegel bergab. Mein Ziel als Jens Lehmann ist, so viele olympische Medaillen wie möglich zu gewinnen. Das ist meine Haltung, die ich vertrete, seit ich im Bundestag bin. Und wenn man das will, muss man einen Weg finden, wie man das macht. Das Parlament: Wie könnte der aussehen? Lehmann: Man könnte sich zum Beispiel bei der Förderung besonders auf die vielversprechendsten Athletinnen und Athleten und Sportarten konzentrieren. Andere Länder wie Großbritannien, Frankreich, Australien gehen einen ähnlichen Weg. Man kann aber auch etwas ganz anderes wollen, man könnte zum Beispiel das Ziel verfolgen, alle gleich zu fördern. Man kann aber nicht beides haben, alle gleich zu fördern und im Medaillenspiegel nach vorne zu kommen, das geht nicht. Das Parlament: Jetzt soll als Kernelement der Reform eine unabhängige Spitzensport-Agentur gegründet werden. Was versprechen Sie sich von dieser Agentur? Lehmann: Die Agentur soll unabhängig, einzig dem großen Ziel verpflichtet sein, wieder erfolgreicher zu werden, die Spitzensportförderung insgesamt neu aufstellen und sie zum Beispiel kriterien- und datenbasiert zu machen. Hinter allem steht der Wille, den Leistungsgedanken in den Vordergrund aller Entscheidungen zu stellen. Das kann den Kader betreffen, Standortfragen oder auch den Kontakt zu Trainern und Trainerinnen. Ich bin sehr froh, dass es das jetzt gibt und klar priorisiert wird, was man will. Natürlich ist der Deutsche Sport autonom, aber ich glaube, steuern muss das eine Agentur, die das geschäftsmäßig professionell betreibt und da auch nicht mehr oder weniger nach rechts und links, nach allen möglichen subjektiven Dingen guckt, sondern die reine Lehre so gut wie möglich vertritt. Das Parlament: Anders als ursprünglich geplant erhält der Deutsche Sport-Bund (DOSB) jetzt drei Sitze im nun neun- statt fünfköpfigen Stiftungsrat. Außerdem soll er ein Vetorecht bei der Besetzung der Vorstandsposten erhalten. Besteht damit nicht die Gefahr, dass der DOSB erneut massiv Einfluss auf die Verteilung der Fördermittel nehmen kann? Alles ist im Fluss. Jetzt ist erstmal das parlamentarische Verfahren eröffnet. Ursprünglich waren fünf Sitze im Stiftungsrat geplant, was ich persönlich, ausreichend fand. Je schlanker dieses Gremium ist, umso effektiver ist es. Jetzt hat man auf neun erhöht. Ich hoffe, das war auch die letzte Erhöhung. Das Parlament: Keinen Sitz im Stiftungsrat hat aktuell die Athletenvertretung. Sollte da im parlamentarischen Verfahren nachgebessert werden? Mein oberstes Ziel ist, dass der Stiftungsrat nicht noch größer wird, und ganz wichtig ist, dass die beiden Geschäftsführer unabhängig, fachlich exzellent und druckresistent sind, um Priorisierungen durchzusetzen, die nicht jedem gefallen werden. Das Parlament: Sollten die Athleten, sollte der