Aktuelle Nachrichten

Norton Rose Fulbright advises Uber Boat by Thames Clippers on acquisition of The Portsmouth Harbour Ferry Company

Norton Rose Fulbright - 17.03.2026
Global law firm Norton Rose Fulbright has advised Uber Boat by Thames Clippers on its acquisition of The Portsmouth Harbour Ferry Company Limited and its subsidiaries (PHFC) from FIH group plc for approximately £11.6 million.

Impfskeptiker Kennedy vorerst gescheitert: US-Gericht stoppt Kurswechsel bei Kinderimpfungen

beck-aktuell - 17.03.2026

Impfungen gegen Influenza, Rotavirus oder Hepatitis B sollten für Kinder nicht mehr empfohlen sein, wenn es nach US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy geht. Jetzt hat ihn ein Gericht gestoppt - vorerst.



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EU-Einigung scheitert: Freiwillige "Chatkontrolle" endet

LTO Nachrichten - 17.03.2026

Messengerdienste dürfen wegen einer Ausnahmeregelung Chats durchsuchen, um Kindesmissbrauch zu bekämpfen. Das gilt nur noch bis Anfang April. Die Verlängerung der umstrittenen Chatkontrolle ist gescheitert.

EU-Einigung gescheitert: Freiwillige Chatkontrolle endet

beck-aktuell - 17.03.2026

Messengerdienste dürfen wegen einer Ausnahme von europäischen Datenschutzregeln freiwillig private Chats nach Bildern und Videos durchsuchen, um Kindesmissbrauch zu bekämpfen. Bis Anfang April. Eine Verlängerung ist gescheitert.



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Understanding sovereign capability

Norton Rose Fulbright - 17.03.2026
Rising geopolitical competition and supply chain vulnerabilities are increasingly driving governments to view sovereign capability as a priority.

Überschneidung zwischen Bahn- und Straßenbauprojekt erfragt

Verkehr/KleineAnfrage Mögliche räumliche Überschneidungen zwischen dem Bahnprojekt Hannover-Bielefeld und der sich im Bau befindenden Landesstraße L712n zwischen Bielefeld und Herford thematisiert die AfD.

Im Winter 2025/2026 standen 58 Eisbrecher zur Verfügung

Verkehr/Antwort Der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) standen im Winter 2025/2026 nach Angaben der Bundesregierung 58 Eisbrecher zur Verfügung.

AfD erkundigt sich nach Abrechnungsbetrug in der Pflege

Gesundheit/KleineAnfrage Mit Abrechnungsbetrug in der Pflege befasst sich die AfD-Fraktion in einer Kleinen Anfrage.

Generalsanierung der Bahnstrecke Troisdorf-Wiesbaden

Verkehr/KleineAnfrage Zu der im zweiten Halbjahr 2026 geplanten Generalsanierung der Bahnstrecke Troisdorf-Wiesbaden hat die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen eine Kleine Anfrage vorgelegt.

Register für Transpersonen und Persisch als Prüfungssprache

Petitionen/Ausschuss Der Petitionsausschuss berät öffentlich über eine Eingabe, die Register für trans- und nichtbinäre Personen ablehnt. Zudem soll Persisch zusätzliche Prüfungssprache für die Führerscheinprüfung werden.

Towarzystwo Ubezpieczeń Euler Hermes S.A.

Einstellung des Geschäftsbetriebes im Dienstleistungsverkehr in Deutschland
Kategorien: Finanzen

DARAG Deutschland AG

Erweiterung des Geschäftsbetriebes im Dienstleistungsverkehr
Kategorien: Finanzen

EuGH-Urteil zu Grundsatzfrage: Kirche darf nicht allein wegen Austritts kündigen

LTO Nachrichten - 17.03.2026

Die Caritas darf einer Frau nicht allein wegen ihres Austritts aus der katholischen Kirche kündigen. Es verstößt gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz, wenn gleichzeitig evangelische Mitarbeiterinnen beschäftigt werden. 

Walnut Planet GmbH: Anhaltspunkte für fehlenden Verkaufsprospekt

Die Finanzaufsicht BaFin hat Anhaltspunkte dafür, dass die Walnut Planet GmbH mit Sitz in Pfäffikon SZ, Schweiz, in Deutschland eine Vermögensanlage in Form einer sonstigen Anlage im Sinne des § 1 Abs. 2 Nr. 7 des Vermögensanlagengesetzes (VermAnlG) öffentlich anbietet. Es handelt es sich um kombinierte Pacht- und Dienstleistungsverträge, die sich auf den Anbau von Walnüssen in der Republik Serbien beziehen. Das Angebot erfolgt über die Internetseite walnutplanet(.)com. Entgegen § 6 VermAnlG wurde hierfür kein Verkaufsprospekt veröffentlicht.
Kategorien: Finanzen

Harnstein bei Polizei-Bewerber: Trotzdem fit genug für den Dienst

beck-aktuell - 17.03.2026

Wer einmalig einen Harnstein hatte, kann trotzdem noch Polizist werden. Daraus auf eine fehlende gesundheitliche Eignung zu schließen, hält das VG Aachen für überzogen.



