Menschenrechte
ÄGYPTEN
Die Behörden gingen 2016 mit willkürlichen Massenfestnahmen gegen Demonstrationen und Kritik an der Regierung vor. Sie inhaftierten Journalisten, Menschenrechtsverteidiger und Protestierende und beschnitten die Arbeit von Menschenrechtsorganisationen. Hunderte Gefangene, die sich in Gewahrsam des nationalen Geheimdienstes befanden, wurden Opfer des Verschwindenlassens. Angehörige des nationalen Geheimdienstes und andere Sicherheitskräfte folterten und misshandelten Häftlinge. Sicherheitskräfte setzten bei regulären Polizeieinsätzen unverhältnismäßige tödliche Gewalt ein, in einigen Fällen könnte es sich dabei um außergerichtliche Hinrichtungen gehandelt haben.
Anklage wegen Facebook-Eintrag
Der jordanische Journalist Tayseer al-Najjar stand am 18. Januar und am 1. Februar vor dem Bundesberufungsgerichts in Abu Dhabi. Er wird beschuldigt auf Facebook "den Ruf und das Prestige des Emiratstaats geschädigt" zu haben.
Anklage wegen Facebook-Eintrag
Der jordanische Journalist Tayseer al-Najjar stand am 18. Januar und am 1. Februar vor dem Bundesberufungsgerichts in Abu Dhabi. Er wird beschuldigt auf Facebook "den Ruf und das Prestige des Emiratstaats geschädigt" zu haben.
Ohne Anklage freigelassen
Musasa Tshibanda, Aktivist der Jugendbewegung Lutte pour le Changement (LUCHA), ist am 8. Februar freigelassen worden. Anklage wurde nicht erhoben. Er befand sich seit Dezember 2016 in Haft ohne Kontakt zur Außenwelt.
Ohne Anklage freigelassen
Musasa Tshibanda, Aktivist der Jugendbewegung Lutte pour le Changement (LUCHA), ist am 8. Februar freigelassen worden. Anklage wurde nicht erhoben. Er befand sich seit Dezember 2016 in Haft ohne Kontakt zur Außenwelt.
AFGHANISTAN
Die Verschärfung des bewaffneten Konflikts führte 2016 zu zahlreichen Menschenrechtsverletzungen und -verstößen. Tausende von Zivilpersonen wurden im Zuge der Auseinandersetzungen getötet, verletzt oder vertrieben. Der Zugang zu Bildung, Gesundheitsfürsorge und anderen grundsätzlichen Versorgungsleistungen war wegen der anhaltenden Unsicherheit im Land eingeschränkt. Bewaffnete Gruppen trugen zwar die Verantwortung für die Mehrzahl der getöteten und verletzten Zivilpersonen, aber regierungstreue Kräfte waren ebenfalls für Tote und Verletzte verantwortlich. Beide Konfliktparteien rekrutierten weiterhin Minderjährige. 1,2 Mio. Menschen waren Binnenvertriebene; ihre Zahl hatte sich damit seit 2013 mehr als verdoppelt.
17-jähriger in Verwaltungshaft
Der 17-jährige Palästinenser Ahmad Azmi Abdurrahman Hanatsheh befindet sich seit August 2016 in israelischer Verwaltungshaft. Er erhielt eine sechsmonatige Verwaltungshaftstrafe, die nun um zwei Monate verlängert wurde.
17-jähriger in Verwaltungshaft
Der 17-jährige Palästinenser Ahmad Azmi Abdurrahman Hanatsheh befindet sich seit August 2016 in israelischer Verwaltungshaft. Er erhielt eine sechsmonatige Verwaltungshaftstrafe, die nun um zwei Monate verlängert wurde.
Monatelange Einzelhaft
Ali Aarrass befindet sich seit dem 10. Oktober 2016 in Einzelhaft unter Isolationsbedingungen. Sein Gesundheitszustand hat sich dadurch stark verschlechtert.
Monatelange Einzelhaft
Ali Aarrass befindet sich seit dem 10. Oktober 2016 in Einzelhaft unter Isolationsbedingungen. Sein Gesundheitszustand hat sich dadurch stark verschlechtert.
Flüchtling in Haft
Ein 21-jähriger syrischer Flüchtling befindet sich seit über fünf Monaten rechtswidrig in Polizeigewahrsam. Er erwartet die Entscheidung, ob er im Rahmen des EU-Türkei-Abkommens von Griechenland in die Türkei abgeschoben wird.
Flüchtling in Haft
Ein 21-jähriger syrischer Flüchtling befindet sich seit über fünf Monaten rechtswidrig in Polizeigewahrsam. Er erwartet die Entscheidung, ob er im Rahmen des EU-Türkei-Abkommens von Griechenland in die Türkei abgeschoben wird.
Paramilitärs eingedrungen
Eine Gruppe von Paramilitärs ist auf der Suche nach mehreren Personen in eine humanitäre Zone im Nordwesten Kolumbiens eingedrungen. Sie behaupteten, die Gesuchten befänden sich auf einer Todesliste.
Paramilitärs eingedrungen
Eine Gruppe von Paramilitärs ist auf der Suche nach mehreren Personen in eine humanitäre Zone im Nordwesten Kolumbiens eingedrungen. Sie behaupteten, die Gesuchten befänden sich auf einer Todesliste.
Hinrichtung stoppen!
Die Hinrichtung von Hamid Ahmadi ist für den 18. Februar angesetzt worden. Der Iraner wurde als Minderjähriger zum Tode verurteilt. Sein Hinrichtungstermin wurde bereits fünf Mal verschoben.
Hinrichtung stoppen!
Die Hinrichtung von Hamid Ahmadi ist für den 18. Februar angesetzt worden. Der Iraner wurde als Minderjähriger zum Tode verurteilt. Sein Hinrichtungstermin wurde bereits fünf Mal verschoben.
EU-Türkei-Deal darf keine Blaupause für andere Abkommen werden
Überfüllte Flüchtlingslager auf den griechischen Inseln, inoffizielle Rückführungen in die Türkei - vor dem Jahrestag des EU-Türkei-Deals kritisiert Amnesty dessen katastrophale Konsequenzen für Asylsuchende.
EU-Türkei-Deal darf keine Blaupause für andere Abkommen werden
Überfüllte Flüchtlingslager auf den griechischen Inseln, inoffizielle Rückführungen in die Türkei - vor dem Jahrestag des EU-Türkei-Deals kritisiert Amnesty dessen katastrophale Konsequenzen für Asylsuchende.
Gefangener gestorben
Der britisch-algerische Journalist Mohamed Tamalt starb am 11. Dezember 2016 im Universitätskrankenhaus in Algier nach über fünf Monaten Haft. Er befand sich im Hungerstreik. Die Umstände seines Todes müssen umgehend geklärt werden.
Gefangener gestorben
Der britisch-algerische Journalist Mohamed Tamalt starb am 11. Dezember 2016 im Universitätskrankenhaus in Algier nach über fünf Monaten Haft. Er befand sich im Hungerstreik. Die Umstände seines Todes müssen umgehend geklärt werden.