Behindertensport, sollten andere Akteure vertreten sein? Ja, unbedingt. Aber ich würde dafür plädieren, dass der DOSB dies innerhalb seiner drei Sitze regelt. Das Parlament: Wir haben jetzt viel über die Förderung des Leistungssports gesprochen. Was ist eigentlich mit dem Breitensport? Wäre es nicht – auch mit Blick auf den Talentnachwuchs – sinnvoll, den Breitensport stärker zu fördern? Die Förderung des Breitensports ist extrem wichtig. Die Spitzensportler und -Sportlerinnen kommen ja alle irgendwo her, die fangen nicht als Olympiasieger an, sondern meistens in irgendeinem Verein und werden dann im besten Falle erfolgreich. Und dafür ist die Infrastruktur wichtig. Das Parlament: Apropos: Das Geld für die Infrastruktur scheint nur bedingt anzukommen. So bleiben Turnhallen marode, Schwimmbäder müssen schließen. Übungsleiter arbeiten meist ehrenamtlich. Ist hier nicht eine Professionalisierung nötig und damit auch mehr Geld? Ich persönlich bin der Überzeugung, dass dieser ganze Föderalismus nicht unbedingt übermäßig hilfreich ist. Ich bin Stadtrat in Leipzig, ich beschließe in Berlin Gesetze – aber weiß nicht, wie ich in Leipzig meinen Leuten erklären soll, wie man das bezahlt. Und das ist immer ein bisschen schwierig. Aber so ist es. Der Bund ist halt für den Spitzensport zuständig und das Land und die Kommunen für den Nachwuchs und den Breitensport. Das Parlament: Für die Athletinnen und Athleten rücken, zunehmend auch persönliche, familiäre und Fragen sozialer Sicherheit in den Vordergrund, nicht zuletzt die, wie es nach der sportlichen Karriere weitergehen soll. Spielen diese Fragen eine Rolle in dem Leistungssportförderungsreformkonzept? Da ist heute mehr Augenmerk drauf als es früher der Fall war. Die duale Karriere zum Beispiel ist wichtig. Auch in der Spitzensportreform wird das diskutiert und findet dort Widerhall. Aber ich glaube, es gibt zwei Knackpunkte. Der eine ist der Übergang von der Schule zur Berufsausbildung oder zum Studium, wo uns viele Athleten verloren gehen, weil die natürlich in dem Moment überlegen und sich fragen, was ihnen am wichtigsten ist. Da muss stärker auf die Bedingungen im Sportalltag eingegangen werden. Der zweite ist der Übergang vom Leistungssport ins zivile Leben. Da gibt es oft einen Bruch, weil viele im relativ fortgeschrittenen Alter (30+) entweder noch keine Berufsausbildung beziehungsweise keine Berufserfahrung haben. Es bräuchte eine Möglichkeit ähnlich wie bei der Bundeswehr, die für Zeitsoldaten mit ihrem eigenen Berufsförderungsdienst eine berufliche Entwicklung bis zu drei Jahre lang finanziell unterstützt. Das Interview führte Michael Schmidt. Jens Lehmann ist seit 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages und stellvertretender Vorsitzender im Ausschuss für Sport und Ehrenamt.

