Nachrichten der Wirtschaftskanzleien
AI and GDPR Monthly Update | February 2026
Welcome to February edition of the AI & GDPR Monthly update, bringing you the latest insights into artificial intelligence and data protection. We’ll cover new AI regulations, opinions, court and authority decisions across the EU, and the latest use cases in AI implementation.
Happy Birthday, FCA
United States: In observance of the FCA’s 163rd birthday, this client alert discusses several developments from the past year relating to Fiscal Year (“FY”) 2025 FCA enforcements and recoveries and the FCA’s sister, the Administrative False Claims Act (“AFCA”), and also discusses key points that contractors and grant recipients should consider for FY 2026.
Long Term Care Insurance Litigation Survey
United States: In advance of next week’s ILTCI Conference in Orlando, Florida, Dentons updates its running survey of court decisions involving long-term care insurance.
Replacement insurance: Deferred entry into force of the amendment prohibiting dealer sales (Act 15)
Car and recreational vehicle dealers as well as the insurance sector are facing a major legislative change introduced by Bill 30, enacted as Act 15 (An Act to amend various provisions mainly with respect to the financial sector).
SECs Enforcement Division Issues and Updated Enforcement Manual
On February 24, 2026, the Enforcement Division of the U.S. Securities and Exchange Commission (“SEC” or “Commission”) issued an updated Enforcement Manual (the “Enforcement Manual”). Below we review and provide our thoughts on this new development.
Clean Proper Jurisdiction of Courts Continues to Plague Trust Cases
A recent Kentucky Court of Appeals decision once again demonstrated how difficult it can be in Kentucky to choose the proper court for filing cases involving trust disputes and the removal of trustees..
Dentons appoints Europe Sector Leaders for 2026-2028
Global law firm Dentons has announced the appointment of eight Europe Sector Leaders for a three-year term from 2026 to 2028. These newly appointed regional leaders will collaborate closely with the Global Sector Leaders as well as Europe Practice Leaders and partners to drive the strategy and strengthen client relationships in their respective industry sectors across 18 countries in Continental Europe and Central Asia.
Report on the Practice of Resolving Applications to Set Aside Arbitral Awards at the People’s Court of Ho Chi Minh City (2024–2025) - Part 2
Vietnam: Prepared by Dentons LuatViet, this report provides a comprehensive overview of judicial practice regarding applications to set aside arbitral awards at the People’s Court of Ho Chi Minh City (2024–2025). This section covers Part 2: Grounds for setting aside arbitral awards according to the provisions of the law.
Report on the Practice of Resolving Applications to Set Aside Arbitral Awards at the People’s Court of Ho Chi Minh City (2024–2025) - Preface and Part 1
Vietnam: This report is prepared by Dentons LuatViet to provide a comprehensive overview of judicial practice concerning applications for setting aside arbitral awards at the People’s Court of Ho Chi Minh City during 2024–2025. This part includes the Preface and Part 1. Objectives and Scope of the Report.
Patent Term Extension in Australia: implications of <em>Otsuka v Sun Pharma</em> and changes in IP Australia practice
Australia: In December 2025, the Full Federal Court of Australia in Otsuka Pharmaceutical Co Ltd & Ors v Sun Pharma ANZ Pty Ltd confirmed that only patents with claims directed to an active pharmaceutical ingredient (API) per se are eligible for patent term extensions (PTEs). This decision reversed the previous position under which formulations are considered a “pharmaceutical substance” for PTE purposes. Otsuka has since applied for special leave to appeal to the High Court, with the application expected to be determined in March 2026.
Norton Rose Fulbright represents Cipher Mining in sale of operational mining venture interest
External Commercial Borrowings in India: Key requirements under the Foreign Exchange Management (Borrowing and Lending) (First Amendment) Regulations, 2026
Essential Corporate News: Week ending 27 February 2026
Real Estate Focus: February 2026
Australian Federal Court dismisses Santos greenwashing case
Australian Federal Court dismisses Santos greenwashing case
Trump administration seeks public input for proposed critical minerals trade agreement
Trump administration seeks public input for proposed critical minerals trade agreement
Neues Gebäudemodernisierungsgesetz: Mehr Flexibilität und Eigenverantwortung, aber weniger Klimaschutz?
Nach monatelangen Verhandlungen hat die Regierungskoalition aus Union und SPD am 24. Februar 2026 ein Eckpunktepapier zur Reform des Gebäudeenergiegesetzes veröffentlicht, das nunmehr den Namen „Gebäudemodernisierungsgesetz“ tragen soll. Der Gesetzesentwurf soll bis Ostern erarbeitet und im Kabinett beschlossen werden. Bereits jetzt ist aber klar: Es wird mehr Flexibilität und damit auch mehr Eigenverantwortung für Eigentümer geben. Klimapolitisch scheint das Gebäudemodernisierungsgesetz weniger ambitioniert zu sein.
Freie Hand bei der Wahl der HeizungsartIm Jahr 2020 war die ursprüngliche Fassung des Gebäudeenergiegesetzes verabschiedet worden. Die im Jahr 2023 umgesetzte Novelle des Gesetzes wurde zu einer der umstrittensten Maßnahmen der damaligen Ampelkoalition. Zentraler Kritikpunkt war hierbei die Regelung, dass neu eingebaute Heizungen zu mindestens 65 % mit erneuerbaren Energienbetrieben werden müssen, was den Einbau von Öl- und Gasheizungen faktisch ausschließt. Ab wann diese Pflicht gilt, hängt auch vom Stand der Wärmeplanung der betreffenden Gemeinde ab.
