Aktuelle Nachrichten

Julia Klöckner: „Das Denkmal für die Zeugen Jehovas ist eine Verbeugung vor den Opfern des Nationalsozialismus.“

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat bei der Einweihung des Mahnmals im Berliner Tiergarten den Widerstand der Zeugen Jehovas während der nationalsozialistischen Diktatur gewürdigt, für den die Mitglieder der Religionsgemeinschaft einen hohen Preis zahlen mussten. Sie gehörten zu den ersten im Dritten Reich verfolgten Gruppen. Julia Klöckner erinnert daran, dass mehr als 13.000 Zeugen Jehovas aus Deutschland und den besetzten Ländern Europas in das Visier der Nationalsozialisten gerieten. Mindestens 1.700 von ihnen überlebten die Verfolgung nicht, wurden als Kriegsdienstverweigerer hingerichtet oder kamen unter den unmenschlichen Bedingungen von Haft und Lager um. „Dieses Denkmal gilt den Menschen, die bitteres Unrecht erlitten und dennoch immer wieder Menschlichkeit zeigten. Gewidmet ist es ihrem Leid, ihrem Mut und ihrer Gewissensfestigkeit. Die verfolgten Bibelforscher verweigerten sich damals dem Nationalsozialismus in einer besonderen Geschlossenheit: Sie zeigten nicht den Hitlergruß. Sie traten nicht in die Partei ein. Und sie beteiligten sich nicht an der Hetze gegen Juden, gegen Sinti und Roma, auch nicht gegen Homosexuelle. Im Gegenteil, es gibt viele Berichte über Unterstützung anderer Verfolgter. Die Entscheidung für diesen Erinnerungsort hat lange gedauert. Denn auch nach dem Ende des Nationalsozialismus blieben Vorbehalte gegen Glaubensgemeinschaften. Ihr Glaube blieb vielen Menschen fremd und suspekt. Ihre Verfolgung und ihr Leid wurden zu wenig gesehen. Die DDR setzte sogar die staatliche Verfolgung fort. Das von Deutschen und in deutschem Namen begangene Unrecht ist in der Welt ohne Beispiel. Unsere deutsche Erinnerungskultur ist es deshalb auch und muss es auch sein.“ Der Deutsche Bundestag hatte am 22. Juni 2023 einstimmig für das Mahnmal votiert, der damit einem gemeinsamen Antrag der Fraktionen der SPD, CDU/CSU, Bündnis 90/Die Grünen und der FDP folgte.

Magnetschwebebahn-Verbindung europäischer Hauptstädte

Petitionen/Ausschuss Der Petitionsausschuss steht der Idee, eine Verbindung der europäischen Hauptstädte über Magnetschienenbahnen zu schaffen, ablehnend gegenüber.

Grüne wollen steuerfreie Immobilienveräußerung unterbinden

Finanzen/Gesetzentwurf Ein Gesetzentwurf der Grünen sieht vor, die steuerfreie Immobilienveräußerung nach zehnjähriger Haltedauer aufzuheben.

Gefahrenpotential der "Reichsbürger und Selbstverwalter"

Inneres/KleineAnfrage Das "Gefahrenpotential der Szene der Reichsbürger und Selbstverwalter" thematisiert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einer Kleinen Anfrage.

Finanzausschuss lehnt Einführung einer Digitalsteuer ab

Finanzen/Ausschuss Der Finanzausschuss hat am Mittwoch die von den Grünen geforderte Einführung einer Digitalsteuer für große Tech-Konzerne abgelehnt.

Bedeutung der Vermögensabschöpfung bei OK-Bekämpfung

Inneres/Antwort Die Bedeutung der Vermögensabschöpfung bei der Bekämpfung der Organisierten Kriminalität (OK) ist ein Thema der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion.

KI frisst keine Juristenjobs — aber sie verändert sie. Was das für Ihre Kanzlei bedeutet

Legal Tech Verzeichnis - 24.06.2026

Seit geraumer Zeit verändert der Einsatz von KI den Arbeitsalltag von Juristen, etwa indem sie Informationen strukturiert oder Dokumente zusammenfasst. Heißt das, dass Juristen künftig überflüssig werden? Ein Experiment der Universität Düsseldorf, das in der ZDF-Dokumentation „Frisst die KI unsere Jobs?“ vorgestellt wurde, liefert eine klare Antwort.