Deutsch-Niederländische Parlamentariergruppe besucht die Niederlande

22.05.2026
Vom 26. bis 29. Mai 2026 wird eine Delegation der Deutsch-Niederländischen Parlamentariergruppe unter Leitung des Vorsitzenden, Wilfried Oellers (CDU/CSU), nach Den Haag, Rotterdam und Delft reisen. Weitere Delegationsmitglieder sind die Abgeordneten Anja Troff-Schaffarzyk (SPD), Mayra Vriesema (Bündnis 90/Die Grünen) und Prof. Dr. Günter Krings (CDU/CSU). Die Reise dient vorrangig der Vertiefung der bilateralen Beziehungen. Inhaltliche Schwerpunkte der Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Bürgerschaft, Wirtschaft und Wissenschaft bilden deutsch-niederländische Kooperationen, geopolitische Entwicklungen und Herausforderungen in der Infrastruktur, sowie Luft- und Raumfahrt in der Wissenschaft.

Parlamentarischer Freundeskreis Berlin-Taipei reist vom 23. bis 31. Mai 2026 nach Taiwan

21.05.2026
Vom 23. bis 31. Mai 2026 reist eine Delegation des Parlamentarischen Freundeskreises Berlin-Taipei zum bilateralen parlamentarischen Austausch nach Taiwan, um die wirtschaftliche und kulturelle Zusammenarbeit mit einem der wichtigsten demokratischen Partner in der Region zu stärken. Der Freundeskreis sieht darin die Chance, in Gesprächen mit Mitgliedern des Parlaments bzw. legislativer Gremien, Regierungsvertretern und Ansprechpartnern innerhalb der Zivilgesellschaft neue Felder der Kooperation auf den Gebieten der Außen-, Innen- und Wirtschaftspolitik zu erkunden. Die Delegation wird zudem von Präsidenten Ching-Te Lai, der ehemaligen Präsidentin Ying-Wen Tsai und den Parlamentariern der Taiwanisch-Deutschen Freundschaftsgruppe empfangen. Bei einem Besuch des „Central Taiwan Science Park“ geht es um die aktuelle Entwicklung der Halbleiterindustrie. Die Delegation besteht aus den Abgeordneten Dr. Till Steffen (Bündnis 90/Die Grünen, Ltg), Dr. Markus Reichel, Klaus-Peter Willsch (beide CDU/CSU), Mandy Eißing (Die Linke) und Dr. Rainer Kraft (AfD).

Parlamentariergruppe Anden-Staaten besucht Ecuador und Bolivien

21.05.2026
Vom 25. Mai bis 3. Juni 2026 wird eine Delegation der Parlamentariergruppe Anden-Staaten unter Leitung des Vorsitzenden, Abg. Olav Gutting (CDU/CSU), in die Republik Ecuador und in den Plurinationalen Staat Bolivien reisen. Weitere Delegationsmitglieder sind die Abgeordneten Alexander Throm (CDU/CSU), Matthias Rentzsch (AfD), Kassem Taher Saleh (Bündnis 90/Die Grünen) und Tamara Mazzi (Die Linke). Die Delegation plant, sich in Ecuador auf politischer Ebene insbesondere mit der Regierungsministerin, Nataly Morillo, der Außenministerin, Gabriela Sommerfeld, der Ministerin für Energie und Bergbau, Inés Manzano, dem Minister für Produktion, Außenhandel, Investitionen und Fischerei, Luis Alberto Jaramillo Granja, dem Parlamentspräsidenten Niels Olsen sowie weiteren Parlamentarierinnen und Parlamentariern auszutauschen. Darüber hinaus wird es Gespräche mit verschiedenen Vertreterinnen und Vertretern von Organisationen und Institutionen, wie der Außenhandelskammer, politischer Stiftungen und Personen aus der Zivilgesellschaft geben. Hierbei soll es unter anderem um die aktuelle Sicherheitslage, die politische Entwicklung, die Medien und die Pressefreiheit, die Rechte der Indigenen und Menschenrechte gehen. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Bekämpfung krimineller Netzwerke sein. Die Delegation wird auch das EU-Projekt SERPAZ besuchen, dessen Ziel es ist, die staatlichen Kapazitäten in den von Gewalt, Kriminalität und Armut betroffenen Regionen zu stärken, den sozialen Zusammenhalt zu fördern und sicherere und widerstandsfähigere Räume zu schaffen. In Bolivien wird sich die Delegation auf politischer Ebene unter anderem mit dem Außenminister, Fernando Hugo Aramayo Carrasco, dem Energieminister, Marcelo Blanco, und dem Minister für Entwicklungsplanung und Umwelt, Fernando Romero sowie weiteren politischen Vertreterinnen und Vertretern, wie dem Präsidium der Senats- und der Abgeordnetenkammer, treffen. Es sind zudem Gespräche mit verschiedenen Organisationen zur Lage der Menschenrechte geplant. Die Delegation plant außerdem den Besuch der Lithiumkarbonatanlage Llipi und dazu ein Gespräch mit zuständigen Regierungsvertreterinnen und -vertretern. Des Weiteren ist geplant, das Projekt deutscher Entwicklungszusammenarbeit „ProUrbano/ProIgualdad“ zu besuchen und hier einen Gesprächsfokus auf Wirtschaft und Umwelt zu legen.

