Aktuelle Nachrichten

5 StR 552/25, Entscheidung vom 18.12.2025

BGH Nachrichten - 10.02.2026
Diese Entscheidung wird nur zur nicht gewerblichen Nutzung kostenfrei bereitgestellt

VIa ZR 232/23, Entscheidung vom 04.02.2026

BGH Nachrichten - 10.02.2026
Diese Entscheidung wird nur zur nicht gewerblichen Nutzung kostenfrei bereitgestellt

Zweites Gesetz zur Änderung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes

Buzer Nachrichten - 09.02.2026
10.02.2026 Zweites Gesetz zur Änderung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes
G. v. 04.02.2026 BGBl. 2026 I Nr. 34

ändert
- Tierhaltungskennzeichnungsgesetz (TierHaltKennzG)

Standortfördergesetz (StoFöG)

Buzer Nachrichten - 09.02.2026
10.02.2026 Standortfördergesetz (StoFöG)
G. v. 04.02.2026 BGBl. 2026 I Nr. 33

ändert
- Gesetz für dringliche Änderungen im Finanzmarkt- und Steuerbereich
- Kryptomärkteaufsichtsgesetz (KMAG)
- Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (KapMuG)
- Wertpapierinstituts-Inhaberkontrollverordnung (WpI-InhKontrollV)
- Wertpapierinstituts-Anzeigenverordnung (WpI-AnzV)
- Verordnung über Anforderungen an elektronische Wertpapierregister (eWpRV)
- Finanzdienstleistungsaufsichtsgebührenverordnung (FinDAGebV)
- Gesetz über elektronische Wertpapiere (eWpG)
- Wertpapierinstitutsgesetz (WpIG)
- Wertpapierdienstleistungs-Prüfungsverordnung (WpDPV)
- Wertpapierdienstleistungs-Verhaltens- und -Organisationsverordnung (WpDVerOV)
- Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG)
- Geldwäschegesetz (GwG)
- Investmentsteuergesetz (InvStG)
- Pensionsfonds-Aufsichtsverordnung (PFAV)
- Aktuarverordnung (AktuarV)
- Anlageverordnung (AnlV)
- Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG)
- Sanierungs- und Abwicklungsgesetz (SAG)
- Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB)
- WpHG-Mitarbeiteranzeigeverordnung (WpHGMaAnzV)
- Vermögensanlagengesetz (VermAnlG)
- ZAG-Anzeigenverordnung (ZAGAnzV)
- Inhaberkontrollverordnung (InhKontrollV)
- Wohngeldgesetz (WoGG)
- Börsengesetz (BörsG)
- REIT-Gesetz (REITG)
- Anzeigenverordnung (AnzV)
- Finanzverwaltungsgesetz (FVG)
- Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
- Verordnung über die Satzung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
- Umsatzsteuergesetz (UStG)
- Börsenzulassungs-Verordnung (BörsZulV)
- Marktzugangsangabenverordnung (MarktAngV)
- Aktiengesetz (AktG)
- Einkommensteuergesetz (EStG)
- Siebtes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VII) - Gesetzliche Unfallversicherung - (SGB VII)
- Gewerbeordnung
- Satzung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
- Sozialgesetzbuch (SGB) Erstes Buch (I) - Allgemeiner Teil - (SGB I)
- Unterlassungsklagengesetz (UKlaG)
- Wertpapierprospektgesetz (WpPG)
- Körperschaftsteuergesetz (KStG)
- Bundesbesoldungsgesetz
- Wertpapierhandelsanzeigeverordnung (WpAV)
- Wertpapierhandelsgesetz (WpHG)
- Finanzdienstleistungsaufsichtsgesetz (FinDAG)
- Kreditwesengesetz (KWG)
- Sozialgesetzbuch (SGB) Sechstes Buch (VI) - Gesetzliche Rentenversicherung - (SGB VI)
- Spruchverfahrensgesetz (SpruchG)

Hoher Aufwand, geringe Offenlegung: Warum Gerichtsurteile kaum erscheinen

Legal Tech Verzeichnis - 09.02.2026

Eine aktuelle Datenanalyse des Südwestrundfunks zeigt, dass Gerichte in Deutschland, speziell auch im Südwesten, nur sehr wenige ihrer Urteile in öffentlich zugänglichen, staatlichen Datenbanken bereitstellen. Insgesamt lag der Anteil der veröffentlichten Entscheidungen von Zivil- und Verwaltungsgerichten aus den Jahren 2023 und 2024 bundesweit bei lediglich rund 3,5 %. Viele Urteile, etwa zu Schmerzensgeld, Nachbarschaftsstreitigkeiten oder Baugenehmigungen, sind demnach nicht öffentlich einsehbar.

