Amnesty: Themenberichte
Ja zu den Neinsagern
Um die Meinungsfreiheit gegen Recep Tayyip Erdogan zu verteidigen, braucht die türkische Demokratiebewegung die Unterstützung der europäischen Zivilgesellschaft. Ein Gastbeitrag von Mithat Sancar.
Fünf Jahre Haft wegen Büchern
Die malaysische Studentin Siti Noor Aishah ist wegen des Besitzes von zwölf "illegalen" Büchern vor dem Hohen Gericht von Kuala Lumpur zu fünf Jahren Haft verurteilt worden.
Aktivisten freigelassen
Die sudanesischen Aktivisten Mohamed Hassan El Bushi, Amin Saad und Motaz Al Ajail wurden am 25. bzw. 30. April freigelassen. Sie hatten die Proteste gegen Sparmaßnahmen und Preiserhöhungen unterstützt und waren ohne Anklage inhaftiert.
Abtreibung entkriminalisieren!
Die salvadorianischen Abgeordneten werden bald eine Änderung des Strafgesetzbuchs debattieren. Diese würde die grundsätzliche Kriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen im Land beenden.
Zivilgesellschaft unter Druck
Das zivilgesellschaftliche "Zentrum für Dokumentation und Information in Bolivien" ist gerade aus seinen Büroräumen in Cochabamba in Zentralbolivien vertrieben worden. Angestellte wurden dabei drangsaliert und bedroht.
Gefangener braucht Herz-OP
Dem niederländisch-iranischen Staatsangehörigen Sabri Hassanpour wird eine dringende Herzoperation von den iranischen Behörden verweigert. Er hatte bereits im November 2016 im Evin-Gefängnis einen Herzinfarkt.
Vierte Hinrichtung in Arkansas
Kenneth Williams wurde am 27. April im US-Bundesstaat Arkansas hingerichtet. Er war wegen eines 1999 begangenen Mordes zum Tode verurteilt worden. Der Oberste Gerichtshof hatte eine Aufnahme des Falls abgelehnt.
Fünf Jugendliche hingerichtet
Die Behörden von Puntland haben fünf 14-17 Jährige hinrichten lassen, die sie des Mordes für schuldig befunden hatten. Die Jugendlichen waren durch Folter zu "Geständnissen" genötigt worden. Es drohen zwei weitere Hinrichtungen.
Bangladesch: Gewalt durch bewaffnete Gruppen und repressive Gesetze bedrohen die Meinungsfreiheit
Blogger, Buchautoren und Verleger, die in Bangladesch in Fragen der Religion oder Politik öffentlich ihre Meinung vertreten, werden seit 2013 vermehrt von bewaffneten Gruppen bedroht und verfolgt, mehrere wurden bereits getötet. Die dortigen Behörden verweigern ihnen den notwendigen Schutz vor Angriffen und tragen durch Diffamierungen zusätzlich zur Gewalt bei.
Amnesty fordert Freiheit für inhaftierte Journalisten in der Türkei
In vielen Ländern sind Einschränkungen der Pressefreiheit alltäglich. Anlässlich des internationalen Tags der Pressefreiheit weist Amnesty insbesondere auf die Situation in der Türkei hin.
Amnesty-Bericht: "Caught between fear and repression"
Bangladesch: Bewaffnete Gruppen und Regierung bedrohen die Meinungsfreiheit
Blogger, Buchautoren und Verleger, die in Bangladesch in Fragen der Religion oder Politik öffentlich ihre Meinung vertreten, werden seit 2013 vermehrt von bewaffneten Gruppen bedroht und verfolgt. Mehrere wurden bereits getötet. Die Behörden verweigern ihnen Schutz und tragen durch Diffamierungen zusätzlich zur Gewalt bei.
Biafra-Aktivist frei
Der 30-jährige Sunday Chucks Obasi ist gegen Kaution freigelassen worden. Er war im August 2016 in Amuko Nnewi im nigerianischen Bundesstaat Anambra vermutlich von Sicherheitskräften entführt worden.
Arzt droht Misshandlung
Dr. Mohamed Yasin Abdalla vom Zentralkomitee sudanesischer Ärzte wurde am 22. April in Khartum vom sudanesischen Geheimdienst NISS festgenommen. Ihm drohen in der Haft Folter und andere Misshandlungen.
Filmemacher freigelassen
Der iranische Regisseur Keywan Karimi wurde am 19. April aus dem Teheraner Evin-Gefängnis entlassen. Er war am 23. November 2016 inhaftiert worden. Keywan Karimi war ein gewaltloser politischer Gefangener.
Aktion und Konzert in Berlin für die Pressefreiheit in der Türkei
In der Türkei sind aktuell mehr Journalistinnen und Journalisten inhaftiert als in jedem anderen Land der Welt. Am 3. Mai, dem internationalen Tag der Pressefreiheit, hat Amnesty daher eine Protestaktion vor der türkischen Botschaft in Berlin veranstaltet und unterstützt ein Konzert vor dem Brandenburger Tor.
Fälschlich beschuldigt
Drei tschadische Aktivisten, die im Amsinene-Gefängnis inhaftiert sind, werden aufgrund ihrer Rolle beim Aufruf zu friedlichen Protesten fälschlich beschuldigt. Sie sind gewaltlose politische Gefangene.
Foltergesetz nachgebessert
Das Unterhaus des mexikanischen Kongresses verabschiedete seine finale Fassung des Foltergesetzes und sandte es an den Senat zur endgültigen Verabschiedung zurück. Anschließend tritt das Gesetz in Kraft.
Jones hingerichtet
Jack Jones ist am 24. April wegen eines 1995 verübten Mordes hingerichtet worden. Er war einer der beiden Todeskandidaten, die der US-Bundesstaat Arkansas am 24. April hinrichten ließ.
Williams hingerichtet
Marcel Williams ist am 24. April wegen eines 1994 verübten Mordes hingerichtet worden. Er war einer der beiden Todeskandidaten, die am 24. April im US-Bundesstaat Arkansas hingerichtet wurden.
