Alle wichtigen juristischen Nachrichten – fortlaufend aktualisiert und zeitsparend im großen Überblick.
Juristische Nachrichten
Untersuchung gegen Google eingeleitet: EU-Kommission ermittelt wegen KI-Antworten
Wer Google eine Frage stellt, bekommt auch Antworten einer Künstlichen Intelligenz. Der US-Internetriese nutzt dafür Inhalte Dritter – und gerät daher nun ins Visier der EU-Aufsicht.
Nur noch 1.500 Unternehmen betroffen: Wie die EU die Lieferketten-Richtlinie stutzen will
Die umstrittene Lieferketten-Richtlinie wird vor ihrem Geltungsstart erheblich entschärft: Die Regeln sollen nur noch für wenige große Unternehmen gelten. Auch Schadensersatzansprüche für Menschenrechtsverstöße bei Zulieferern entfallen.
Grundsatzurteil zur WEG: Kein Zurückbehaltungsrecht gegen Hausgeldforderungen
Wohnungseigentümer können gegen Hausgeldansprüche der WEG generell kein Zurückbehaltungsrecht geltend machen. Das hat der BGH entschieden. Das Zurückbehaltungsrecht sei auch dann ausgeschlossen, wenn der Eigentümer rechtskräftige Gegenansprüche hat.
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Helfer von Aschaffenburg muss Deutschland nun doch verlassen
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Klausur-Seiten hinzugeschummelt? Klage erst gegen den Prüfungsbescheid möglich
Nach einer Strafrechts-Klausur gab es Streit darum, ob 5 Seiten der Bearbeitung erst nachträglich hinzugefügt worden waren. Ein Prüfer entschied, sie nicht zu bewerten. Das stellt laut BVerwG eine Verfahrenshandlung dar, die nicht einzeln, sondern nur zusammen mit dem Prüfungsbescheid kontrolliert werden kann.
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Neue Vorwürfe gegen Christina Block: Mit Agenten gegen die Familienrichterin?
Immer weitere Wendungen und neue Vorwürfe im Block-Prozess: Nun berichtet Bild von brisanten Chat-Protokollen, wonach Agenten gegen eine Richterin eingesetzt wurden. Auch das Strafverfahren geht weiter.
Kindesmisshandlung via Internet: "White Tiger"-Prozess beginnt im Januar
Er soll Kinder und Jugendliche im Internet dazu gebracht haben, sich selbst zu verletzen - bis hin zum Suizid. Nun kommt der 21-Jährige, der sich "White Tiger" nannte, vor Gericht.
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Weltstrafgericht: 20 Jahre Haft für Massaker im Sudan
Hunderttausende Menschen wurden bei den Massakern in Darfur vor gut 20 Jahren getötet. Der Internationale Strafgerichtshof verhängte dazu sein erstes Urteil gegen einen Ex-Milizenchef.
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Ungünstiger Vergleich: Wenn auch der zweite Anwalt patzt, haftet der erste trotzdem mit
Eine Mandantin hatte kein Glück mit ihren Anwälten: Der erste manövrierte einen erfolgversprechenden Prozess in eine Schieflage, sein Nachfolger nutzte Optionen zur Rettung des Verfahrens nicht und schloss einen "unangemessenen" Vergleich. Via Regress gab es noch etwas Geld vom Erstanwalt dazu.
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BGH mit Grundsatzurteil zur Wohnungseigentümergemeinschaft: Kein Zurückbehaltungsrecht gegen Wohngeldansprüche der WEG
Eine WEG beschließt regelmäßig Wohngeld und Rücklagen, die die Eigentümer in der Folgezeit zahlen müssen. Gegen diesen Anspruch der Gemeinschaft, kann der einzelne Wohneigentümer kein Zurückbehaltungsrecht geltend machen, entschied der BGH.
Googles KI-Antworten: EU ermittelt gegen US-Konzern wegen Wettbewerbsverstößen
Wer Google eine Frage stellt, bekommt auch Antworten einer Künstlichen Intelligenz. Der US-Internetriese nutzt dafür Inhalte Dritter - und gerät daher nun ins Visier der EU-Aufsicht.
