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„Vorlesen spricht Deine Sprache“ - Kinderkommission zum Bundesweiten Vorlesetag am 21. November 2025

Do, 20.11.2025 - 08:34
Die Kinderkommission des Deutschen Bundestages teilt mit: Am 21. November 2025 findet in diesem Jahr der Bundesweite Vorlesetag statt. Der Aktionstag möchte ein öffentliches Zeichen setzen, um Kinder und Erwachsene für die Bedeutung des Vorlesens zu begeistern und die Lust am Lesen zu wecken. Aus diesem Anlass finden jährlich zahlreiche Veranstaltungen in Schulen, Kindergärten, Bibliotheken, Museen und Buchhandlungen und an anderen Orten statt, bei denen vorgelesen wird. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Vorlesen spricht Deine Sprache“. Vorlesen verbindet, und dabei zählt jede Sprache und jede Stimme. Geschichten bieten ein Fenster in andere Lebenswelten, stärken das Miteinander und fördern den Austausch. Vorlesen hilft auch dabei, eine Basis für viele Dinge zu errichten, die im Alltag wichtig sind, es legt den Grundstein für einen verständnisvollen Umgang miteinander und eine erfolgreiche Zukunft. Der Vorsitzende der Kinderkommission, Michael Hose, MdB, erklärt hierzu: „Lesen und Vorlesen sind für Vorstellungskraft, Kreativität und Bildung unerlässlich und bilden die Grundlage für die Neugier aufs Unbekannte. Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wurde, greifen auch als Erwachsene noch regelmäßig zu Büchern. Kindern vorzulesen ist also ein nachhaltiger Beitrag für ein lebenslanges Lernen und dafür, neugierig zu bleiben. Ich rufe alle Eltern auf: Lest Euren Kindern vor. Gemeinsam mit Kindern ein Buch zu lesen und in fantastische Abenteuer einzutauchen, sorgt außerdem für Entspannung. Eine vorgelesene Geschichte kann zu einem Ort der Ruhe werden, gerade heute, wo Kinder einer Vielzahl optischer Reize, Lärm und Stress ausgesetzt sind. Deshalb nutzen wir diesen Tag, um auf den Wert des Lesens für Kinder und Erwachsene aufmerksam zu machen.“

„Jedes Kind zählt!“ – Kinderkommission zum Internationalen Tag Kinderrechte am 20. November 2025

Mi, 19.11.2025 - 10:47
Die Kinderkommission des Deutschen Bundestages teilt mit: Am 20. November 1989 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die UN-Konvention über die Rechte des Kindes. 196 Staaten haben in der Zwischenzeit diese Konvention, die allen Kindern auf der Welt in 54 Artikeln völkerrechtlich die gleichen verbindlichen Mindeststandards verbrieft, ratifiziert. In Deutschland und auf der ganzen Welt machen sich Kinder und Jugendliche seitdem an diesem Tag für die Umsetzung ihrer Rechte stark, dieses Jahr unter dem Motto: „Jedes Kind zählt!“ Die Kinderkommission des Deutschen Bundestages als Interessenvertretung der Kinder und Jugendlichen im Parlament setzt sich mit ihrem Arbeitsprogramm aktiv für die Einhaltung und Stärkung der Rechte der Kinder ein. Weltweit sind aufgrund von Krisen, Kriegen und Konflikten mehr Kinder denn je auf Unterstützung angewiesen. Gleichzeitig werden überall die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe gekürzt. Das hat gravierende Folgen für Millionen Kinder und bringt nicht wenige von ihnen in akute Lebensgefahr. Gerade deshalb ist es für die Kinderkommission besonders wichtig, den mit der Kinderrechtskonvention verbundenen Auftrag ins Zentrum von Politik und Gesellschaft zu stellen und Verbesserungen bei der Umsetzung der Kinderrechte einzufordern. Der Vorsitzende der Kinderkommission, Michael Hose, MdB, erklärt hierzu: „Kinderrechte sind keine wohlklingenden Absichtserklärungen, sondern konkrete Verpflichtungen. Sie gelten überall, im Krieg und im Frieden, im analogen wie im digitalen Raum. Gerade in einer Zeit, in der Kinder weltweit unter Armut, Gewalt und der Kommerzialisierung ihrer Lebenswelt leiden, braucht es eine Politik, die Kinder nicht nur schützt, sondern ihnen echte Teilhabe ermöglicht. Die Kinderkommission setzt sich dafür ein, dass Kinderrechte in allen politischen Entscheidungen berücksichtigt werden: in der Bildung, im digitalen Umfeld und beim Schutz vor Gewalt. Jedes Kind zählt und jedes Kind hat ein Recht auf eine sichere und gerechte Zukunft.“

