Aktuelle Nachrichten

Trade union access rights: what employers need to know

Dentons Insights - 12.05.2026

United Kingdom: The government has published its draft Code of Practice on the new statutory right of trade union access to workplaces. The regime creates a structured and enforceable framework with significant operational and financial implications for employers.

Wage Deductions and Iowa Code 91A

Dentons Insights - 12.05.2026

Iowa Code 91A – the Wage Payment and Collection Act is specific regarding its requirements for Iowa employers. It states that employers must pay employees at least monthly, semi-monthly, or bi-weekly, on regular paydays, with certain exceptions for commissions. While wages may be mailed upon request by the employee, the employer is required to maintain a copy of the request for mailing for as long as it is effective and for “at least two years thereafter.”

Victorian private schools to restrict student device use from January 2027

Dentons Insights - 12.05.2026

Australia: The Victorian Government has announced that from January 2027, independent and other Victorian schools will be required to implement policies restricting student use of personal electronic devices during school hours. The change follows growing evidence that electronic devices can disrupt students’ focus, learning and social interaction. Schools should begin planning now to ensure they are ready to meet these new requirements.

Eunjee Kim of Dentons Lee appointed as Public Interest Commissioner for the Seoul Regional Labor Relations Commission

Dentons News - 12.05.2026

Dentons Lee is pleased to announce that Eunjee Kim has been appointed as a Public Interest Commissioner (Adjudication) of the Seoul Regional Labor Relations Commission (SRLRC).

Neue Berufsbilder an der Schnittstelle von Jura und Technologie

Legal Tech Verzeichnis - 12.05.2026

Unternehmen investieren verstärkt in Legal Tech, generative KI-Modelle halten Einzug in den juristischen Arbeitsalltag, und der regulatorische Rahmen erhöht den Bedarf an Fachleuten, die technische Entwicklungen rechtlich einordnen und verantwortungsvoll steuern können. Neben klassischen Juristinnen- und Juristenstellen entstehen somit neue spezialisierte Rollen.

Legal Engineer und Legal Tech Engineer

Als Legal Engineer bezeichnet man Fachleute, die juristische Anforderungen in technische Lösungen übersetzen. Zu den typischen Tätigkeitsfeldern gehören die Konzeption und Implementierung von Contract-Lifecycle-Management-Systemen, die Automatisierung dokumentenbasierter Prozesse, die Konfiguration von No-Code- und Low-Code-Werkzeugen sowie die Evaluation und das Training von KI-Modellen für juristische Anwendungen. Eine Anwaltszulassung ist für diese Rolle nicht erforderlich, wohl aber ein belastbares Verständnis juristischer Logiken, Vertragsstrukturen und Compliance-Anforderungen.

Der Begriff Legal Tech Engineer wird häufig synonym verwendet, betont jedoch stärker den technischen Umsetzungsaspekt. Typische Qualifikationsanforderungen umfassen unter anderem ein Verständnis für API-Schnittstellen und Erfahrung mit Low-Code-Plattformen wie zum Beispiel Microsoft Power Automate oder Zapier.

Legal Operations Manager und Legal Technologist

Der Legal Operations Manager ist eine Rolle, die aus dem US-amerikanischen Rechtsmarkt in den deutschsprachigen Raum übertragen wurde. Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt in der Steuerung und Optimierung des operativen Betriebs einer Rechtsabteilung. Dazu gehören die Auswahl und Verwaltung von Legal Tech Lösungen, das Controlling externer Rechtskosten, die Einführung von KPI-Systemen für juristische Leistungen sowie das Projektmanagement bei Digitalisierungsvorhaben. In Großunternehmen ist die Position häufig direkt dem General Counsel unterstellt und arbeitet eng mit IT- und Finanzabteilung zusammen.

Davon zu unterscheiden ist der Legal Technologist, dessen Rolle stärker auf die Einführung und Begleitung konkreter Softwarelösungen ausgerichtet ist. Legal Technologists evaluieren neue Tools, koordinieren Rollouts, schulen Nutzerinnen und Nutzer und pflegen den technischen Tool-Stack einer Rechtsabteilung. Das Profil ist besonders in mittelgroßen Rechtsabteilungen gefragt, die ihren Digitalisierungsgrad erhöhen wollen, ohne eigene Softwareentwicklung zu betreiben.