In diesem Experiment sollten Doktorandinnen und Doktoranden innerhalb von 45 Minuten ein juristisches Gutachten erstellen. Dabei kamen unterschiedliche Arbeitsweisen zum Einsatz: eine rein KI-gestützte Bearbeitung, die Kombination aus KI und fachlicher Überprüfung sowie eine klassische Recherche ohne KI. Die KI-gestützte Gruppe mit fachlicher Prüfung lieferte qualitativ bessere Gutachten als sowohl die rein KI-basierte als auch die klassische Gruppe — und das in derselben 45-Minuten-Zeitspanne.

Das zeigt: KI kann juristische Arbeit nicht ersetzen, aber wirkungsvoll unterstützen. Besonders bei der Recherche, Strukturierung und Zusammenfassung von Informationen sowie bei ersten Entwürfen lässt sich durch KI die Effizienz erhöhen. Gleichzeitig bleiben die juristische Bewertung und Risikoeinschätzung sowie die Einordnung komplexer Sachverhalte Aufgaben der Juristen.

Warum der hybride Ansatz überzeugt

Im Experiment überzeugte die rein KI-basierte Arbeitsweise zwar durch ihre Geschwindigkeit und professionelle Formulierungen, aber aus rechtlicher Sicht waren die Texte nicht alle korrekt. Der Grund: Es kann passieren, dass KI Inhalte verkürzt darstellt oder fehlerhafte Schlussfolgerungen zieht. Deshalb bleibt die menschliche Kontrolle unverzichtbar. Bei der klassischen Vorgehensweise, der manuellen Recherche, wurde deutlich, dass sie wesentlich zeitaufwendiger ist. Am erfolgreichsten erwies sich der hybride Ansatz. Hierbei übernimmt die KI vorbereitende Aufgaben, während Juristinnen und Juristen die Ergebnisse prüfen, bewerten und in den richtigen Kontext setzen. Dieses Modell verbindet Effizienz mit juristischer Verantwortung und schafft mehr Zeit für hochwertige Beratungsleistungen.

Juristische Arbeit wird sich verändern, nicht verschwinden. Routineaufgaben wie Recherche, Strukturierung und Erstellung erster Entwürfe lassen sich mit KI deutlich effizienter erledigen. Die rechtliche Einordnung, die Risikoabwägung und das strategische Denken bleiben Aufgaben der Juristinnen und Juristen.

Für Kanzleien stellt sich daher weniger die Frage, ob KI eingesetzt werden soll, sondern welche Aufgaben sich dafür eignen und wie der Einsatz DSGVO-konform, sicher und in den bestehenden Kanzleibetrieb integrierbar gestaltet wird. Das ist keine rein technische Entscheidung, sondern eine strategische.

Septeo CNEE unterstützt Kanzleien dabei, KI-Lösungen datensouverän und praxistauglich einzusetzen, abgestimmt auf die Anforderungen des deutschen Berufsrechts.

->Detaillierte Informationen zum beschriebenen KI-Experiment unter: Frisst KI juristische Jobs? Was ein Experiment über die Zukunft der Rechtsarbeit zeigt

Autor: Alexander Henning, Vice President Marketing & Growth Septeo CNEE

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Experten kritisieren Südbonus im Stromversorgungsgesetz

Wirtschaft und Energie/Anhörung Sachverständige sprechen sich in einer Öffentlichen Anhörung zum Strom-Versorgungs- und - Kapazitätengesetz gegen die Bevorzugung von Standorten in Süddeutschland aus.

Sachverständigenlob für Modernisierung des Designrechts

Recht und Verbraucherschutz/Anhörung Für den von der Bundesregierung vorgelegten Gesetzentwurf "zur Modernisierung des Designrechts" gab es bei einer Sachverständigenanhörung des Rechtsausschusses viel Lob.

