Aktuelle Nachrichten

Verordnung zur Änderung der Informationselektronikerausbildung-Erprobungsverordnung

Buzer Nachrichten - 25.06.2026
25.06.2026 Verordnung zur Änderung der Informationselektronikerausbildung-Erprobungsverordnung
V. v. 19.06.2026 BGBl. 2026 I Nr. 187

ändert
- Informationselektronikerausbildung-Erprobungsverordnung (InfoElekAusbErprbV)

Gesetz zur Förderung und Modernisierung des Anwaltsnotariats, zur Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes, zur Digitalisierung des Führungszeugnisses und zur Verlängerung der Antragsfrist für Anträge von Soldatinnen und Soldaten auf Entschädigung weg

Buzer Nachrichten - 25.06.2026
25.06.2026 Gesetz zur Förderung und Modernisierung des Anwaltsnotariats, zur Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes, zur Digitalisierung des Führungszeugnisses und zur Verlängerung der Antragsfrist für Anträge von Soldatinnen und Soldaten auf Entschädigung wegen dienstrechtlicher Benachteiligung
G. v. 18.06.2026 BGBl. 2026 I Nr. 183

ändert
- Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG)
- Gewerbeordnung
- Bundeszentralregistergesetz (BZRG)

Zweite Verordnung zur Durchführung des Finanzausgleichsgesetzes im Ausgleichsjahr 2019

Buzer Nachrichten - 25.06.2026
25.06.2026 Zweite Verordnung zur Durchführung des Finanzausgleichsgesetzes im Ausgleichsjahr 2019
V. v. 12.06.2026 BGBl. 2026 I Nr. 177

ändert
- Erste Verordnung zur Durchführung des Finanzausgleichsgesetzes im Ausgleichsjahr 2019

Fondsrisikobegrenzungsgesetz

Buzer Nachrichten - 25.06.2026
25.06.2026 Fondsrisikobegrenzungsgesetz
G. v. 09.04.2026 BGBl. 2026 I Nr. 97

ändert
- Wertpapierinstitutsgesetz (WpIG)
- Derivateverordnung (DerivateV)
- Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB)
- Kreditwesengesetz (KWG)

Forderung nach Geschlechterparität auf Partei-Landeslisten

Das Parlament hat am Mittwoch, 24. Juni 2026, einen Antrag der Fraktion Die Linke mit dem Titel „Demokratie stärken – Chancengerechtigkeit durch Geschlechterparität“ (21/6105(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) beraten. Im Anschluss an die 30-minütige Aussprache wurde der Antrag den Ausschüssen überwiesen. Die weitere Beratung und Federführung übernimmt der Innenausschuss. Antrag der Linksfraktion Die Bundesregierung soll nach dem Willen der Linksfraktion einen Gesetzentwurf zur Geschlechterparität bei der Aufstellung von Partei-Landeslisten vorlegen. In ihrem Antrag fordern die Abgeordneten, dafür Paragraf 17 des Gesetzes über die politischen Parteien zu ändern, sodass Frauen und Männer gleichermaßen berücksichtigt werden. Die geschlechterparitätischen Landeslisten sollten abwechselnd unter Berücksichtigung der Entscheidung für den ersten Listenplatz und der von der Landesversammlung bestimmten Reihenfolge aus den für Frauen und den für Männer reservierten Listenplätzen gebildet werden. In der Begründung heißt es, trotz einer Mehrheit in der Bevölkerung seien Frauen im Deutschen Bundestag deutlich unterrepräsentiert. Ihr Anteil sei mit der letzten Bundestagswahl um 2,4 Prozentpunkte gesunken und liege nun bei 32,4 Prozent. Dieses Geschlechterverhältnis sei auch im europäischen Vergleich besonders unausgewogen. Diskriminierung von Frauen im (vor-)politischen Raum Nach Ansicht der Linken verweist das auf eine strukturelle und mittelbare Diskriminierung von Frauen im (vor-)politischen Raum. Sie untergrabe außerdem die Legitimität demokratischer Entscheidungen und habe eine „sexistische Symbolwirkung“. Ein Paritätsgesetz hält die Fraktion für ein verbindliches „und damit erst wirksames“ Instrument, um gleichberechtigte politische Teilhabe von Frauen zu ermöglichen. Es sei nicht nur verfassungsrechtlich zulässig, sondern auch politisch dringlich geboten. (joh/hau/24.05.2026)

Recent Alberta court decision brings non-solicitation clauses into focus for M&A transactions

Norton Rose Fulbright - 24.06.2026
The Alberta Court of King’s Bench recently denied a company’s application to enjoin alleged breaches of a non-solicitation provision on the basis that the provision was ambiguous and overbroad.