Agrarausschuss reist nach Frankreich

21.05.2026
Eine Delegation des Bundestagsausschusses für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat führt vom 25. bis 29. Mai 2026 in Frankreich Gespräche über den Einfluss der EU-Vorgaben auf die nationale Landwirtschaftspolitik beider Länder, u.a. mit der französischen Landwirtschaftsministerin Annie Genevard, dem Vorsitzenden des Wirtschaftsausschusses der Assemblée national, Stéphane Travert, und dem Vorsitzenden des EU-Ausschusses im französischen Senat, Jean-François Rapin. Für ein Bild zur Lage des Weinbaus besuchen die Abgeordneten danach die Champagne, da sie auch Frankreich durch den Klimawandel, den Konsumrückgang und die Zollpolitik der Vereinigten Staaten in einer angespannten Situation sehen. Darüber diskutieren sie mit Interessenverbänden und Erzeugern und informieren sich bei dortigen Betrieben über innovative Lösungsansätze. Zum Thema der Forstwirtschaft enthält das Programm die Besichtigung eines holzverarbeitenden Betriebes und einen Besuch des Naturschutz- und Erholungsgebiets „Parc naturel régional de la Forêt d’Orient“, das auch der landwirtschaftlichen Nutzung dient. Die Delegation besteht aus den Abgeordneten Hermann Färber (Ltg.), Artur Auernhammer, Dr. Oliver Vogt (alle CDU/CSU), Steffen Janich (AfD), Isabel Mackensen-Geis (SPD) und Niklas Wagener (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN).

Bundestags-Verkehrspolitiker informieren sich in Singapur

21.05.2026
Eine Delegation des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestages wird vom 24. bis 29. Mai 2026 nach Singapur reisen. Geplant ist ein Austausch mit Gesprächspartnerinnen und -partnern aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Forschung über Mobilitätsfragen rund um sämtliche Verkehrsträger. Die Delegation wird vom Vorsitzenden des Verkehrsausschusses, Tarek Al-Wazir (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) geleitet. Weitere Mitglieder der Delegation sind Björn Simon und Michael Donth (beide CDU/CSU), Alexis Giersch (AfD), Truels Reichardt (SPD) sowie Victoria Broßart (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN). Singapur gilt weltweit als Referenzmodell für integrierte, langfristig ausgerichtete Mobilitäts- und Verkehrspolitik und ist führend bei smarten Verkehrsnetzen – von Echtzeit-Datenmanagement über Multimodalität bis hin zu großflächigen Automatisierungs-Pilotprojekten. Die Delegationsreise dient dem vertieften Austausch mit Abgeordneten, Ministerien, Behörden, Forschungseinrichtungen und Wirtschaftsakteuren über die strategische Planung und praktische Umsetzung moderner Verkehrssysteme sowie zu bilateralen Verkehrsfragen. Vor dem Hintergrund der aktuellen globalen Herausforderungen stehen neben Themen wie der maritimen Logistik, der Rolle von Flughafen und Hafen Singapurs im globalen Wettbewerb auch Fragen zur City-Maut, der Organisation eines hochautomatisierten öffentlichen Verkehrs sowie autonome und vernetzte Mobilitätslösungen auf der Agenda. Darüber hinaus steht die weiter zu vertiefende bilaterale Zusammenarbeit von Deutschland und Singapur im Fokus. In diesem Zusammenhang wird sich die Delegation auch einen eigenen Eindruck zu innovativen Infrastruktur- und Verkehrsprojekten vor Ort verschaffen können.

FC Bundestag ist Europameister 2026!