KI Spezialist und Legal AI Engineer

Mit der zunehmenden Verbreitung generativer KI-Modelle hat sich eine weitere Spezialisierungsrichtung herausgebildet. Legal AI Spezialistinnen und -Spezialisten verantworten den Aufbau und die Pflege KI-gestützter juristischer Workflows, die Entwicklung von Prompting-Strategien für Anwendungsfälle wie Vertragsanalyse oder Due Diligence, die systematische Evaluation von Modelloutputs sowie die Erstellung von Governance-Dokumentation.

Der EU AI Act macht diese Funktion in vielen Organisationen zur regulatorischen Notwendigkeit. Für Systeme, die juristische Entscheidungen vorbereiten oder unterstützen, gelten verbindliche Anforderungen an Transparenz, Nachvollziehbarkeit und menschliche Aufsicht. Legal AI Spezialistinnen und -Spezialisten stellen sicher, dass KI-gestützte Prozesse diesen Anforderungen entsprechen, und fungieren als Schnittstelle zwischen technischer Umsetzung, rechtlicher Bewertung und Compliance.

Legal Engineering als externe Leistung

Nicht jede Organisation verfügt über die Kapazität, spezialisierte Legal Engineering Stellen dauerhaft zu besetzen. Für diesen Bedarf hat sich das Modell des Legal Engineering on Demand etabliert. Es beschreibt die projektbasierte Bereitstellung von Legal Engineering-Expertise durch externe Dienstleister. Diese stellen Kanzleien und Rechtsabteilungen auf Projektbasis Legal Engineers zur Verfügung, die einen konkreten Automatisierungsbedarf analysieren, eine Lösung konzipieren, implementieren und schließlich an das interne Team übergeben.

Das Modell folgt dem etablierten Muster spezialisierter IT-Beratung und überträgt es auf den juristischen Bereich. Für mittlere und kleinere Organisationen, die Digitalisierungsbedarf haben, aber keine dauerhafte Fachstelle einrichten wollen, bietet es einen niedrigschwelligen Einstieg in Legal Engineering.

In welchen Unternehmen diese Rollen vorkommen

Die Nachfrage nach den beschriebenen Profilen konzentriert sich im Wesentlichen auf drei Organisationstypen. Große Wirtschaftskanzleien haben eigene Legal Engineering Teams aufgebaut, um mandatsbezogene Automatisierungen abzuwickeln und Legal Tech Produkte für Mandanten zu entwickeln. Konzerne und international tätige Mittelständler besetzen Legal Operations- und Legal Technologist-Stellen in ihren Inhouse-Rechtsabteilungen. Legal Tech Softwareanbieter schließlich beschäftigen Legal Engineers in der Produktentwicklung, um sicherzustellen, dass ihre Lösungen juristische Anforderungen korrekt abbilden.

Wie man den Einstieg in diese Berufsfelder findet

Spezialisierte Studiengänge und Weiterbildungsformate reagieren auf diesen Bedarf, schließen die Lücke jedoch bislang nur teilweise. Viele finden den Berufseinstieg als Quereinsteiger mit juristischem oder technischem Ausbildungshintergrund. Wichtig sind vor allem eine Affinität für Technologien, ein Verständnis für effiziente Prozesse, Projektmanagement-Skills und eine Aufgeschlossenheit für innovative und disruptive Ideen.

Wer den Einstieg in diese oder ähnliche Berufe finden möchte, kann sich zunächst gezielt mit aktuellen Stellenausschreibungen auseinandersetzen. Häufig fokussieren diese auf Soft Skills, die sich in unterschiedlichen Kontexten aneignen lassen. Nur selten wird erwartet, dass Bewerberinnen und Bewerber programmieren können. Auch die möglicherweise noch unbekannten, technischeren Aspekte sollten Interessierte nicht von einer Bewerbung abschrecken. In einigen Unternehmen werden sie in der Onboarding-Phase vermittelt. In viele Themenbereiche können sich Interessierte zudem eigenständig einarbeiten.

