Aktuelle Nachrichten

BVerwG 2 C 12.25 - Urteil

BVerwG Nachrichten - 07.09.2026
(Diese Entscheidung wird nur zur nicht gewerblichen Nutzung kostenfrei bereitgestellt (§11 Abs. 2 S.2 JVKostG))

BVerwG 2 WD 14.26 - Beschluss

BVerwG Nachrichten - 07.09.2026
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BVerwG 2 WDB 11.25 - Beschluss - Unzureichende Begründung eines Durchsuchungsbeschlusses

BVerwG Nachrichten - 07.09.2026
Verfassungstreue; freiheitliche demokratische Grundordnung; AfD; Feststellungsinteresse bei Erledigung; Rechtsschutzinteresse; eigenständige Entscheidung des Disziplinarvorgesetzten; unzulässiger Verweis; Begründungspflicht des Gerichts; Parteienprivileg; Verdachtsfall; Gesamtverhalten des Amtswalters; Richtervorbehalt; innere Kohärenz des Durchsuchungsbeschlusses.; (Diese Entscheidung wird nur zur nicht gewerblichen Nutzung kostenfrei bereitgestellt (§11 Abs. 2 S.2 JVKostG))

BVerwG 2 WDB 12.25 - Beschluss - Beschlagnahme von Zufallsfunden bei rechtswidriger Durchsuchung

BVerwG Nachrichten - 07.09.2026
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BVerwG 3 B 15.26 - Beschluss

BVerwG Nachrichten - 07.09.2026
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BVerwG 9 A 15.26 - Gerichtsbescheid

BVerwG Nachrichten - 07.09.2026
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Kein Schmerzensgeld für Wiesn-Besucher

beck-aktuell - 07.09.2026
Kein Schmerzensgeld für Wiesn-Besucher achterbahn-C Schüßler -adobe.jpg henriette_garbade Mo., 07.09.2026 - 15:38 Ein Oktoberfest-Besucher riss im Fahrgeschäft die Arme hoch und brach sich das Handgelenk an einem Stahlträger. 10.000 Euro Schmerzensgeld forderte er von der Betreiberin. Das AG München wies die Klage nun ab. Sonstiges Bürgerliches Recht

Schulungszentren innerhalb der AfD

Inneres/Antwort Schulungszentren innerhalb der AfD sind ein Thema der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke.

Regierung verteidigt Ganztagsanspruch an Grundschulen

Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend/Antwort Die Bundesregierung verteidigt in einer Antwort auf eine Anfrage der AfD-Fraktion die schrittweise Einführung des Ganztagsanspruchs für Grundschulkinder ab dem Schuljahr 2026/27.

"Partnerschaften für Demokratie" in Rheinland-Pfalz

Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend/Antwort Die Bundesregierung äußert sich in mehreren Antworten zur Finanzierung von Demokratieprojekten in verschiedenen Bundestagswahlkreisen.

AfD thematisiert Effekte der neuen E-Auto-Förderung

Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit/KleineAnfrage Die AfD-Fraktion thematisiert in einer Kleinen Anfrage mögliche Wettbewerbsvorteile für chinesische Hersteller durch die neue E-Auto-Förderung der Bundesregierung.

AfD fragt nach Umgang mit Problemimmobilien

Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen/KleineAnfrage Welche Erkenntnisse die Bundesregierung über den Umgang der Kommunen mit Problemimmobilien hat, will die AfD-Fraktion mit einer Kleinen Anfrage erfahren.

Unerlaubte Einreisen im ersten Halbjahr 2026

Inneres/Antwort In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres sind laut der Regierungsantwort auf eine Linken-Anfrage 24.829 Fälle unerlaubter Einreise festgestellt worden.

