Aktuelle Nachrichten
Women in aviation: Lunchtime breakout
Global offshore wind: Vietnam
Ex-Latham-Anwalt startet kostenlose Open Source KI „Mike“ als Herausforderer für Harvey und Legora
Der frühere Latham-&-Watkins-Anwalt Will Chen hat mit „Mike“ eine kostenlose Open-Source-Plattform für juristische KI vorgestellt, die etablierte Anbieter wie Harvey und Legora herausfordern soll.
Kostenlose Alternative zu milliardenschweren Legal KI Anbietern
„Mike“ positioniert sich als vollständig offene Alternative zu kommerziellen Legal KI Plattformen. Die Software bietet Funktionen für Vertragsprüfung, juristische Recherche, Dokumentenanalyse sowie automatisierte Entwurfs- und Bearbeitungsprozesse.
Laut Will Chen sei das Ziel gewesen, eine Lösung zu schaffen, die Kanzleien selbst hosten und mit eigenen KI-Modellen oder API-Schlüsseln betreiben können. Dadurch sollen sensible Mandantendaten nicht zwangsläufig an externe Anbieter übertragen werden müssen.
Chen erklärte im Interview mit Artificial Lawyer, dass sich innerhalb kurzer Zeit Juristen und Kanzleien aus aller Welt gemeldet hätten. Er beschrieb die Resonanz als deutlich größer als erwartet.
Entwicklung innerhalb weniger Wochen
Mehrere Berichte beschreiben „Mike“ als Projekt, das Chen innerhalb von rund zwei Wochen entwickelt habe. Die Plattform gewann innerhalb weniger Tage erhebliche Aufmerksamkeit in der Legal-Tech-Community und sammelte tausende Sterne auf GitHub.
Der Name „Mike“ gilt als Anspielung auf die Figur Mike Ross aus der Anwaltsserie „Suits“. „OSS“ steht für Open Source Software.
Wettbewerb im Markt für juristische KI verschärft sich
Der Start von „Mike“ erfolgt in einer Phase zunehmender Investitionen in juristische KI-Systeme. Anbieter wie Harvey, Legora, und Thomson Reuters bauen ihre Produkte derzeit massiv aus. Gleichzeitig testen Kanzleien weltweit generative KI für Vertragsarbeit, Wissensmanagement und juristische Recherche.
Chen positioniert „Mike“ dabei bewusst als Gegenmodell zu proprietären Plattformen. Gegenüber Legal Cheek sagte er, dass Open Source langfristig helfen könne, den Zugang zu juristischer KI breiter und kostengünstiger zu machen.
Open Source könnte Preisdruck erzeugen
Branchenbeobachter sehen in Projekten wie „Mike“ potenziellen Druck auf die Preisgestaltung etablierter Anbieter. Während große Legal KI Plattformen häufig hohe monatliche Gebühren pro Arbeitsplatz verlangen, steht „Mike“ kostenlos zur Verfügung. Allerdings benötigt es auch Hilfe bei der Installation und regelmäßigen Pflege von IT-Profis, denn Anwälte sind hier in der Regel überfordert.
Nur dann sind auch bei Open Source Lösungen dieselben Standards bei Sicherheit, Compliance und Support gegeben wie kommerzielle Enterprise-Produkte. Gerade internationale Großkanzleien legen weiterhin hohen Wert auf Datenschutz, Haftungssicherheit und professionelle Betreuung.
Diskussion über Risiken juristischer KI hält an
Parallel zur wachsenden Verbreitung juristischer KI hält die Debatte über Fehleranfälligkeit und Haftungsfragen an. Gerichte und Aufsichtsbehörden weisen weiterhin darauf hin, dass KI-generierte Inhalte durch Anwälte überprüft werden müssen.