Viele dieser neuen Berufsbilder sind noch im Entstehen. Darin liegt eine Chance. Perfekte Lebensläufe und lückenlose Anforderungs-Checks gibt es hier selten. Viel wichtiger als jede einzelne Qualifikation ist die Bereitschaft, dazuzulernen, Verantwortung zu übernehmen und sich in unbekannte Themen vorzutasten. Wer wartet, bis er jedes Stichwort einer Stellenanzeige abhaken kann, verpasst oft den richtigen Moment. Wer sich grundsätzlich für Technologie begeistert, juristische Zusammenhänge versteht und Lust auf Veränderung hat, bringt bereits eine starke Basis mit. Den Rest lernt man Schritt für Schritt im Alltag. Statt also lange zu zögern, kann der entscheidende Unterschied darin liegen, es einfach auszuprobieren.

Autorin Noha Klose ist Legal Engineer bei der KREMER LEGAL TECH & OPERATIONS GmbH (KLTO). KLTO unterstützt Rechts-, Compliance- und Datenschutzabteilungen sowie Kanzleien dabei, juristische Prozesse durch den gezielten Einsatz von Technologie effizienter und zukunftssicher zu gestalten. Noha Klose ist zudem Head of People im Legal Tech Lab Cologne.

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24 Norton Rose Fulbright lawyers recognized in the 2026 <i>Lawdragon</i> 500 Leading Global Cyber Lawyers guide

Norton Rose Fulbright - 11.05.2026
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Norton Rose Fulbright advises on five deals named to Proximo’s Deals of the Year 2025 list

Norton Rose Fulbright - 11.05.2026
Global law firm Norton Rose Fulbright has advised on five deals on Proximo's Deals of the Year 2025 list.

Verbrechen gegen die Menschlichkeit: IStGH erlässt Haftbefehl gegen philippinischen Ex-Polizeichef

LTO Nachrichten - 11.05.2026

Tausende Menschen wurden im erbarmungslosen "Kampf gegen Drogen" auf den Philippinen getötet. Die internationalen Richter gehen gegen Ex-Präsident Duterte vor – und nun auch gegen den ehemaligen Polizeichef.

Proposed FinCEN AML-CFT rule

Norton Rose Fulbright - 11.05.2026
On April 10, 2026, the Financial Crimes Enforcement Network proposed what it characterizes as a "fundamental" reform of anti-money laundering and countering the financing of terrorism program requirements under the Bank Secrecy Act.

LG Landau zu Verkehrssicherungspflicht: E-Bike-Fahrer stürzt auf maroder Straße, geht aber leer aus

LTO Nachrichten - 11.05.2026

Ein E-Bike-Fahrer stürzt über ein tiefes Schlagloch auf einer Pfälzer Kreisstraße. Das LG Landau erkennt den verkehrswidrigen Zustand an, spricht dem Fahrer aber trotzdem kein Geld zu. Denn der hätte besser aufpassen müssen.

Bill C-28: Canada's new space launch framework — what you need to know

Norton Rose Fulbright - 11.05.2026
Bill C-28 recently received first reading in the House of Commons as An Act to amend the Aeronautics Act and other Acts (short title: Canadian Space Launch Act) (the Bill).

Thematisierung von Menschenrechten bei Auslandsreisen

Auswärtiges/KleineAnfrage Nach der Thematisierung von Menschenrechten bei Auslandsreisen der Bundesregierung erkundigt sich die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einer Kleinen Anfrage.

Touristische Infrastruktur in Mecklenburg-Vorpommern

Wirtschaft und Energie/KleineAnfrage Nach der Förderung touristischer Infrastruktur in Mecklenburg-Vorpommern erkundigt sich die AfD-Fraktion in einer Kleinen Anfrage.

Bundesregierung zur geplanten Gasförderung vor Borkum

Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit/Antwort Laut einer Regierungsantwort auf Linken-Anfrage plant der niederländische Konzern One-Dyas, 650 Meter vom Naturschutzgebiet "Borkum Riffgrund" entfernt eine Förderplattform zu bauen.

Linke gegen Stationierung von Mittelstreckenraketen

Auswärtiges/Antrag Die Fraktion Die Linke wendet sich gegen eine Stationierung von Mittelstreckenraketen in Deutschland und hat dazu einen Antrag vorgelegt.