Aktuelle Nachrichten

Berichtigung der Verordnung 2022/2065 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. Oktober 2022 über einen Binnenmarkt für digitale Dienste und zur Änderung der Richtlinie 2000/31/EG (Gesetz über digitale Dienste)

Buzer Nachrichten - 15.03.2026
16.03.2026 Berichtigung der Verordnung 2022/2065 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. Oktober 2022 über einen Binnenmarkt für digitale Dienste und zur Änderung der Richtlinie 2000/31/EG (Gesetz über digitale Dienste)
ABl. L, 2026/90210, 16.03.2026

ändert
- Gesetz über digitale Dienste

- Bundespräsident Steinmeier gratuliert Michel Friedman

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gratuliert dem Publizisten Michel Friedman zum 70. Geburtstag am 25. Februar. 

Im Schatten des Krieges eskaliert die Siedlergewalt gegen Palästinenser*innen

Click to expand Image Anwohner*innen begutachten beschädigte Habseligkeiten in einem Zelt, das mutmaßlich von israelischen Siedlern im Dorf Susya in Masafer Yatta südlich von Hebron im von Israel besetzten Westjordanland in Brand gesetzt wurde, 25. Februar 2026. © 2026 Mosab Shawer/Middle East Images/AFP via Getty Images

Während sich viele Israelis vor Raketen- und Drohnenangriffen in Sicherheit bringen, nutzen bewaffnete Siedler im Westjordanland die Kriegswirren, um Land zu erobern und Israels anhaltende Enteignung und ethnische Säuberung der Palästinenser*innen voranzutreiben.

Täglich überfallen Siedler palästinensische Gemeinden, schießen mit scharfer Munition, zünden Häuser und Autos an und greifen Familien in ihren Häusern an. In den vergangenen 11 Tagen haben bewaffnete Siedler – darunter drei in Militäruniform – Berichten zufolge fünf Palästinenser im Westjordanland erschossen; ein sechster soll an einem Herzstillstand gestorben sein, nachdem er von der israelischen Armee abgefeuertes Tränengas eingeatmet hatte. Diese Ereignisse deuten darauf hin, dass das Jahr 2026 das Jahr 2025 noch übertreffen wird, in dem die Gewalt durch israelische Siedler einen 20-Jahres-Höchststand erreichte und bewaffnete Siedler neun Palästinenser*innen töteten.

Das israelische Militär teilte mit, dass die jüngsten Vorfälle derzeit untersucht würden.

Ende 2025 gab die israelische Nichtregierungsorganisation Yesh Din bekannt, dass von mehreren hundert Fällen von Siedlergewalt, die sie seit Oktober 2023 dokumentiert hatte, nur drei Prozent zu Verurteilungen führten. Indem sie Siedlern Waffen zur Verfügung stellt und sie für kriminelle Handlungen nicht zur Rechenschaft zieht, begünstigt und ermöglicht die israelische Regierung die Gewalt der Siedler.

Die israelische Regierung bestärkt die Siedler zudem, indem sie den Ausbau illegaler Siedlungen genehmigt und finanziert. Im vergangenen August hat Israel Pläne zur Umsetzung des illegalen E1-Siedlungsprojekts, das von der internationalen Gemeinschaft seit langem als „rote Linie“ bezeichnet wird, offiziell bestätigt und im vergangenen Dezember eine Ausschreibung für 3.401 Wohneinheiten veröffentlicht. Sollte das Projekt fertiggestellt werden, wird es den südlichen Teil des Westjordanlands vollständig vom nördlichen Teil trennen. Die Bauaufträge werden voraussichtlich am 16. März an die Bieter vergeben.

Der Internationale Gerichtshof entschied im Juli 2024, dass die seit 59 Jahren andauernde Besetzung der palästinensischen Gebiete durch Israel rechtswidrig ist und dass die israelischen Behörden sich der Apartheid schuldig machen. Das Gericht wies Israel an, alle Siedler im Westjordanland, einschließlich Ostjerusalem, abzuziehen, vertriebenen Palästinenser*innen die Rückkehr an ihre Wohnorte zu ermöglichen und ihnen Entschädigungen zu leisten. Doch im Schatten des Krieges geschieht genau das Gegenteil.

Staaten sollten Maßnahmen ergreifen, um weitere Gräueltaten in den besetzten palästinensischen Gebieten zu verhindern. Dies umfasst unter anderem gezielt verhängte Sanktionen gegen diejenigen, die an den anhaltenden schweren Menschenrechtsverletzungen beteiligt sind, die Aussetzung von Waffenlieferungen an Israel, ein Verbot des Handels mit illegalen Siedlungen, die Aussetzung von Präferenzhandelsabkommen mit Israel sowie die Unterstützung des Internationalen Strafgerichtshofs und seiner laufenden Ermittlungen, unter anderem durch die Vollstreckung seiner Haftbefehle. Ein Versäumnis, jetzt zu handeln, wird schwerwiegende Folgen für die Zukunft der Palästinenser*innen haben.

Kategorien: Menschenrechte

Norton Rose Fulbright named Minnesota Firm of the Year by <i> Benchmark Litigation </i>

Norton Rose Fulbright - 13.03.2026
Benchmark Litigation honored Norton Rose Fulbright as its Minnesota Firm of the Year for the second consecutive year at its 2026 United States awards ceremony on March 11, 2026 in New York City.