AfD will Paragraf zu Politiker-Beleidigung streichen

Recht und Verbraucherschutz/Gesetzentwurf Die AfD-Fraktion fordert die ersatzlose Streichung des Paragrafen 188 Strafgesetzbuch, der Fälle von Politiker-Beleidigung regelt.

Aufsichtsrat der Deutsche Börse AG verlängert Vorstandsmandat von Dr. Stephanie Eckermann

Deutsche Börse (PM) - 24.06.2026
[image]Der Aufsichtsrat der Deutsche Börse AG hat das Vorstandsmandat von Dr. Stephanie Eckermann (49) vorzeitig um drei Jahre bis Ende Mai 2030 verlängert. Stephanie Eckermann verantwortet das Vorstandsressort Post-Trading, das die beiden Geschäftsbereiche Securities Services und Fund Services des Nachhandelsdienstleisters Clearstream umfasst. Sie ist seit Juni 2024 Mitglied des Vorstands. Ihr derzeitiger Vertrag läuft noch bis Ende Mai 2027. *** Redaktioneller Hinweis: In unserer Mediathek finden Sie ein Foto von Stephanie Eckermann.    Medienkontakt: Ingrid M. Haas +49 69 21113217 media-relations@deutsche-boerse.com Patrick Kalbhenn +49 69 21114730 media-relations@deutsche-boerse.com   Über die Deutsche Börse Group Als internationale Börsenorganisation und innovativer Marktinfrastrukturanbieter sorgt die Deutsche Börse Group für faire, transparente, verlässliche und stabile Kapitalmärkte. Mit ihren Produkten, Dienstleistungen und Technologien schafft sie Sicherheit und Effizienz für eine zukunftsfähige Wirtschaft. Ihre Geschäftsfelder decken die gesamte Prozesskette von Finanzmarkttransaktionen ab. Dazu zählen die Bereitstellung von Indizes, Daten, Software-, SaaS- und Analytiklösungen sowie die Zulassung, der Handel und das Clearing. Dazu kommen Fondsdienstleistungen, die Abwicklung und Verwahrung von Finanzinstrumenten sowie das Management von Sicherheiten und Liquidität. Als Technologieunternehmen entwickelt die Gruppe darüber hinaus moderne IT-Lösungen und bietet weltweit IT-Services an. Das Unternehmen hat seine Zentrale am Finanzplatz Frankfurt/Rhein-Main und ist mit über 16.000 Mitarbeitenden weltweit präsent, u. a. in Luxemburg, Prag, Cork, London, Kopenhagen, Paris, New York, Chicago, Hongkong, Singapur, Peking, Tokio und Sydney.
Kategorien: Finanzen

Debatte über Nachhaltigkeitspolitik der Bundesregierung

Die Bundesregierung will ihre Nachhaltigkeitspolitik strategischer und effizienter ausrichten. Das geht aus einem Beschluss hervor, der als Unterrichtung mit dem Titel „Nachhaltigkeit für ein modernes und zukunftsfähiges Deutschland“ (21/2696(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) vorliegt und am Mittwoch, 24. Juni 2026, erstmals im Parlament beraten wurde. Nach der 30-minütigen Aussprache wurde die Unterrichtung den Ausschüssen überwiesen. Bei den weiteren Beratungen soll der Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit die Federführung innehaben. Unterrichtung durch die Bundesregierung Der Vorlage zufolge soll die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie in Form eines Aktionsplans weiterentwickelt werden. Es solle aufgezeigt werden, dass die Nachhaltigkeitsziele die Richtschnur „für ein freies, sicheres, gerechtes und wohlhabendes Deutschland“ bieten, heißt es in der Unterrichtung. Im Aktionsplan sollen „Missionen“ zu allen 17 Bereichen der Agenda 2030 der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung aufgelegt werden, um bis zum Ende der Wahlperiode konkrete Verbesserungen für Bürger und Wirtschaft nicht nur in Deutschland, sondern auch auf europäischer und internationaler Ebene zu erreichen. Nachhaltige Entwicklung müsse unter anderem durch bessere und schnellere Verfahren und mehr Bürgernähe im Alltag erlebbar sein, schreibt die Bundesregierung. Staatsmodernisierung und Digitalisierung würden dabei einen Schwerpunkt bilden. „Missionen“ in fünf Handlungsfeldern Als ressortübergreifendes Gremium zur Steuerung und Koordinierung wird dem Beschluss zufolge der Staatssekretärsausschuss für Nachhaltige Entwicklung und Zukunftsfragen unter dem Vorsitz des Chefs des Bundeskanzleramtes neu eingesetzt. Er soll den Aktionsplan mit „Missionen“ in fünf Handlungsfeldern erarbeiten: erstens „Leistungsfähiger Staat und nachhaltige, langfristig tragfähige Staatsfinanzen“, zweitens „Leistungsfähige, nachhaltige Wirtschaft sowie dauerhaft hohes, nachhaltiges Wirtschaftswachstum“, drittens „Soziale Gerechtigkeit, gleichwertige Lebensverhältnisse und gesellschaftlicher Zusammenhalt“, viertens „Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen“ und fünftens „Internationale Verantwortung und Zusammenarbeit“. Laut Beschluss kann der Ausschuss dem Rat für Nachhaltige Entwicklung Aufträge erteilen. Neben dem Rat werde auch der Parlamentarische Beirat für nachhaltige Entwicklung und Zukunftsfragen des Bundestages in die Erarbeitung des Aktionsplans und dessen Umsetzung einbezogen. (vom/hau/24.06.2026)

