Aktuelle Nachrichten
335/26 | Entwurf eines Gesetzes zu der Mehrseitigen Vereinbarung vom 22. Juni 2021 zwischen den zuständigen Behörden über den automatischen Austausch von Informationen über Einkünfte, die mittels digitaler Plattformen erzielt wurden | 10. Juni 2026
328/26 | Entwurf eines Siebten Gesetzes zur Änderung der Verwaltungsgerichtsordnung und anderer Gesetze | 6. Juni 2026
Öffentliche Sitzung des Petitionsausschusses zu den Themen: Gebührenordnung für Heilberufe und Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung
Gesetz zur Durchführung der Verordnung (EU) 2024/2748 zu Notfallverfahren aufgrund eines Binnenmarkt-Notfalls bei Gasgeräten und PSA und zur Änderung des Siebten Buches Sozialgesetzbuch
G. v. 12.05.2026 BGBl. 2026 I Nr. 140
ändert
- PSA-Durchführungsgesetz (PSA-DG)
- Gasgerätedurchführungsgesetz (GasgeräteDG)
- Siebtes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VII) - Gesetzliche Unfallversicherung - (SGB VII)
Biosimilar drugs: Phase 3 clinical trials no longer required for approval in Canada
VG Würzburg verneint Anspruch auf Abrisseraubnis: Wer Denkmalschutz erwirbt, bekommt Denkmalschutz
Ein Grundstück in Toplage mitten in einem Kurort: Darauf hätte ein Unternehmen gerne ein Hotelgebäude gebaut und dafür das alte Sanatorium abgerissen. Das darf es allerdings nicht, hat das VG Würzburg entschieden – ein schöner Baurechtsfall.
Mandatory arbitration clauses in company by-laws: The Canadian perspective
Aktionsplan zu Rohstoffpolitik unter Verschluss
Gesetzentwurf für zügigen Ausbau der Stromnetze
Umbau der Gleisfreimeldetechnik bei Berliner S-Bahn ab 2028
Treffen mit Vertretern großer Technikkonzerne
BVerwG 1 W-VR 2.26 - Beschluss
BVerwG 1 WNB 4.24 - Beschluss
BVerwG 2 WD 45.25 - Beschluss
BVerwG 4 BN 39.25 - Beschluss
Ermittlungen zur Fußball-WM in den USA: New York und New Jersey knöpfen sich die FIFA vor
Horrende Preise und irreführende Vergabe der Tickets für die Fußball-WM werfen nun auch die Generalstaatsanwältinnen von New York und New Jersey der FIFA vor. Ihr Amtskollege in Kalifornien ermittelt bereits ebenfalls.
Clarius Group startet KI-Plattform „Clair“
Die Clarius Group stellt ihre neu entwickelte KI-Plattform „Clair“ vor. Die Technologie kombiniert Rechtsberatung, Prozessautomatisierung, KI-Agenten und strukturierte Datenmodelle in einer einheitlichen Infrastruktur. Sie ermöglicht damit die vollständige Steuerung juristischer Prozesse in einer Umgebung.
Anwältinnen und Anwälte bleiben dabei – auf Wunsch – jederzeit eingebunden. Sie übernehmen weiterhin die rechtliche Verantwortung und die Haftung, wenn eine Prüfung erfolgt. Kunden können den Grad der Automatisierung und die Einbindung von Künstlicher Intelligenz flexibel konfigurieren und selbst entscheiden, in welchem Umfang Prozesse automatisiert, überwacht oder vollständig durch Expertinnen und Experten bearbeitet werden. Die Automatisierung standardisierter Aufgaben schafft Freiräume für anspruchsvolle rechtliche Bewertungen und Haftungsthemen; hier bleibt die menschliche Expertise zentraler Bestandteil der Leistung.
Durch die neue KI-Plattform können Rechtsabteilungen ihre gesamten internen Prozesse organisieren und gleichzeitig Beratungsleistungen abrufen. Der flexible Ansatz, welcher den Nutzern Entscheidungsfreiraum lässt, ermöglicht es, diese noch intelligenter, effizienter und individueller zu erbringen – optimal kombiniert mit dem Fachwissen der Clarius-Expertinnen und -Experten. Die Clarius Group unterstreicht damit ihren Anspruch als einer der Innovationstreiber im Legal Consulting und Legal Tech.
Dr. Georg Berger, CEO der Clarius Group: „Die technologische Revolution der Beratung ist in vollem Gange. Erfolgreich werden die Anbieter sein, die KI und menschliche Expertise sinnvoll verbinden. Deshalb haben wir die neue Plattform konsequent „AI first“ entwickelt und setzen gleichzeitig weiterhin auf das Fachwissen unserer Rechtsanwälte und Consultants. Unsere Mandanten entscheiden selbst, wieviel Automatisierung sie nutzen möchten. Und sie profitieren von klar kalkulierbaren Kosten. „Clair“ steht für eine neue Generation der Rechtsberatung. Mit der neuen Technologie sind wir hervorragend darauf vorbereitet, unseren Wachstumskurs der vergangenen Jahre fortzusetzen.“
Mit der Einführung von „Clair“ erweitert die Clarius Group auch ihr Preismodell: Künftig können Mandanten Leistungen nicht mehr nur nach Zeitaufwand oder Mitarbeiterzahl, sondern auch ergebnisbasiert abrechnen. Pauschalverträge und feste Servicegebühren sorgen für mehr Planungssicherheit und Transparenz. Möglich wird dies durch den hohen Automatisierungsgrad der Plattform.
Die Technologie deckt alle wesentlichen Aufgaben einer Rechtsabteilung ab – von Datenschutz und Arbeitssicherheit über Vertrags- und Forderungsmanagement bis zu Litigation. „Clair“ bildet dabei sämtliche Rechtsvorgänge zentral ab – von der Datenerfassung über die Bearbeitung bis zur Auswertung. Die Plattform liest und strukturiert Verträge automatisiert, extrahiert relevante Informationen und leitet daraus Aufgaben sowie Handlungsempfehlungen ab. Ein zentrales Dashboard schafft Transparenz über Prozesse und Bearbeitungsstände.
Durch die Integration von KI-basierten Agenten und Chatbots können Dienstleistungen mit „Clair“ schneller und zielgerichteter erbracht werden. KI-Agenten agieren wie gleichberechtigte Nutzer, überwacht von den Clarius-Expertinnen und -Experten. Die Eigenentwicklung der Plattform gewährleistet zugleich ein hohes Maß an Datensicherheit.
Zum Start wird die KI-Plattform im Bereich Legal Consulting eingesetzt. In einem nächsten Schritt wird „Clair“ auch auf Finance-Operations-Prozesse ausgeweitet.
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NRW will Haftung der Online-Plattformen erweitern: "Rasante Verbreitung sexualisierter Deepfakes"
In einem Antrag für die kommende JuMiKo fordert NRW-Justizminister Limbach, Plattformbetreiber bei Vorfällen digitaler Gewalt stärker in die Pflicht zu nehmen. Bei schweren Persönlichkeitsverletzungen sollen sie auch Schadensersatz leisten.