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Offener Brief fordert: Schutzsuchende aus Afghanistan schneller aufnehmen
Noch knapp 1.900 Afghaninnen und Afghanen hoffen darauf, nach Deutschland kommen zu können. Zum Internationalen Tag der Menschenrechte fordern mehr als 250 Organisationen in einem offenen Brief schnellere Lösungen.
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Mental Health bei Jurastudierenden: "Das Thema aus der Anonymität holen"
Die Studienlage zur psychischen Belastung von Jurastudierenden bleibt alarmierend. An der Universität zu Köln gibt es daher den Mental Health Monday als regelmäßige Veranstaltungsreihe für Jurastudierende. Daniela Boosen, Leiterin des Studiendekanats der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, spricht im Interview über das Angebot.
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Entlassung von Staatsbeamten: Supreme Court könnte Befugnisse des Präsidenten stärken
Wer ihm nicht passt, den setzt Donald Trump vor die Tür. Schon mehrfach hat der US-Präsident Entlassungen von Staatsbeamten forciert. Doch ist das überhaupt rechtens? Der Supreme Court lässt nach einer Anhörung eine Tendenz erkennen.
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Diözese New Orleans zahlt 230 Millionen Dollar an Missbrauchsopfer
Die Erzdiözese New Orleans zahlt Hunderten Missbrauchsopfern insgesamt 230 Millionen Dollar. Das sei Teil einer Einigung mit den Opfern sexuellen Missbrauchs durch Geistliche, berichteten mehrere US-Medien. Die Einigung sei von einer Bundesrichterin nach jahrelangen Verhandlungen genehmigt worden.
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Nach Kanzleiwechsel: Keine Umsatzsteuer für abgetretene Vergütungen aus mitgenommenen Verfahren
Eine Insolvenzverwalterkanzlei forderte von einem ausgeschiedenen Anwalt Umsatzsteuer auf anteilig an sie ausgekehrte Insolvenzverwaltervergütungen für mitgenommene Verfahren. Das LAG sah sich trotz Umsatzsteueranmeldung nicht gehindert zu prüfen, ob überhaupt ein umsatzsteuerpflichtiges Geschäft vorlag.
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Ein Hund als Forderungsmanager: Trotzdem kein Arbeitsunfall bei Sturz über Leine
Ein Geschäftsführer stolperte auf dem Weg ins Büro über die Leine seines eigenen Hundes. Das SG Dortmund verneinte einen Arbeitsunfall, weil kein wesentlicher Bezug zur beruflichen Tätigkeit bestand. Dass der Hund als Forderungsmanager auf der Website geführt wurde, sei nicht relevant.
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Versicherter Skiurlaub: Reiseabbruch mit Unfall, nicht erst bei Abreise
Im Skiurlaub einer Familie verletzt sich die Mutter, wird noch vor Ort operiert und reist mit Ehemann und Tochter schließlich ab. Es kommt zum Streit, ab wann die Reise versicherungsrechtlich "abgebrochen" war. Das AG München sagt: Mit dem Skiunfall.
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Wie gewonnen, so zerronnen: Nach späten Zweifeln an der MPU ist der Lappen wieder weg
Nach einer vermeintlich erfolgreichen MPU meldete der Gutachter Zweifel an: Die Abstinenznachweise seien vermutlich gefälscht. Das durfte die Behörde zum Anlass nehmen, den neu erteilten Führerschein wieder zu entziehen, so das VG Gelsenkirchen.
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Unzulässige Bildberichterstattung: Fotos von "Hammer-Folter" verletzen Persönlichkeitsrecht
Sein Geschäftspartner hielt ihn über mehrere Stunden fest und bearbeitete ihm mit einem Hammer – Medien berichteten mit verpixelten Bildern. Auch das lässt sich in diesem Fall nicht rechtfertigen, meint das LG Berlin II. Der Mann sei trotzdem "erkennbar" im Rechtssinn.
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