Bauinvestitionen der Bundeswehr in Hamburg

Verteidigung/Antwort In Hamburg sind in den Jahren 2026 und 2027 Bauinvestitionen der Bundeswehr in Höhe von rund 721 Millionen Euro geplant. Dies antwortet die Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken.

Digitalausschuss stimmt für Bundeserprobungsgesetz

Digitales und Staatsmodernisierung/Ausschuss Der Digitalausschuss hat den Weg für das Bundeserprobungsgesetz frei gemacht. Für den geänderten Entwurf stimmten die Koalitionsfraktionen, die Linke stimmte dagegen. AfD und Grüne enthielten sich.

Grüne wollen kleine und mittlere Einkommen entlasten

Finanzen/Antrag Die Grünen wollen kleine und mittlere Einkommen steuerlich gezielt entlasten. In einem Antrag wird auch eine Senkung der Krankenkassenbeiträge vorgeschlagen.

Grünen-Antrag verurteilt queerfeindliche Angriffe

Inneres/Antrag "Vielfalt feiern, Freiheit schützen, Sicherheit gewährleisten" lautet der Titel eines Grünen-Antrags, der am Freitag erstmals auf der Tagesordnung des Bundestagsplenums steht.

Tourismusbranche hofft auf Arbeitszeitflexibilisierung

Tourismus/Ausschuss Christoph Ploß, Tourismusbeauftragter der Bundesregierung, hat im Ausschuss für Tourismus die Umsetzung der Pläne zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit in der Branche besprochen.

Verbindliches Staatsexamen für Lehramtsstudenten

Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend/Antrag Die AfD-Fraktion will das verbindliche Staatsexamen für angehende Lehrer wieder einführen.

Grüne wollen Übergewinne steuerlich belasten

Finanzen/Antrag Die Grünen haben einen Antrag vorgelegt, um Übergewinne vor allem der Mineralölindustrie steuerlich stärker zu belasten.

Linke lehnt Einführung offensiver Cyberabwehr ab

Inneres/Antrag "Gegen die Einführung von Hackbacks und offensiver Cyberabwehr" wendet sich die Fraktion Die Linke in einem Antrag, der am Donnerstag erstmals auf der Tagesordnung des Bundestagsplenums steht.

Antrag zur deutschen Wirtschaftsleistung im Plenum

Der Bundestag hat am Mittwoch, 24. Juni 2026, erstmals über einen Antrag der AfD-Fraktion mit dem Titel "Neue Wirtschaftskraft entfesseln – Bürger und Unternehmen entlasten" beraten. Der Antrag (21/6636(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) wurde nach einer 30-minütigen Aussprache in die Ausschüsse überwiesen. Die Federführung liegt beim Wirtschaftsausschuss. Antrag der AfD Die AfD-Fraktion sieht Deutschland „in der schwersten wirtschaftlichen Krise seit Jahrzehnten“. Rezession, Unternehmenspleiten und -abwanderung, Stellenabbau, Investitionszurückhaltung und eine tiefgreifende Deindustrialisierung gefährdeten Wohlstand und soziale Stabilität. Explodierende Energiepreise, eine übermäßige Steuer- und Abgabenlast, die ausufernde Bürokratie und eine „fehlgeleitete, ideologisch motivierte Technologiepolitik“ schwächten die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland nachhaltig. Außerdem setzten ein „zunehmend unsicheres geopolitisches Umfeld und weltweite Handelskonflikte deutsche Unternehmen weiter unter Druck“. In ihrem Antrag fordern die Abgeordneten von der Bundesregierung, ihre Wirtschaftspolitik zu verändern. Dafür gelte es, Wirtschaft und Bürger spürbar bei Steuern und Abgaben zu entlasten, eine sichere und kostengünstige Energieversorgung zu gewährleisten, Technologieoffenheit bei Mobilität und Wohnen wiederherzustellen, konsequent und wirksam unnötige Bürokratie abzubauen sowie dem Fachkräftemangel durch „heimische Talente entgegenzuwirken“. (nki/ste/24.06.2026)