20.05.2026
Der FC Bundestag e.V. teilt mit: Bei der 53. Parlamentarier-EM vom 14. bis 17. Mai 2026 in Lübeck hat sich der FC Bundestag zum Europameister gekrönt. Im traditionsreichen Buniamshof-Stadion reichte der deutschen Mannschaft um Kapitän Fritz Güntzler im entscheidenden Spiel gegen Österreich ein hart erkämpftes 0:0, um den Titel perfekt zu machen. Schon vor dem Anpfiff war klar: Nach dem 2:0 am Vortag gegen Finnland (Torschützen: 1:0 Elfmeter Michael Schrodi, 2:0 Wilhelm Gebhard) und einem 1:0 gegen die Schweiz (Elfmeter Johannes Schätzl) hatte das Team aus dem Bundestag beste Chancen, den Titel nach dem Erfolg 2022 wieder nach Deutschland zu holen. Doch die Partie gegen spielstarke Österreicher entwickelte sich zu einem echten Kraftakt und einer packenden Abwehrschlacht. Über weite Strecken stand der FC Bundestag tief in der eigenen Hälfte und verteidigte leidenschaftlich gegen anrennende Österreicher. Besonders in der Schlussphase wurde es dramatisch: Ein Schuss der Gäste krachte an den Pfosten, der Nachschuss strich nur knapp vorbei. Für einen kurzen Moment schien der Traum vom Titel im eigenen Land zu wackeln. Kapitän Fritz Güntzler erklärt: „Wir haben vorher gesagt, wer kein Gegentor kriegt, gewinnt das Turnier. Gegen Finnland haben wir sehr diszipliniert gestanden, das war der Schlüssel zum Turniersieg gegen den Favoriten und vorherigen amtierenden, dreimaligen Serieneuropameister um Ex-Zweitligaprofi Timo Furuholm. Ich bin unheimlich stolz auf unser fraktionsübergreifendes Team – wir haben echten Mannschaftsgeist bewiesen und sind weiter zusammengewachsen." Verzichten musste das Team des FC Bundestag am Finaltag auf seinen prominenten Trainer Felix Magath, der gleichzeitig beim Saisonfinale von Viktoria Aschaffenburg weilte. Trotzdem zeigten die kickenden Abgeordneten große Disziplin, Zusammenhalt und Kampfgeist – Tugenden, die am Ende den Unterschied ausmachten. Mit dem Schlusspfiff brachen alle Dämme. Die Parlamentarier feierten ausgelassen vor der Tribüne, inklusive einer traditionellen Humba durch Torhüter Lasse Langemack, der im Finalspiel über sich hinauswuchs und seinen Kasten auch im dritten Spiel sauber hielt. Die 54. Auflage des traditionsreichen Turniers findet nächstes Jahr in Illmitz (Burgenland, Österreich) statt. Die Ergebnisse im Einzelnen Freitag, 15.05.2026 • Deutschland - Schweiz 1:0 • Finnland - Österreich 3:0 • Finnland - Deutschland 0:2 • Österreich - Schweiz 2:0 Samstag, 16.05.2026 • Schweiz - Finnland 0:5 • Deutschland - Österreich 0:0 Hintergrund des Turniers Seit 1971 treffen sich Parlamentsmannschaften aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Finnland jährlich am Christi-Himmelfahrts-Wochenende zum sportlichen Wettstreit. Neben dem Wettbewerb stehen der persönliche Austausch und die freundschaftliche Verbundenheit im Fokus – Werte, die in politisch herausfordernden Zeiten besonders wichtig sind und gepflegt werden sollten. Das EM-Team 2026 Die Delegation wurde geleitet von Kapitän Fritz Güntzler. Neben ihm standen folgende weitere Abgeordnete im Kader: Daniel Baldy (Vizekapitän), Florian Bilic, Hendrik Bollmann, Felix Döring, Bastian Ernst, Johannes Fechner, Wilhelm Gebhard, Tim Klüssendorf, Johannes Schätzl, Carsten Schneider, Michael Schrodi, Maja Wallstein und Tina Winkelmann. Darüber hinaus wurde das Team durch ehemalige Bundestagsabgeordnete unterstützt: Dieter Janecek, Philipp Hartewig, Patrick Kurth, Erik von Malottki und Bernd Reuther. Der FC Bundestag e.V. Der FC Bundestag spielt von März bis November regelmäßig dienstags in den Sitzungswochen des Parlaments im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark in Berlin. Dort tritt der Verein gegen unterschiedlichste Freizeitmannschaften an, häufig aus den Wahlkreisen der Bundestagsabgeordneten und Vereinsmitglieder. Weitere Informationen zum FC Bundestag finden Sie unter www.fcbundestag.de.

