Amnesty: Themenberichte
Todesstrafe in Japan abschaffen!
In Japan droht derzeit über 120 Häftlingen im Todestrakt die Hinrichtung. Amnesty International fordert das diesjährige CeBIT-Partnerland dazu auf, sämtliche Todesurteile in Haftstrafen umzuwandeln und die Todesstrafe abzuschaffen.
Asylsuchende inhaftiert
Vier Familien werden seit über 500 Tagen im US-Bundesstaat Pennsylvania in einer Hafteinrichtung der Einwanderungsbehörde festgehalten. Wegen der Gewalt in ihren Heimatländern El Salvador und Honduras mussten sie fliehen.
Drei Männer hingerichtet
Am 15. Januar wurden drei Bahrainis durch Erschießung hingerichtet. Sieben weitere Männer verbüßen lebenslange Haftstrafen. Die Verfahren der zehn Männer waren unfair. Die Staatsanwaltschaft benutzte unter Folter erzwungene "Geständnisse".
Aktivist freigelassen
Am 31. Dezember 2016 wurde der algerische Aktivist Dahmane Kerami freigelassen. Er war wegen der Teilnahme an friedlichen Protesten 2014 und 2015 im Süden von Algerien ein Jahr lang inhaftiert.
EU-Türkei-Vereinbarung: Makel im Bewusstsein Europas
Die EU-Türkei-Vereinbarung, die für Tausende Flüchtlinge, Migrantinnen und Migranten großes Leid bedeutet, ist ein Makel im kollektiven Bewusstsein Europas, urteilt Amnesty International zum ersten Jahrestag der Erklärung.
Indigenen droht unfaires Verfahren
Am 20. März beginnt das mündliche Verfahren gegen Angehörige der indigenen Gemeinschaft der Chañaral Wichí in Argentinien, die sich gegen die Einnahme ihres Landes wehren. Dieses Gerichtsverfahren verstößt gegen grundlegende Rechte.
Todesstrafe in Japan abschaffen! Amnesty-Aktion auf der CeBIT in Hannover
Terminhinweis: Amnesty-Aktion
Wann:
Montag, 20. März 2017
8.30 - 10.00 Uhr
Wo:
Hannover Messe
Messeeingang Nord
Europaplatz
30521 Hannover
Was:
Amnesty-Aktivisten protestieren mit einer Mahnwache bei der Eröffnung der CeBIT gegen die Todesstrafe in Japan. Sie halten Plakate, auf denen "Todesstrafe im High-Tech-Land Japan!" geschrieben steht. Sie legen sich Stricke um den Hals und tragen schwarze Augenbinden. Amnesty fordert Japan dazu auf, alle Todesurteile in Haftstrafen umzuwandeln und die Todesstrafe abzuschaffen.
Ohne Anklage freigelassen
Der ehemalige Gouverneur des Bundesstaates Wau, Elias Waya Nyipuoch, ist am 14. März ohne Anklage freigelassen worden. Er war seit dem 26. Juni 2016 vom südsudanesischen Militär inhaftiert.
Griechenland: Aufnahmebedingungen sind nicht ausreichend
Amnesty International äußert starke Bedenken hinsichtlich der Aufnahmesituation in Griechenland. Asylsuchende sollen nach einer Empfehlung der EU-Kommission nun wieder dorthin überstellt werden.
Postkarte "Wir nehmen Rassismus persönlich"
Plakat "Nimm Rassismus persönlich!"
Plakat "Dein bestes Mittel, etwas gegen Rassismus zu tun, bist du selbst."
Zehn Jahre Haft
Im November 2016 verurteilte die Staatssicherheitskammer des Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Arabischen Emirate Abdulrahman Bin Sobeih nach einem unfairen Prozess zu zehn Jahren Haft. Er habe Kontakte zu den Angeklagten des UAE94-Falls.
Postkarte: Dein bestes Mittel, etwas gegen Rassismus zu tun, bist du selbst
Leporello: "Nimm Rassismus persönlich"
Materialien zum Thema Rassismus - Bestellschein
Syrien: Täter zur Rechenschaft ziehen!
Am 15. März jährt sich der Beginn des Aufstandes in Syrien zum sechsten Mal. Seit März 2011 haben syrische Sicherheitskräfte Zehntausende Menschen willkürlich festgenommen und inhaftiert, verschwinden lassen, misshandelt, gefoltert und getötet. Deutschland kann zur Aufklärung und Bestrafung dieser Verbrechen beitragen.
Hinrichtungstermin: 17. März
Die Hinrichtung der Brüder Suthar Batumalai und B. Rames Batumalai ist in Malaysia auf den 17. März verschoben worden. Ein neues Gnadengesuch ihres Rechtsbeistands ist noch nicht vom Begnadigungsausschuss begutachtet worden.
Urteil bestätigt
Die Südkoreanerin Kim Hye-young hat ihr zweites Berufungsverfahren verloren. Der Oberste Gerichtshof hat ihre zweijährige Gefängnisstrafe bestätigt. Sie muss die Strafe nun ganz absitzen, obwohl sie nur ihr Recht auf Meinungsfreiheit wahrgenommen hatte.
Hinrichtungstermin bestätigt
Der ukrainische Staatsangehörige Ivan Teleguz soll am 25. April im US-Bundesstaat Virginia hingerichtet werden. Er beteuert seine Unschuld an einem Mord im Jahr 2001, für den er 2006 zum Tode verurteilt wurde.