Regionale Unterschiede

Dabei bestehen deutliche regionale Unterschiede: In Rheinland-Pfalz (1,5 %), Niedersachsen (1,6 %) und Thüringen (1,9 %) wurden besonders wenige Entscheidungen veröffentlicht, während Bayern (5,6 %), Brandenburg (5,4 %) und das Saarland (5,4 %) vergleichsweise höhere Anteile aufweisen. Amtsgerichtsurteile sowie Urteile aus Straf-, Sozial-, Arbeits- und Finanzverfahren wurden bei der Auswertung nicht berücksichtigt.

Geringe Transparenz als Hauptkritikpunkt

Ein Hauptkritikpunkt ist die geringe Transparenz der Justiz: Kritiker argumentieren, dass mehr öffentlich verfügbare Urteile die Rechtsprechung vergleichbarer und früher erkennbare Entscheidungs-Tendenzen für Richter und Bürger machen könnten. Dadurch wären Rechtsfindung und Rechtsschutz potenziell effizienter und nachvollziehbarer. Diese Forderung vertritt etwa Til Bußmann-Welsch von der Initiative „Offene Urteile“, die langfristig eine größere Zahl von Fällen öffentlich einsehbar machen möchte.

Zu großer organisatorischer Aufwand

Ein Grund für die niedrige Veröffentlichungsquote ist der hohe organisatorische Aufwand, vor allem die erforderliche Anonymisierung der Entscheidungen, bevor sie öffentlich bereitgestellt werden. Gerichte berichten, dass dies personelle Ressourcen bindet. In Hessen und Baden-Württemberg soll künftig der Einsatz einer künstlichen Intelligenz namens Jano unterstützen, um die Veröffentlichung zu erleichtern.

Große Unterschiede zwischen Instanzen

Die Unterschiede zwischen den einzelnen Instanzen sind erheblich. Während an Landgerichten nur ein kleiner Teil (etwa 1,3 % in Zivilprozessen) veröffentlicht wird, steigt der Anteil in höheren Instanzen deutlich, Oberlandesgerichte publizieren einen höheren Anteil und an den obersten Bundesgerichten (z.B. Bundesgerichtshof und Bundesverwaltungsgericht) sind Entscheidungen nahezu vollständig öffentlich zugänglich.

Gerade im Zeitalter von KI wäre die Veröffentlichung von großen Teilen aller Gerichtsurteile ein immenser Mehrwert. Dies könnte Verlagen, Legal Tech Softwareanbietern, Juristen und am Ende den Bürgern sehr helfen um Gerechtigkeit und damit Vertrauen in die Justiz voranzutreiben.

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Satzungsänderung beim DAV: Kein Platz für Extremisten

beck-aktuell - 09.02.2026

Der DAV will keine Anwälte mit extremistischer Gesinnung in seinen Reihen und ändert dazu seine Satzung. Auch in den Arbeitsgemeinschaften und im Vorstand will man nur demokratisch gesinnte Mitstreiter. Doch allein kann der Dachverband sein Vorhaben nicht umsetzen.



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"Mann gegen Mann": Kein Schmerzensgeld nach verabredeter Schlägerei

beck-aktuell - 09.02.2026

Wer sich freiwillig zu einer Prügelei verabredet und dabei verletzt wird, geht womöglich leer aus. Dies bestätigte das OLG Zweibrücken im Fall zweier Streithähne.



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Neues Beweismaterial verzögert Urteil zu rechtsextremistischer "Artgemeinschaft"

beck-aktuell - 09.02.2026

Das eigentlich für Dienstag geplante Urteil zum Verbot der "Artgemeinschaft" verzögert sich: Neue Hinweise aus einem Ermittlungsverfahren führen zu einer weiteren Verhandlungsrunde vor dem BverwG.



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