Seit dem Antritt der neuen Regierungskoalition aus Union und SPD wurde spekuliert, ob sie an dieser starren Regelung festhalten wird. Mit dem neuen Eckpunktepapier steht fest: In Zukunft sollen Eigentümer wieder selbst entscheiden können, welches Heizsystem sie in ihrem Gebäude einbauen wollen. Das faktische Verbot von neuen Gas- und Ölheizungen soll somit entfallen. Diese sollen künftig wieder zulässig sein. Die Koalition unterstreicht in ihrem Papier die Entscheidungsfreiheit und Eigenverantwortung der Eigentümer. Bereits jetzt würden sich die meisten indes für eine Wärmepumpe oder für Fernwärme entscheiden.
Auch die Betriebsverbote für bestimmte Heizungsarten sollen nach dem Willen der Koalition entfallen. Derzeit ist noch vorgesehen, dass Gas- und Ölheizungen maximal über einen Zeitraum von 30 Jahren und in jedem Fall nur bis zum 31. Dezember 2044 betrieben werden dürfen. Dies würde den Einbau neuer Gas- und Ölheizungen angesichts der typischen Nutzungsdauer unwirtschaftlich machen, selbst wenn er mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz in Zukunft wieder erlaubt ist.
Klimaschutz durch GrüngasquoteDie Koalition bekennt sich in ihrem Eckpunktepapier weiterhin zu den Zielen des Klimaschutzgesetzes. Auch wer sich für den Einbau einer neuen Gas- oder Ölheizung entscheidet, soll an der Erreichung dieser Ziele mitwirken müssen. Dies soll durch die Einführung einer Grüngasquote sichergestellt werden. Ab dem 01.01.2029 sollen die Betreiber einer neuen Gas- oder Ölheizung demnach verpflichtet sein, einen zunehmenden Anteil CO2-neutraler Brennstoffe zu nutzen (sog. „Bio-Treppe“). Hierunter fallen zum Beispiel Biomethan und synthetische Kraftstoffe. Der Anteil soll zunächst bei mindestens 10 % liegen und bis 2040 in drei Schritten erhöht werden. Welcher Anteil endgültig angestrebt wird, lässt das Eckpunktepapier offen. Auf den klimafreundlichen Brennanteil soll nach dem Willen der Koalition kein CO2-Preis entfallen. Hierdurch sollen die Zusatzkosten dieser Tarife für die Verbraucher gedämpft werden.
Die Verantwortung für den Klimaschutz wird somit von den Eigentümern zu den Energieversorgern geschoben. Ob genug Grüngas vorhanden und der ggf. erforderliche Import von Grüngas ohne Preissteigerungen möglich ist, wird verschiedentlich bezweifelt. Im Übrigen sieht das Gebäudeenergiegesetzes auch derzeit schon eine – ambitioniertere – Grüngasquote vor: 15 % ab 2029, 30 % ab 2035 und 60 % ab 2040.
Für Gas- und Ölheizungen im Bestand soll eine moderate Grüngasqote von bis zu 1 % im Jahr 2028 und dann aufwachsend eingeführt werden. Industrie und Gewerbe sollen davon ausgenommen sein.
Keine konkrete Aussage trifft das Eckpunktepapier dazu, wie die Kostenverteilung zwischen Vermietern und Mieternausgestaltet wird. Hierzu heißt es nur vage, dass es einer Regelung zum Schutz der Mieter vor überhöhten Nebenkosten bedürfe.
An der staatlichen Förderung klimafreundlicher Heizungsarten soll nach dem Willen der Koalition festgehalten werden. Wer beispielsweise eine Wärmepumpe einbaut, soll auch weiterhin bis mindestens 2029 mit finanzieller Unterstützung rechnen können.
Im Jahr 2030 soll das Gesetz evaluiert werden und – sofern dies zur Erreichung der Klimaschutzziele im Gebäudesektor erforderlich ist – nachgesteuert werden.
Ausblick für die GebäudeeigentümerDie Bundesregierung plant, den Gesetzesentwurf bis Ostern im Kabinett zu beschließen, sodass sich im Frühling der Deutsche Bundestag damit befassen kann. Wie der Gesetzesentwurf mit den noch zahlreichen offenen Fragen des Eckpunktepapiers umgeht, bleibt abzuwarten. Spannend wird auch sein, wie der Gesetzesentwurf die Vorgaben der EU-Gebäudeeffizienzrichtlinie adressiert, die laut Koalition 1:1 umgesetzt werden soll. Unter anderem ist unklar, wie eine Senkung des Energiebedarfs im Bestand erfolgen und wie dem „Worst First Prinzip“ Geltung verliehen werden soll, das die energetische Sanierung von Gebäuden mit der schlechtesten Energieeffizienz priorisiert. Eigentlich ist die EU-Gebäuderichtlinie bis zum 29. Mai 2026 in nationales Recht zu überführen, während das Gebäudemodernisierungsgesetz erst zum 1. Juli 2026 in Kraft treten soll. Die Koalition möchte sich parallel bei der EU-Kommission dafür einsetzen, die Vorgaben der Richtlinie zu lockern. Wir halten Sie auf dem Laufenden.
Der Beitrag Neues Gebäudemodernisierungsgesetz: Mehr Flexibilität und Eigenverantwortung, aber weniger Klimaschutz? erschien zuerst auf CMS Blog.
Political Law Playbook – February 2026
Welcome to the February edition of the Political Law Playbook. This month’s federal coverage features two new Federal Election Commission (“FEC”) nominees who, if confirmed, would establish a quorum within the agency for the first time since April 2025.