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Streitgespräch: Die Demokratie war immer schon im Wandel

Nicht nur der 9. November, nein, auch der 18. März hat für die Geschichte der Deutschen und insbesondere für die Entwicklung demokratischer Prozesse eine besondere Bedeutung: angefangen mit der Erklärung der „Mainzer Republik“ 1793, über die Barrikadenkämpfe von 1848 bis hin zur ersten freien DDR-Volkskammerwahl 1990. Um diesen Tag zu würdigen, gibt es in diesem Jahr erstmals einen bundesweiten „Tag der Demokratiegeschichte“ unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) und an den Tagen davor und danach zahlreiche Veranstaltungen – auch im Deutschen Bundestag. Eine davon fand am Dienstag, 17. März 2026, im Veranstaltungsfoyer des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses statt und fragte danach, welche Geschichte unsere deutsche Demokratie hat und ob sie eventuell selbst schon Geschichte geworden ist, also vielleicht eine Gesellschaftsform ohne Perspektive? Das ist natürlich mitten im Herz der Demokratie, in den Gebäuden des Bundestages, dort, wo einst eine Mauer Ost und West trennte, eine besondere Frage. Gestellt wurde sie im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Forum W“ der Abteilung Außenbeziehungen, Europa und Analyse an drei Wissenschaftler: an die Historikerin Sonja Levsen aus Tübingen, den Politikwissenschaftler Jens Hacke aus Hamburg und den Staatsrechtler Christoph Schönberger aus Düsseldorf. Um die Voraussetzungen einer gelingenden Demokratie ging es dabei genauso, wie um eine Zustandsbeschreibung und Zukunftsperspektiven, die alle drei Gäste mit jeweils eigenen thematischen Akzenten beantwortet haben. Und, um es vorwegzunehmen: Es gibt ernstzunehmende Erschütterungen, aber dennoch keinen Grund für Panik. So lässt sich, sehr vereinfacht, zusammenfassen, womit die Wissenschaftler das mehrheitlich jugendliche Publikum nach 90 Minuten in den Spätnachmittag entließen. Früher war nicht alles besser Sonja Levsen etwa wies darauf hin, dass es in der Geschichte schon immer Phasen beschleunigten gesellschaftlichen Wandels gegeben habe und die Demokratie keineswegs eine lineare Erfolgsgeschichte sei. Auf die Frage, ob es erst einer Eruption wie die eines Krieges bedürfe, um aus den Trümmern eine stabile Demokratie aufbauen zu können, antwortete Levsen mit einem klaren Nein. Es gebe nicht die eine Bedingung, sondern viele Wege dorthin, Kriege genauso wie langwierige friedliche Entwicklungen. Deswegen erzeugten auch ökonomische Krisen nicht automatisch eine Krise der Demokratie. „Unsere Demokratie ist offener und partizipativer, als sie je war.“ Es werde nicht alles besser, aber es verändere sich Vieles, neue Handlungsspielräume entstünden. „Wir sollten uns nicht auf die Erzählung einlassen, dass früher alles besser war“, sagte sie. Wenn die Eliten sich abwenden, wird es gefährlich Jens Hacke betonte, „der Vorteil der liberalen Demokratie ist ihre Anpassungsfähigkeit, dass sie zur Selbstkorrektur in der Lage ist und dazu, ihre eigene Existenz in Frage zu stellen“. Es habe mit der Globalisierung einen Enthusiasmus gegeben, nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht, sondern auch, was den Exportschlager Demokratie angehe. Schließlich aber sei diese „Weltrepublik“ nicht entstanden, stattdessen eine große Enttäuschung darüber. Hacke sagte, die Gefahr für die Demokratie sei historisch betrachtet selten von den Marginalisierten und Unterdrückten ausgegangen. „Sie erlebt ihre gefährlichsten Momente, wenn die Eliten, die Privilegierten, das Bürgertum sich abwenden. Das ist immer noch eine Gefahr, die erheblich ist, darüber müssen wir intensiver reden“, so sein Appell. Die Fixierung auf die alte Bundesrepublik ist schädlich Aus Sicht von Christoph Schönberger kann man die Demokratie nicht allein mit der Kraft des guten Arguments retten. Denn sie speise sich auch aus einem „Bündel an menschlichen Emotionen“. Deswegen würden Parlamente nicht nur über „das Wort“ wirken, sondern auch über Feierstunden, symbolische Gesten. Die große Leistung der Demokratie sei die Inklusion von vorher ausgeschlossenen gesellschaftlichen Gruppen, „und das ist nicht nur über das Wort geschehen“. Schönberger nannte die Fixierung auf die alte Bundesrepublik schädlich, wenn man nach der Entwicklung der Demokratie und ihrem heutigen Zustand frage. Es reiche ein Blick in Nachbarländer wie Italien, um eine „nüchterne Perspektive“ einzunehmen, denn dort hätten viele Entwicklungen, mit denen heute in Deutschland der Untergang der Demokratie beklagt würde, schon vor Jahrzehnten stattgefunden. (che/17.03.2026)

Balance restored: Interlocutory injunctions granted for pharma patents

Norton Rose Fulbright - 17.03.2026
Prior to 2018, the majority of interlocutory injunction applications concerning pharmaceutical patents were successful.