Finanzausschuss lehnt Energiesteuersenkungen ab

Finanzen/Ausschuss Der Finanzausschuss hat am Mittwoch von der AfD-Fraktion geforderte umfangreiche Steuersenkungen auf Energie abgelehnt.

Antrag der AfD zur Waldbrandprävention abgelehnt

Landwirtschaft, Ernährung und Heimat/Ausschuss Der Ausschuss für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat hat den Antrag der AfD zur Waldbrandprävention abgelehnt.

Linke thematisiert Lebensmittel- und Erzeugerpreise

Landwirtschaft, Ernährung und Heimat/KleineAnfrage Die Fraktion Die Linke fragt nach bezahlbaren Lebensmittel- und fairen Erzeugerpreisen.

Regierung will das Wohngeld reformieren

Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen/Antwort Die Regierung strebt eine Reform des Wohngelds an, die auch schnellere Verfahren beinhalten soll. Dies geht aus einer Antwort auf eine Anfrage der Grünen hervor.

Deutsche Börse Photography Foundation und Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) loben zwei Preise für das Schreiben über Fotografie aus

Deutsche Börse (PM) - 24.06.2026
Die Deutsche Börse Photography Foundation und die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) schreiben zum vierten Mal gemeinsam die beiden Preise „Thinking Photography. DGPh-Forschungspreis“ und „Writing Photography. DGPh-Preis für innovative Publizistik“ aus. Die Auszeichnungen werden alle zwei Jahre vergeben. Vom 1. Juli bis 31. Oktober 2026 können Bewerbungen für beide Preise eingereicht werden. Der DGPh-Forschungspreis „Thinking Photography“ zeichnet wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Fototheorie und -geschichte aus und würdigt geistes-, kultur- oder sozialwissenschaftliche Ansätze, die einen außergewöhnlichen Beitrag zur Fotografieforschung leisten. Der Preis kann neben Qualifikationsarbeiten (Masterarbeiten, Diplomarbeiten oder Dissertationen) auch für andere eigenständige Publikationen verliehen werden, mit denen eine Erweiterung der Forschungsperspektiven auf das Medium Fotografie verknüpft ist. Thematische Einschränkungen oder Vorgaben zu Methoden und Ansätzen bestehen nicht. Das besondere Interesse aber gilt Arbeiten, die sich damit befassen, disziplinäre oder methodische Grenzen zu verschieben. Für den mit 3.000 Euro dotierten Preis können publizierte ebenso wie nicht-publizierte Texte in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden, die ab November 2024 entstanden sind. Der DGPh-Preis für innovative Publizistik „Writing Photography“ würdigt wegweisende Veröffentlichungen zur Fotografie und zeichnet journalistische, essayistische und andere Publikationen aus. Bei diesem Preis gilt das besondere Interesse Publikationsformen wie Blogbeiträgen, Kolumnen und Rezensionen, netzbasierten Veröffentlichungen und Formaten, die Texte und fotografisches Material kreativ verbinden. Für diesen mit 1.000 Euro dotierten Preis können digital oder analog publizierte Einzelbeiträge in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden, die ab November 2024 veröffentlicht wurden.  Die Entscheidung über die Vergabe der beiden Preise wird durch eine internationale Jury getroffen. Die Preisverleihung findet 2027 im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung der Deutsche Börse Photography Foundation und der Deutschen Gesellschaft für Photographie statt.  Einreichung der Arbeiten Die Bewerbungsunterlagen können über die folgenden Links hochgeladen werden: Thinking Photography. DGPh-Forschungspreis Writing Photography. DGPh-Preis für innovative Publizistik  Folgende Unterlagen werden für die Bewerbung benötigt: Zusammenfassung der eingereichten Arbeit in englischer Sprache (ca. 3.500 Zeichen inkl. Leerzeichen) Vollständiges Manuskript in deutscher oder englischer Sprache Lebenslauf Ggf. Liste bisheriger Publikationen Einsendeschluss für beide Preise ist der 31. Oktober 2026. Die Förderung der wissenschaftlichen Forschung zur Fotografie In Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) lobt die Deutsche Börse Photography Foundation die zwei Auszeichnungen „Thinking Photography“ und „Writing Photography“ in diesem Jahr zum vierten Mal aus. Die Förderung der zeitgenössischen Fotografie ist eines der zentralen Anliegen der Stiftung. Ihr Engagement umfasst Auszeichnungen, Stipendien und Ausstellungsangebote für junge Künstler*innen sowie Veranstaltungen, die den wissenschaftlichen Dialog sowie die Forschung über das Medium der Fotografie anregen.  