50 Jahre OSZE: Parlamentarier der OSZE-Teilnehmerstaaten kommen zur Herbsttagung in Istanbul zusammen

Mo, 17.11.2025 - 10:46
„50 Jahre OSZE: Wiederbelebung des Multilateralismus durch Dialog und Zusammenarbeit“ – lautet das Generalthema der Herbsttagung der Parlamentarischen Versammlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE PV), die vom 17. bis 19. November 2025 in Istanbul stattfindet. In drei Teilsitzungen werden sich die Parlamentarier der 57 OSZE-Teilnehmerstaaten über das Generalthema aus der Perspektive der drei Dimensionen der OSZE: der politischen, der wirtschaftlichen und der menschlichen Dimension, austauschen. Das Thema im ersten Teil lautet: „Perspektiven verbinden: Dialog, Mediation und Vertrauen in Zeiten der Unsicherheit stärken“. Im zweiten Teil setzen sich die Delegierten mit der Stärkung des regelbasierten globalen Handels und einem nachhaltigen Wachstum auseinander. Im letzten Konferenzteil werden die Menschenrechte und deren Sicherung sowie die Stärkung von Familien und Gemeinschaften im Zentrum der Debatte stehen. Darüber hinaus findet das Mediterrane Forum statt, in dem mit den Kooperationspartnerländern unter anderem die Lage im gesamten Mittelmeerraum und insbesondere Mittleren Osten diskutiert wird. In Istanbul wird auch der Ständige Ausschuss der OSZE PV tagen. Neben dem Präsidenten der OSZE PV, Joan Pere Pons, werden unter anderen der Leiter der türkischen Delegation in der OSZE PV, Selami Altinok, sowie Botschafterin Helga Schmidt, European Institute of Peace, zu den Delegierten sprechen. Der deutschen Delegation unter der Leitung von Abg. Tobias Winkler (CDU/CSU) gehören die Abgeordneten Thomas Röwekamp (CDU/CSU), Kerstin Vieregge (CDU/CSU), Dr. Malte Kaufmann (AfD), Stefan Keuter (AfD), Udo Theodor Hemmelgarn (AfD), Nancy Faeser (SPD), Ayse Asar (Bündnis 90/Die Grünen) und Ulrich Thoden (Die LINKE.) an. Die OSZE PV wurde im Zuge der Institutionalisierung der KSZE (Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) auf dem Pariser Gipfeltreffen 1990 ins Leben gerufen. Weitere Informationen zu den Aufgaben und der Arbeitsweise der OSZE PV finden Sie auch unter http://www.bundestag.de/bundestag/europa_internationales/international/osze/osze/196372.

„Der Volkstrauertag ist ein lauter Ruf aus der Vergangenheit. Frieden und Demokratie kann man nicht verwalten.“ – Bundestagspräsidentin Julia Klöckner zum Volkstrauertag

So, 16.11.2025 - 10:00
Mit einer Zentralen Gedenkveranstaltung im Deutschen Bundestag gedenkt Deutschland am Sonntag, 16. November, der Opfern von Krieg und Gewalt. Gastredner ist dieses Jahr der Staatspräsident Italiens, Sergio Mattarella. Zum Volkstrauertag erklärt Bundestagspräsidentin Julia Klöckner: „Der Volkstrauertag ist ein lauter Ruf aus der Vergangenheit. Er ist eine laute Mahnung an uns im Heute, in einer Zeit wachsender historischer Distanz zu den Schrecken der beiden Weltkriege und gleichzeitiger Kriegsrealität. Und leider auch gewisser Kriegsnormalität in Europa. Gedenken muss daher mehr heißen als zu erinnern – es muss heißen, zu verstehen und zu handeln: Frieden und auch Demokratie sind keine Zustände, die einfach gegeben sind, die man verwalten kann. Sie sind Aufgaben, die jeden Tag neu beginnen und die kein anderer für uns erledigt. Wer die Opfer von Krieg und Gewalt ehrt, wer weiß, wohin Hass und Verblendung führen, der darf nicht schweigen, wenn Frieden und Demokratie bedroht werden – nirgendwo auf der Welt.“ Die Bundestagspräsidentin wird im Rahmen des Volkstrauertages zu einem bilateralen Gespräch mit dem italienischen Staatspräsidenten zusammenkommen. Sie hat für das Reichstagsgebäude an diesem Tag zudem Trauerbeflaggung angeordnet.