Aktuelle Nachrichten
21/7540: Kleine Anfrage Finanzierung von Nichtregierungsorganisationen durch den Bund im Bundestagswahlkreis 56 Prignitz - Ostprignitz-Ruppin - Havelland I und in Brandenburg im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" (PDF)
21/7539: Kleine Anfrage Strategie des Auswärtigen Amts zur humanitären Hilfe (PDF)
21/7538: Kleine Anfrage Fragen zur Förderung der sogenannten Aktionswochen gegen antimuslimischen Rassismus (PDF)
Der Zahn der Zeit schützt nicht vor dem Zoll
Zehn Jahre Haft für Mord am Gerichtsvollzieher
ChatGPT-Skandal im Gerichtssaal: Hessischer Verwaltungsgerichtshof verweist auf falsche Quellen
Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hat bei einem Beschluss offenbar ChatGPT für Recherchen eingesetzt. Sichtbar wurde dies durch mehrere Internetadressen in der veröffentlichten Entscheidung, die den Zusatz „source=chatgpt.com“ enthielten. Problematisch ist vor allem, dass einzelne dieser Quellen die Angaben im Beschluss nicht belegten. Inhaltlich soll die Entscheidung dennoch korrekt sein.
ChatGPT Spuren in einem Gerichtsbeschluss
Der Fall betrifft einen Beschluss des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs vom 24. Juni 2026 mit dem Aktenzeichen 3 A 2624/25. Darin legt das Gericht dem Europäischen Gerichtshof Fragen zum Aufenthaltsrecht ukrainischer Flüchtlinge vor. Konkret geht es darum, ob Ukrainer ein Aufenthaltsrecht in der Europäischen Union haben, wenn sie zunächst nach Georgien und erst Jahre später nach Deutschland geflohen sind.
In der veröffentlichten Entscheidung finden sich mehrfach Links mit dem Zusatz „source=chatgpt.com“. Dies deutet darauf hin, dass ChatGPT bei der Recherche nach Quellen verwendet wurde.
Verlinkte Quellen belegen Angaben teilweise nicht
Besonders auffällig sind mehrere fehlerhafte Quellenangaben. Ein Link führte zu einem Artikel aus dem Jahr 2025, obwohl im Beschluss damit ein georgisches Regierungsdekret aus dem Jahr 2026 belegt werden sollte. An anderer Stelle verwies das Gericht im Zusammenhang mit einer Regelung aus dem Jahr 2015 auf eine Änderungsvorschrift aus dem Jahr 2025.
Der Verwaltungsgerichtshof bestätigte gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zumindest einen solchen Fehler. „Soweit auf das Regierungsdekret vom 24. Februar 2026 Bezug genommen wird, findet dies keinen Beleg in der Fundstelle“, erklärte das Gericht.
Gericht hält KI Recherche grundsätzlich für zulässig
Grundsätzlich verteidigt der Hessische Verwaltungsgerichtshof den Einsatz künstlicher Intelligenz für Recherchen. Besonders bei schwer zugänglichen ausländischen Quellen könne die Technik hilfreich sein. Allerdings müssten die von einer KI gelieferten Informationen sorgfältig überprüft werden.
Ob Hinweise wie „source=chatgpt.com“ künftig aus veröffentlichten Links entfernt werden, ließ das Gericht offen. Die konkrete Zitierweise und das Abfassen von Entscheidungsgründen seien Teil der richterlichen Unabhängigkeit. In diesem Rahmen könnten Richter auch Werkzeuge wie ChatGPT für Recherchezwecke einsetzen.
Der Fall zeigt damit weniger einen inhaltlichen Fehler der Gerichtsentscheidung als ein Problem bei der Quellenprüfung. Gerade wenn KI Systeme für juristische Recherchen eingesetzt werden, müssen die gefundenen Belege vor ihrer Verwendung immer gründlich überprüft werden.
Der Beitrag ChatGPT-Skandal im Gerichtssaal: Hessischer Verwaltungsgerichtshof verweist auf falsche Quellen erschien zuerst auf .
AfD-Mitgliedschaft kann den Waffenschein kosten
<em>Oceanus Capital SARL v Lloyd’s Insurance Company S.A.</em> [2026] EWCA Civ 863
Achtung, Kontrolle!
Jabloko will nach Wahlausschluss weiter kämpfen
Lina E. zieht mit Verfassungsbeschwerde gegen Beugehaft
Norton Rose Fulbright appoints Asia Pacific corporate partner Kate Jefferson in Sydney
AfD-Gesetzentwurf soll Vermögensabschöpfung sichern
AfD schlägt "Bundesintegritätsbehörde" vor
AfD will Opferrechte bei Sexualdelikten stärken
AfD fordert höhere Strafen bei sexuellem Kindesmissbrauch
Labor and employment case updates and trends August 2026
South Korea: In August 2026, Dentons Lee published its latest Labor & Employment Newsletter.
Directors and officers: Navigating liabilities in Canada
Canada: The insight explores the current state of D&O liability, the foundational duties of directors and officers, key areas of statutory and common-law exposure, indemnification and the evolving D&O insurance market.
Guatemala Strengthens Trademark Protection with the Creation of INACIF’s First Trademark Analysis Laboratory
Guatemala: The protection of intellectual property in Guatemala continues to advance, opening up new tools for trademark owners and businesses. Maria José Huerta, from our Guatemala office, analyzes the creation of INACIF’s first Trademark Analysis Laboratory and its potential implications for the protection, valuation, and enforcement of intangible assets. Discover why this initiative could mark a turning point in trademark protection in Guatemala. At Dentons, we lead major transformations with knowledge, perspective, and solutions that help our clients navigate the changes impacting their most valuable assets.
Episode 2 | Armine Karajyan, Global Head of Structured Finance Research, KBRA
In this episode of Capital Markets Golden Hour, host Jessica Rebarber speaks with Armine Karajyan, Global Head of Structured Finance Research at KBRA, about her unconventional journey into structured finance in the wake of the 2008 Financial Crisis, the numerous mentors who helped shape her career and how AI is transforming research, data analysis and decision-making across the market.