42. Parlamentarisches Patenschafts-Programm: 300 junge US-Amerikaner zu Gast im Deutschen Bundestag

20.05.2026
Bundestagspräsidentin Julia Klöckner begrüßt am 21. Mai 2026 im Parlament 300 Schüler und junge Berufstätige aus den USA, die als Stipendiaten am Parlamentarischen Patenschafts-Programm (PPP) des Deutschen Bundestages und des US-Kongresses teilnehmen. Programmablauf: 15.00 bis 15.30 Uhr (Tribünen Plenarsaal) Teilnahme an der Plenarsitzung des Deutschen Bundestages 16.00 bis 16.45 Uhr (Halle des Paul-Löbe-Hauses) – presseöffentlich – Begrüßung und Moderation durch die Vorsitzende der Berichterstattergruppe für Internationale Austauschprogramme, Kerstin Radomski MdB Grußwort der Bundestagspräsidentin Julia Klöckner Grußwort Alan Meltzers, Geschäftsträger a.i., US-Botschaft Berlin Beantwortung der Fragen der Stipendiaten 17.00 bis 18.00 Uhr (Ausschusssäle PLH: E 300, E 400, E 700, E 800) Diskussionsrunden mit Mitgliedern des Bundestages über aktuelle politische Themen 18.00 bis 19.30 Uhr (Halle des Paul-Löbe-Hauses) Buffet-Imbiss und Gelegenheit zum Treffen mit den Patenabgeordneten Informationen zum PPP: Der Name des Programms rührt daher, dass Abgeordnete eine Patenschaft für die Stipendiaten übernehmen. Während des Austauschjahres leben die Teilnehmer größtenteils in Gastfamilien und besuchen die Schule oder absolvieren Praktika in Betrieben. Ebenso viele deutsche PPP-Stipendiaten verbringen zur gleichen Zeit ihr Austauschjahr in den USA. Dieses als Stipendium angelegte Austauschprogramm haben der Deutsche Bundestag und der US-Kongress 1983 vereinbart; seitdem haben 30.000 Jugendliche daran teilgenommen. Es wird jährlich in beiden Ländern Schülern und jungen Berufstätigen angeboten. Die Bundestagspräsidentin ist Schirmherrin des Programms. Weitere Informationen zum PPP unter: www.bundestag.de/ppp

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner zur Beflaggung des Deutschen Bundestages am 17. Mai

15.05.2026
Zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit am 17. Mai lässt Bundestagspräsidentin Julia Klöckner wie auch im vergangenen Jahr die Regenbogenflagge auf dem Deutschen Bundestag hissen. Die Präsidentin verweist dabei auf den konkreten parlamentarischen Bezug dieses Tages: „Auch in diesem Jahr habe ich entschieden, dass die Regenbogenflagge am 17. Mai auf dem Deutschen Bundestag gehisst wird. Hier gibt es einen klaren parlamentarischen Anlass. Am 17. Mai 2002 hat der Bundestag die Rehabilitierung homosexueller Opfer der NS-Justiz beschlossen. Zugleich ist es der Internationale Tag gegen Homophobie. Deshalb weht die Flagge bei uns am 17. Mai und nicht am Tag des Berliner Christopher Street Days.“ Der 17. Mai steht international für den Kampf gegen Diskriminierung und für die Akzeptanz unterschiedlicher Lebensweisen. Anlass ist die Entscheidung der Weltgesundheitsorganisation vom 17. Mai 1990, Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten zu streichen. Die Bundestagspräsidentin betont zugleich die besondere Bedeutung der Bundesflagge: „Schwarz-Rot-Gold steht für die Ordnung unseres Grundgesetzes – für Freiheit, Menschenwürde und Gleichheit vor dem Gesetz. Dazu gehört auch das Recht jedes Menschen auf sexuelle Selbstbestimmung. Die Bundesflagge ist das Dach, unter dem diese Rechte für alle gelten.“ Die Beflaggung erfolgt im Rahmen des geltenden Flaggenerlasses der Bundesregierung, wonach die Regenbogenflagge explizit nur einmal jährlich an Bundesgebäuden gehisst werden darf. Die Bundestagspräsidentin hat deshalb entschieden, nicht den Berliner Christopher Street Day, sondern den Tag mit parlamentarischem Bezug zu wählen.