Auch Chen betont in mehreren Interviews, dass „Mike“ juristische Arbeit unterstützen und nicht ersetzen kann. Die Entwicklung zeigt jedoch, wie schnell sich der Markt für Legal KI verändert und dass Open Source Modelle zunehmend als ernsthafte Alternative zu milliardenschweren Legal Tech Unternehmen wahrgenommen werden.
Der Beitrag Ex-Latham-Anwalt startet kostenlose Open Source KI „Mike“ als Herausforderer für Harvey und Legora erschien zuerst auf .
The EU's approach to prediction markets and event contracts
Sicherheitsrisiken durch chinesische Technologien
Etwaige Gefahr einer Parteienunterwanderung durch Islamisten
Bundesregierung legt Verkehrsinvestitionsbericht 2024 vor
Bundesregierung legt Entwurf für ein Sportfördergesetz vor
In der Datei "Gewalttäter Sport" erfasste Personenzahl
Aktueller Stand des Einsatzes digitaler Stellwerke erfragt
Menschen mit Einwanderungsgeschichte in der Bundesverwaltung
Finanzierungsformen der rechtsextremen Szene thematisiert
Kompetenzverteilung beim Bevölkerungsschutz
11.05.2026 | Die Sitzung des Finanzausschusses entfällt / Umfrageverfahren | Berlin, Bundesrat, Leipziger Str. 3-4, Saal 2.128
Dentons Rodyk earns dual recognition in IP and ESG by Asian Legal Business
Dentons Rodyk has been recognised by Asian Legal Business for its strengths across intellectual property and environmental, social and governance (ESG) practices, achieving a Tier 1 ranking in the Asia IP Rankings and being named among Asia’s top 15 ESG Law Firms.
Employment Echo – May Edition
New Zealand: In this edition of the Echo, we explore the proposed Employment Leave Bill, which seeks to replace the Holidays Act 2003. We also discuss two recent Employment Court decisions, one covering medical incapacity dismissals and the importance of following proper process, and another on the enforceability of cultural values incorporated into employment agreements. We then provide a brief update on the High Court's decision upholding the Gibson conviction under the Health and Safety at Work Act 2015.
Guatemala strengthens corporate transparency requirements for State suppliers
Guatemala: The Constitutional Court confirmed the validity of the requirement to identify shareholders and ultimate beneficial owners for companies seeking to contract with the State. The decision reinforces standards of transparency, regulatory compliance, and corruption prevention in public procurement. Our office in Guatemala analyzes the main regulatory implications, the risks of non-compliance, and the measures companies should adopt in light of this new landscape in Guatemala.
Dentons advises Affidea on landmark healthcare transaction in Hungary
Dentons advised Affidea — a pan-European diagnostic imaging and specialist outpatient healthcare services provider operating 420 centres across 14 countries — on the successful sale of its Hungarian subsidiary, Affidea Magyarország Kft., to Medicare, Hungary's leading private healthcare group.
Financing the north seas offshore grid
Europe: The Hamburg Declaration of January 2026 commits Belgium, Denmark, France, Germany, Ireland, Luxembourg, the Netherlands, Norway and the United Kingdom to deliver up to 100 GW of cooperation by 2050, with a first wave of up to 20 GW in the 2030s. The European Network of Transmission System Operators for Electricity (ENTSO-E) estimates the supporting offshore grid alone will require €70–€90 billion of investment by 2030, against a backdrop in which the combined net debt of North Sea Transmission System Operators (TSOs) has risen by two-thirds since 2021 to over €100 billion. Conventional balance-sheet financing by TSOs cannot deliver this programme. This article asks how the Hamburg Declaration's ambition can be matched by limited-recourse project financing.
Verordnung über die schädigenden Ereignisse und gesundheitlichen Schädigungen im Sinne des § 3 Absatz 6 Satz 1 des Verwaltungsrechtlichen Rehabilitierungsgesetzes (VwRehaGSchäV)
V. v. 13.05.2026 BGBl. 2026 I Nr. 145