Deutschland weist Genozid-Vorwurf zurück

beck-aktuell - 07.09.2026
Deutschland weist Genozid-Vorwurf zurück Gaza-Stadt-Angriff_2026.jpg henriette_garbade Mo., 07.09.2026 - 14:18 Nicaragua wirft Deutschland Beihilfe zum Völkermord durch Rüstungsexporte nach Israel vor. Vor dem IGH wehrt sich die Bundesrepublik – und will verhindern, dass es zum Hauptverfahren kommt. Ein Eilantrag Nicaraguas war 2024 erfolglos geblieben. Europarecht, ausl. Recht, Völkerrecht

OLG Rostock zu Kreuzfahrt-Reisebedingungen: Umbuchen und Stornogebühr verlangen können geht zu weit

LTO Nachrichten - 07.09.2026

Stornogebühr, Umbuchung und Quarantänekosten: Mehrere Klauseln in den Bedingungen eines Kreuzfahrt-Reiseveranstalters halten der rechtlichen Prüfung durch das OLG Rostock nicht stand.

- Bundespräsident Steinmeier kondoliert zum Tod von Michael Mendl

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat zum Tod von Michael Mendl kondoliert. 

Deutsche Bank einigt sich mit Ex-Banker auf Vergleich

beck-aktuell - 07.09.2026
Deutsche Bank einigt sich mit Ex-Banker auf Vergleich Deutsche_Bank_2026.jpg henriette_garbade Mo., 07.09.2026 - 14:05 Mit einem Vergleich zieht die Deutsche Bank einen Schlussstrich unter einen 152-Millionen-Euro-Streit mit einem Ex-Mitarbeiter. Vier weitere Verfahren in der Sache laufen noch in London. Wertpapier-, Bank-, Börsen-, Währungsrecht

Anwalt erhält zweite Chance

beck-aktuell - 07.09.2026
Anwalt erhält zweite Chance fax_bea_mail_cr-banlai-adobe.jpg nina_setzer Mo., 07.09.2026 - 13:19 Das beA streikt, die Frist läuft ab. Ein Anwalt weicht auf ein für ihn ungewohntes Computerfax aus – und scheitert an den Formalien. Das OLG verwirft die Berufung. Der BGH fragt: Musste der Anwalt diesen Ersatzweg überhaupt beherrschen? Gerichtsverfassung und Zivilverfahren Berufsrecht der Rechtsanwälte und Notare

15 Millionen Euro für ein fehlendes KI-Label?

beck-aktuell - 07.09.2026
15 Millionen Euro für ein fehlendes KI-Label? Deepfake_2026.jpg britta_weichlein Mo., 07.09.2026 - 13:05 Seit August gelten neue Kennzeichnungspflichten für Deepfakes und bestimmte KI-Inhalte. Doch was gilt überhaupt als Deepfake? Wer muss das Label setzen? Und welche Rolle spielen unsichtbare Wasserzeichen? Tobias Voßberg ordnet die neue Rechtslage ein. EDV-, Multimedia-, Medien- und Postrecht

Neues KI Modell GPT 6 Astra zeigt Fortschritte bei komplexen Aufgaben in Recht und Finanzen

Legal Tech Verzeichnis - 07.09.2026

OpenAIs neues KI Modell GPT 6 Astra soll komplexe professionelle Aufgaben zuverlässiger von Anfang bis Ende bearbeiten können. Erste Tests der Legal AI Anbieter Harvey und Legora zeigen Fortschritte insbesondere bei der Verarbeitung umfangreicher Dokumentenmengen und bei Aufgaben, die mehrere aufeinanderfolgende Arbeitsschritte erfordern. Vollständig ohne menschliche Kontrolle kommt die Technologie jedoch weiterhin nicht aus.

Fortschritte bei komplexen juristischen Aufgaben

GPT 6 Astra wird seit dem 3. September zunächst eingeschränkt bereitgestellt. OpenAI positioniert das Modell insbesondere für komplexe Arbeitsabläufe in professionellen Umgebungen. Erste Ergebnisse zeigen Verbesserungen gegenüber dem Vorgängermodell GPT 5.6 Sol. Beim Benchmark „Agents’ Last Exam“, der untersucht, ob KI Agenten wirtschaftlich relevante professionelle Aufgaben vollständig bearbeiten können, erreicht GPT 6 Astra 59,3 Prozent. GPT 5.6 Sol kam auf 53,6 Prozent. Der Benchmark umfasst 55 professionelle Teilbereiche und berücksichtigt unter anderem juristische Aufgaben.