FC Bundestag geht bei der 53. Parlamentarier-EM 2026 in Lübeck erneut auf Titeljagd

13.05.2026
Der FC Bundestag e.V. teilt mit: Vom 14. bis 17. Mai 2026 reist der FC Bundestag zur 53. Parlamentarier-EM nach Lübeck. Das Fußballturnier bringt Parlamentariermannschaften aus Deutschland, Finnland, Österreich und der Schweiz zusammen und verbindet Wettkampf mit persönlichem Austausch. Über das Christi-Himmelfahrts-Wochenende wird die deutsche Delegation im Buniamshof-Stadion alles daransetzen, auf europäischer Fußballbühne zu überzeugen. Neben sportlichem Ehrgeiz stehen für den FC Bundestag wie immer auch Zusammenhalt, Fairness und Respekt im Mittelpunkt. Laut Turnierheft (abrufbar auf www.fcbundestag.de) ist Deutschland zunächst am Freitag gegen die Schweiz und Finnland im Einsatz, bevor am Samstag die Begegnung mit Österreich folgt. Neben dem Heimvorteil ist der Kader des FC Bundestag in diesem Jahr so stark besetzt wie seit dem letzten EM-Triumph vor vier Jahren nicht mehr. Dennoch geht das Team nicht als Favorit ins Turnier, denn auf den Titelgewinn 2022 folgten eher enttäuschende Ergebnisse mit einem dritten Platz in Bern und zwei vierten Plätzen in Österreich und Finnland. Nach drei Turniersiegen in Folge geht das Team der finnischen Parlamentarierinnen und Parlamentarier auch diesmal als erster Garant auf den EM-Titel ins Turnier. Dazu erklärt der Abgeordnete Fritz Güntzler, Kapitän des FC Bundestag: „Wir fahren mit einem sehr starken Kader nach Lübeck und wollen dort zeigen, was in dieser Mannschaft steckt. Nach unserem Titelgewinn 2022 wissen wir, dass wir bei dieser EM jeden Gegner schlagen können, wenn wir als Team auftreten und diszipliniert bleiben. Trotzdem ist klar: Es ist nicht die Zeit für markige Kampfansagen in Richtung der drei anderen Teams, sondern für Spielfreude, Konzentration und Disziplin auf dem Platz. Dabei wird uns zum Glück wieder Felix Magath als Trainerlegende tatkräftig an der Seitenlinie unterstützen.“ Hintergrund des Turniers Seit 1971 treffen sich Parlamentsmannschaften aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Finnland jährlich am Christi-Himmelfahrts-Wochenende zum sportlichen Wettstreit. Neben dem Wettbewerb stehen der persönliche Austausch und die freundschaftliche Verbundenheit im Fokus – Werte, die in politisch herausfordernden Zeiten besonders wichtig sind und gepflegt werden sollten. Das Team 2026 Die Delegation wird geleitet von Kapitän Fritz Güntzler (CDU). Zudem stehen folgende Abgeordnete im Kader: Daniel Baldy (Vizekapitän), Florian Bilic, Hendrik Bollmann, Felix Döring, Bastian Ernst, Johannes Fechner, Wilhelm Gebhard, Tim Klüssendorf, Johannes Schätzl, Carsten Schneider, Michael Schrodi, Maja Wallstein und Tina Winkelmann. Darüber hinaus wird das Team durch ehemalige Bundestagsabgeordnete unterstützt: Dieter Janecek, Philipp Hartewig, Patrick Kurth, Erik von Malottki und Bernd Reuther. Der FC Bundestag e.V. Der FC Bundestag spielt von März bis November regelmäßig dienstags in den Sitzungswochen des Parlaments im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark in Berlin. Dort tritt der Verein gegen unterschiedlichste Freizeitmannschaften an, häufig aus den Wahlkreisen der Bundestagsabgeordneten und Vereinsmitglieder. Weitere Informationen zum FC Bundestag finden Sie unter www.fcbundestag.de.