Fifteen US lawyers included in the 2026 <i> Lawdragon </i> 500 Leading Global Bankruptcy and Restructuring guide

Norton Rose Fulbright - 13.03.2026
Fifteen Norton Rose Fulbright lawyers in the United States have been selected to the 2026 Lawdragon 500 Leading Global Bankruptcy and Restructuring guide.

Nach Mütze gegriffen: Fahrer nach Flixbus-Unfall verurteilt

beck-aktuell - 13.03.2026

Ein Flixbus kommt bei voller Fahrt von der A9 bei Leipzig ab. Vier Frauen sterben, zahlreiche weitere Fahrgäste werden verletzt. Jetzt fiel das Urteil gegen den Fahrer.



Weiterlesen

10-Sekunden-Einblendung ist zu kurz: Sponsoring auf YouTube muss klarer gekennzeichnet werden

beck-aktuell - 13.03.2026

Ein 10-Sekunden-Hinweis reicht nicht: Ein Gericht urteilt über nicht klar gekennzeichnete Werbung in gesponserten Videos. Wie YouTube reagiert, ist noch offen.



Weiterlesen

Verfahrensmängel im Staatsexamen: Einmonatige Ausschlussfrist verfassungskonform

beck-aktuell - 13.03.2026

Lärm, ein Feueralarm und längere Schreibzeiten – nach seinem nicht bestandenen Ersten Staatsexamen machte ein angehender Jurist diverse Verfahrensmängel seines Durchgangs geltend. Allerdings zu spät, wie der VGH Mannheim bestätigte.



Weiterlesen

Verfolgung auf Knopfdruck: Kein Asyl bei türkischen Scheinanklagen

beck-aktuell - 13.03.2026

Die Verfolgungsgeschichte eines türkischen Kurden hatte dem VG Gelsenkirchen zu viele Lücken. Dass er wegen einer aus Deutschland begangenen "Präsidentenbeleidigung" angeklagt wurde, half ihm dabei nicht. Solche Anklagen seien über korrupte Staatsanwälte einfach zu bekommen.



Weiterlesen

Norton Rose Fulbright advises lenders on US$1.175 billion financing for lithium project in Argentina

Norton Rose Fulbright - 13.03.2026
Global law firm Norton Rose Fulbright advised a group of international lenders on a US$1.175 billion financing package for the development of Río Tinto’s Rincón lithium brine project.

Streit um Einreisesperre: "Der Mauretanier" wird Fall für BVerwG

beck-aktuell - 13.03.2026

Die Stadt Duisburg will die Einreisesperre für einen ehemaligen Guantánamo-Häftling, der als "Der Mauretanier" Hollywoodruhm erlangte, aufrechterhalten. Und so landet der Streit jetzt in Leipzig.



Weiterlesen

"Das Parlament": König Fußball und Leipziger Buchmesse

Bundestagsnachrichten/Bericht Der Fußball im Jahr der Weltmeisterschaft der Männer und die Leipziger Buchmesse 2026 sind die Themen der aktuellen Ausgabe von "Das Parlament".

Grenzüberschreitende Strafverfolgung: Leichterer Zugriff auf elektronische Beweismittel in der EU

beck-aktuell - 13.03.2026

Am 12. März trat ein Gesetz in Kraft, das die Strafverfolgung im digitalen Raum vereinfachen soll. Jetzt können Ermittlungsbehörden digitale Beweismittel innerhalb der EU schneller und effektiver über Ländergrenzen hinweg sichern.



Weiterlesen

Norton Rose Fulbright recognized as a top-performing firm in 2026 Chambers Associate Satisfaction Survey

Norton Rose Fulbright - 13.03.2026
Norton Rose Fulbright has been recognized as a top-performing law firm in the 2026 Chambers Associate Satisfaction Survey, earning multiple distinctions across categories that reflect the firm’s continued commitment to associate experience, professional development and workplace culture.

Krach in der Hauptverhandlung: Konfliktverteidigung – oder Konfliktverfahren?

beck-aktuell - 13.03.2026

Wenn Hauptverhandlungen eskalieren, ist schnell von "dysfunktionaler Verteidigung" die Rede. Doch oft sind es nicht hitzköpfige Anwälte, die Konflikte heraufbeschwören, sondern sie entstehen aus der Struktur des Strafverfahrens selbst, meint Jes Meyer-Lohkamp. Und wirbt für Freundlichkeit.



Weiterlesen

Zustimmung zum Bau-Turbo unter Bedingungen

Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen/Antwort Die Zustimmung der Kommunen zur Nutzung des Bau-Turbos kann von der Einhaltung städtebaulicher Bedingungen abhängig gemacht werden, heißt es in der Antwort auf eine Linken-Anfrage.

Beurlaubung von Beamten zur Tätigkeit in Unternehmen

Auswärtiges/KleineAnfrage Die Beurlaubung von Beamten des Auswärtigen Amts zur Tätigkeit in privatwirtschaftlichen Unternehmen thematisiert die AfD-Fraktion in einer Kleinen Anfrage.

Russische Antipersonenminen im Krieg gegen die Ukraine

Auswärtiges/Antwort Russland setzt in seinem Krieg gegen die Ukraine nach Kenntnis der Bundesregierung großflächig Antipersonenminen ein, heißt es in ihrer Antwort auf eine Linken-Anfrage.