Amnesty: Länderberichte
Ohne Anklage freigelassen
Der ehemalige Gouverneur des Bundesstaates Wau, Elias Waya Nyipuoch, ist am 14. März ohne Anklage freigelassen worden. Er war seit dem 26. Juni 2016 vom südsudanesischen Militär inhaftiert.
Griechenland: Aufnahmebedingungen sind nicht ausreichend
Amnesty International äußert starke Bedenken hinsichtlich der Aufnahmesituation in Griechenland. Asylsuchende sollen nach einer Empfehlung der EU-Kommission nun wieder dorthin überstellt werden.
Postkarte "Wir nehmen Rassismus persönlich"
Plakat "Dein bestes Mittel, etwas gegen Rassismus zu tun, bist du selbst."
Zehn Jahre Haft
Im November 2016 verurteilte die Staatssicherheitskammer des Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Arabischen Emirate Abdulrahman Bin Sobeih nach einem unfairen Prozess zu zehn Jahren Haft. Er habe Kontakte zu den Angeklagten des UAE94-Falls.
Postkarte: Dein bestes Mittel, etwas gegen Rassismus zu tun, bist du selbst
Leporello: "Nimm Rassismus persönlich"
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Syrien: Verantwortliche für Menschenrechtsverletzungen zur Rechenschaft ziehen
6. Jahrestag des syrischen Aufstandes // Deutschland kann zu Aufklärung und Bestrafung der Verbrechen beitragen
Syrien: Täter zur Rechenschaft ziehen!
Am 15. März jährt sich der Beginn des Aufstandes in Syrien zum sechsten Mal. Seit März 2011 haben syrische Sicherheitskräfte Zehntausende Menschen willkürlich festgenommen und inhaftiert, verschwinden lassen, misshandelt, gefoltert und getötet. Deutschland kann zur Aufklärung und Bestrafung dieser Verbrechen beitragen.
Hinrichtungstermin: 17. März
Die Hinrichtung der Brüder Suthar Batumalai und B. Rames Batumalai ist in Malaysia auf den 17. März verschoben worden. Ein neues Gnadengesuch ihres Rechtsbeistands ist noch nicht vom Begnadigungsausschuss begutachtet worden.
Urteil bestätigt
Die Südkoreanerin Kim Hye-young hat ihr zweites Berufungsverfahren verloren. Der Oberste Gerichtshof hat ihre zweijährige Gefängnisstrafe bestätigt. Sie muss die Strafe nun ganz absitzen, obwohl sie nur ihr Recht auf Meinungsfreiheit wahrgenommen hatte.
Journalist aufgetaucht
Der Journalist John Ndabaras, der seit dem 7. August 2016 in Ruanda vermisst wurde, ist in der Hauptstadt Kigali unbeschadet wieder aufgetaucht. Dort sprach er am 6. März mit lokalen Medien.
Hinrichtungstermin bestätigt
Der ukrainische Staatsangehörige Ivan Teleguz soll am 25. April im US-Bundesstaat Virginia hingerichtet werden. Er beteuert seine Unschuld an einem Mord im Jahr 2001, für den er 2006 zum Tode verurteilt wurde.
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Journalist freigelassen
Santosh Yadav wurde am 9. März 2017 nach anderthalb Jahren gegen Kaution freigelassen. Amnesty geht davon aus, dass er aufgrund seiner Arbeit in Adivasi-Gemeinden im Bundesstaat Chhattisgarh zur Zielscheibe der Behörden wurde.
Algerien, Marokko und Tunesien sind keine "sicheren" Herkunftsstaaten!
Der Bundesrat hat das Gesetz über die Einstufung der Maghreb-Staaten Algerien, Marokko und Tunesien als "sichere" Herkunftsstaaten abgelehnt. Amnesty begrüßt die Entscheidung und hatte bereits im Vorfeld dazu aufgerufen, gegen den Gesetzesentwurf zu stimmen.
Schuldspruch wegen Blasphemie
Drei Angehörige der Glaubensgemeinschaft Millah Abraham sind in Indonesien wegen Blasphemie zu drei bis fünf Jahren Haft verurteilt worden. Damit wird ihr Recht auf Religionsfreiheit unter Strafe gestellt. Sie müssen unverzüglich freigelassen werden.
Aserbaidschan: Cyberangriffe auf Aktivisten
Über 13 Monate hinweg gab es in Aserbaidschan Cyberangriffe auf Aktivistinnen und Aktivisten. Ein neuer Amnesty-Bericht belegt das gezielte und koordinierte Ausspionieren. Betroffene machen die Regierung verantwortlich.