Deutsch-Italienische Parlamentariergruppe zu Besuch in Rom und San Marino

08.05.2026
Eine Delegation der Deutsch-Italienischen Parlamentariergruppe reist vom 11. bis 15. Mai 2026 nach Rom und San Marino. In Rom wird sich die Delegation mit Mitgliedern beider Häuser des italienischen Parlaments - der Abgeordnetenkammer und des Senats - austauschen, die enge Kontakte zu Deutschland pflegen. Darüber hinaus stehen Gespräche mit dem Vizepräsidenten der italienischen Abgeordnetenkammer, Mitgliedern verschiedener Ausschüsse beider Häuser sowie Vertreterinnen und Vertretern der Regierung auf dem Arbeitsprogramm der Delegation. Mit besonderer Aufmerksamkeit sieht die Delegation einem Gespräch mit dem Vize-Ministerpräsidenten und Außenminister, Antonio Tajani, entgegen. Des Weiteren sind Begegnungen mit Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern der politischen Stiftungen, aus Ministerien und nichtstaatlichen Organisationen geplant. Im Mittelpunkt der Gespräche werden neben dem Stand und den Perspektiven einer Vertiefung der bilateralen Beziehungen auch Themen aus den Bereichen der Wirtschafts-, Verteidigungs-, Sicherheits-, Digital- und Finanzpolitik stehen. Erstmals wird eine Delegation der Parlamentariergruppe auch die Republik San Marino besuchen, um dort unter anderem mit den beiden gleichberechtigt amtierenden Staatsoberhäuptern, den Capitani Reggenti, sowie mit Abgeordneten des III. Ständigen Ratsausschusses zu Gesprächen zusammentreffen. Darüber hinaus sind Gespräche mit Mitgliedern der Regierung San Marinos sowie Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft und verschiedener Wirtschaftsverbände geplant. Von besonderem Interesse für die Delegation sind die Beziehungen San Marinos zu Deutschland sowie zur Europäischen Union (EU), hier unter anderem der Stand der Verhandlungen zum Assoziierungsabkommen mit der EU. Die Delegation besteht neben dem Vorsitzenden der Parlamentariergruppe, Dr. Alexander Wolf (AfD, Ltg.), aus den Abgeordneten Ellen Demuth (CDU/CSU), Martin Gerster (SPD), Dr. Moritz Heuberger (Bündnis 90/Die Grünen) und Dr. Michael Arndt (Die Linke).

Deutsch-Baltische Parlamentariergruppe besucht Estland und Lettland

08.05.2026
Zur Vertiefung der bilateralen Beziehungen reist eine Delegation der Deutsch-Baltischen Parlamentariergruppe vom 11. bis 15. Mai 2026 nach Tallinn und Riga. Inhaltliche Schwerpunkte der Gespräche mit den dortigen Parlamentskollegen bilden die innere und äußere Sicherheit, die Resilienz und die Wirtschaft im Ostseeraum. Teilnehmer der Reise sind die Abgeordneten Bettina Hagedorn (Ltg., SPD), Lars Rohwer (CDU/CSU), Hanna Steinmüller (Bündnis 90/Die Grünen) und Thomas Fetsch (AfD).