Ansprechpartnerinnen für die Medien: Deutsche Börse Photography Foundation  Anika Manthey media.foundation@deutsche-boerse.com  Tel. +49 (0)69 211 1 40 60 Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) Regina Plaar                 presse@dgph.de  Tel. +49 221 9232069 Über die Deutsche Börse Photography Foundation Die Deutsche Börse Photography Foundation ist eine gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Frankfurt am Main, die sich dem Sammeln, Ausstellen und Fördern von zeitgenössischer Fotografie widmet. Sie verantwortet die Weiterentwicklung und Präsentation der Art Collection Deutsche Börse, die mittlerweile über 2.400 fotografische Arbeiten von rund 180 Künstler*innen aus 40 Nationen umfasst. Auf ihren Ausstellungsflächen in Eschborn bei Frankfurt am Main zeigt sie mehrere Ausstellungen pro Jahr, die öffentlich zugänglich sind. Die Unterstützung junger Künstler*innen ist der Stiftung ein besonderes Anliegen, sie fördert sie auf vielfältige Weise: mit Auszeichnungen, Stipendien oder durch die Beteiligung am Talent-Programm des Fotografiemuseum Amsterdam Foam. Gemeinsam mit der Photographers’ Gallery in London vergibt sie jährlich den renommierten Deutsche Börse Photography Foundation Prize. Des Weiteren unterstützt die Stiftung Ausstellungsprojekte internationaler Museen und Institutionen sowie den Ausbau von Plattformen für den wissenschaftlichen Dialog über das Medium Fotografie.  www.deutscheboersephotographyfoundation.org Über die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) Die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) ist ein eingetragener Verein mit rund 1.100 Mitgliedern in ganz Deutschland und Sitz in Köln. Die DGPh setzt sich für die Förderung der Fotografie als Kulturgut und somit die Stärkung der gesellschaftlichen und kulturellen Bedeutung der Fotografie ein. Die Aktivitäten setzen einen Fokus auf die Vermittlung fotografischer Themen an die Fachöffentlichkeit und die Gesellschaft sowie die Reflexion und Diskussion aktueller Entwicklungen wie Digitalisierung, KI und neue Bildmedien. Sie sind auf die vielfältigen Anwendungsgebiete des Fotografischen in Kunst, Wissenschaft, Bildung, Publizistik, Wirtschaft und Politik ausgerichtet sowie auf deren Schnittstellen und Wechselwirkungen. Als zentrale Instanz für die Vermittlung wegweisender fotografischer Leistungen in der Öffentlichkeit vergibt sie unter anderem Auszeichnungen und Stipendien. www.dgph.de  
Kategorien: Finanzen

AfD fragt nach Einsatz ausländischer Ermittler

Recht und Verbraucherschutz/KleineAnfrage Zum Einsatz ausländischer Ermittler im Verfahren vor dem Oberlandesgericht Dresden gegen die "Sächsischen Separatisten" hat die AfD-Fraktion eine Kleine Anfrage gestellt.

"Das Parlament": Die Sitzungswoche im Bundestag

Bundestagsnachrichten/Bericht Cybersicherheit, Infrastruktur-Zukunftsgesetz, Organspende und die Rentenreform. Das sind einige der wichtigsten Themen, die diese Woche im Plenum beraten werden.

Digitalisierung der Landwirtschaft

Landwirtschaft, Ernährung und Heimat/KleineAnfrage Die Fraktion der AfD sieht die Digitalisierung der Landwirtschaft vor allem unter dem Gesichtspunkt der Datensouveränität skeptisch.

AfD fordert Kurswechsel in der Wirtschaftspolitik

Wirtschaft und Energie/Antrag Die Bundesregierung wird in einem AfD-Antrag aufgefordert, Bürger und Unternehmen von Steuern und Abgaben zu entlasten.