Auch der Legal AI Anbieter Harvey berichtet von Fortschritten. Niko Grupen, Head of Applied Research bei Harvey, bezeichnet Astra als deutliche Qualitätsverbesserung bei komplexen juristischen Aufgaben. In ersten Tests habe das Modell unter anderem besser zwischen vorhandenen Dokumenten und tatsächlich belegten Informationen unterschieden. Zudem erkenne es nicht belegte Annahmen und könne Informationslücken in konkrete Vorschläge für die weitere Ausarbeitung überführen.

41 Dokumente innerhalb weniger Minuten geprüft

Besonders deutlich werden die neuen Fähigkeiten in einem Test des Legal AI Anbieters Legora. Das Unternehmen setzte GPT 6 Astra für die Abstimmung von Jahresabschlüssen ein. Bei dieser Aufgabe müssen Zahlen aus Abschlussentwürfen mit Summen und Saldenlisten, Konsolidierungsübersichten und Vorjahresabschlüssen abgeglichen werden. Nach Angaben von Legora kann eine solche Prüfung normalerweise einen ganzen Abend oder sogar mehrere Tage in Anspruch nehmen. Der Agent von Legora verarbeitete mit GPT 6 Astra insgesamt 41 Dokumente in einem einzigen Durchlauf und schloss die Prüfung innerhalb weniger Minuten ab. Dabei wurden die einzelnen Salden mit den zugehörigen Unterlagen abgeglichen, Abweichungen identifiziert und sämtliche Prüfungen protokolliert. „Der Unterschied zwischen vorher und nachher liegt meiner Ansicht nach in der Verarbeitungskapazität: der Fähigkeit, so viele Dokumente aufzunehmen, wirklich komplexe Informationen zu verarbeiten und all die verschiedenen Positionen und Zahlenwerte zu erfassen“, erklärt Percevale Perks, Legal Engineer bei Legora.

Alle absichtlich eingebauten Fehler erkannt

Für den Test hatte Legora vier Fehler in den Unterlagen platziert. GPT 6 Astra erkannte alle vier, darunter eine Differenz von 500.000 britischen Pfund in einer Umsatzangabe. Gleichzeitig führte das Modell alle Prüfungen weiterhin korrekt durch, die bereits das vorherige Modell bewältigt hatte, und erledigte zusätzlich rund 50 weitere Prüfungen. Im Legora Benchmark for Agentic Reasoning, kurz BAR, verbesserte GPT 6 Astra die Leistung bei diesem speziellen Arbeitsablauf gegenüber dem vorherigen Modell um fast 40 Prozent. Betrachtet man sämtliche Aufgaben des Benchmarks, fällt der Fortschritt mit durchschnittlich etwa 3 Prozent deutlich geringer aus.

Menschen behalten die Verantwortung

Die Ergebnisse zeigen vor allem, wie KI zunehmend umfangreiche Arbeitsabläufe übernehmen kann, die bislang viel manuelle Prüfung erfordern. Statt lediglich einzelne Fragen zu beantworten oder Texte zu erstellen, können KI Agenten große Mengen an Informationen verarbeiten, mehrere Arbeitsschritte miteinander verbinden und ihre Ergebnisse für eine anschließende Kontrolle dokumentieren. Die endgültige fachliche Entscheidung bleibt jedoch beim Menschen. Legora sieht diesen Ansatz als zentral für den Einsatz der Technologie und erweitert seine Plattform neben juristischen Aufgaben auch auf Wirtschaftsprüfung, Steuern, Compliance und Risikomanagement.

Auch die Ergebnisse von „Agents’ Last Exam“ zeigen, dass vollständig autonome Arbeitsabläufe noch nicht erreicht sind. Gleichzeitig deuten die Tests darauf hin, dass KI Agenten bei komplexen professionellen Aufgaben zunehmend leistungsfähiger werden.

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