Menschenrechte
Kumpanei mit den Folterern
Die Europäische Union missachtet in ihrer Flüchtlings- und Migrationszusammenarbeit mit afrikanischen Staaten deren Verletzung menschenrechtlicher Standards.
Drohende Hinrichtung
Bruce Ward soll am 17. April im US-Bundesstaat Arkansas hingerichtet werden. Bei ihm wurde paranoide Schizophrenie diagnostiziert. Er ist seit 1989 inhaftiert, das sind fast 25 Jahre im Todestrakt. Heute ist Bruce Ward 60 Jahre alt.
Menschen vor Waffen schützen
Angesichts immer neuer Beispiele menschenrechtlich fragwürdiger Ausfuhrgenehmigungen ist eine Reform der deutschen Rüstungsexportgesetzgebung dringend geboten.
Sorge um Gesundheit
Der gewaltlose politische Gefangene Nabeel Rajab ist seit neun Monaten in Bahrain in Isolationshaft und die Sorge um seine Gesundheit nimmt zu. Die Urteilsverkündung in seinem Prozess wurde erneut verschoben, diesmal auf den 17. Mai.
Außer Kontrolle
Deutsche Rüstungsfirmen finden immer neue Wege, um die Exportrichtlinien der Bundesregierung zu umgehen. Dazu zählen nicht zuletzt Filialen im Ausland und formal eigenständige Tochterfirmen.
Rheinmetall rüstet auf
Der Düsseldorfer Waffen- und Munitionsfabrikant plant den Bau einer Panzerfabrik in der Türkei - auch deshalb, weil die gemeinsam mit Kraus-Maffei Wegmann produzierten Leopard 2 der türkischen Armee dem Beschuss des "Islamischen Staats" in Syrien nicht standhalten.
Stellungnahme der Deutschen Menschenrechtskoordination Kolumbien zum Friedensprozess
Paramilitärs eingedrungen
Die Gemeinschaften am Flussgebiet Jiguamiandó berichten über die Präsenz von Paramilitärs. Die Zunahme von paramilitärischen Aktivitäten in diesen humanitären Zonen gefährdet die indigenen und afro-kolumbianischen Geminschaften.
Frankreich: Meilenstein für den Schutz der Menschenrechte
Frankreich verpflichtet Unternehmen gesetzlich zur Achtung der Menschenrechte und Umwelt, auch in ihren Tochterunternehmen und Lieferketten. Amnesty International, Brot für die Welt, Germanwatch und Oxfam begrüßen dieses Gesetz.
Drohende Hinrichtung
Don Davis soll am 17. April im US-Bundesstaat Arkansas hingerichtet werden. Er befindet sich wegen Raubmordes seit 25 Jahren im Todestrakt. Zum Zeitpunkt der ihm zur Last gelegten Tat war er 27, heute ist er 54 Jahre alt.
Meilenstein für den Schutz der Menschenrechte
Frankreich verpflichtet Unternehmen gesetzlich zur Achtung der Menschenrechte und Umwelt, auch in ihren Tochterunternehmen und Lieferketten. Der französische Verfassungsrat hat die Verfassungsmäßigkeit des Gesetzes zur Unternehmensverantwortung gestern in weiten Teilen bestätigt. Nun wird das Gesetz in wenigen Tagen in Kraft treten. Frankreich ist damit das erste Land weltweit, das Unternehmen per Gesetz in die Pflicht nimmt, auch in ihren Auslandsgeschäften auf Menschenrechte und Umwelt zu achten. Amnesty International, Brot für die Welt, Germanwatch und Oxfam begrüßen dieses Gesetz.
Meilenstein für den Schutz der Menschenrechte
Frankreich verpflichtet Unternehmen gesetzlich zur Achtung der Menschenrechte und Umwelt, auch in ihren Tochterunternehmen und Lieferketten. Der französische Verfassungsrat hat die Verfassungsmäßigkeit des Gesetzes zur Unternehmensverantwortung gestern in weiten Teilen bestätigt. Nun wird das Gesetz in wenigen Tagen in Kraft treten. Frankreich ist damit das erste Land weltweit, das Unternehmen per Gesetz in die Pflicht nimmt, auch in ihren Auslandsgeschäften auf Menschenrechte und Umwelt zu achten. Amnesty International, Brot für die Welt, Germanwatch und Oxfam begrüßen dieses Gesetz.
Ende der Exotik
Eine neue Generation von Roma-Künstlern macht die Diskriminierung der größten ethnischen Minderheit Europas zum Thema - fernab jeglicher Klischees.
Straflos in die Freiheit
In Westafrika gab es seit 2012 mehrere friedliche Machtwechsel - zuletzt in Gambia. Für ihre Vergehen zur Rechenschaft gezogen werden die abgewählten
Herrscher jedoch nicht.
Bombengeschäfte am Golf
Die Kriege im Jemen und gegen den "Islamischen Staat" treiben die Militäretats der arabischen Regimes in die Höhe. Deutschen Rüstungskonzernen beschert die Aufrüstung Millionengewinne. Ein Besuch auf der Waffenmesse IDEX in Abu Dhabi.
Drohende Zwangsräumung
Rund 1300 rumänischen Roma droht die rechtswidrige Zwangsräumung aus Gianturco im süditalienischen Neapel. Vielen droht die Obdachlosigkeit da die Behörden keine Konsultationen durchführen, um Alternativunterkünfte zu finden.
Aufenthaltsort unbekannt
Der Menschenrechtler Ahmed Mansoor wurde am 20. März im Emirat Ajman festgenommen. Sein Aufenthaltsort ist nicht bekannt. Amnesty International befürchtet, dass er dem Verschwindenlassen zum Opfer gefallen sein könnte.
Arbeitsmigranten in Katar: "Behandelt uns wie Menschen!"
In Katar droht ausländischen Arbeitskräften weiterhin Zwangsarbeit. Eine aktuelle Gesetzesreform hat das System nicht wesentlich verändert. Im Gegenteil: Je näher die Fußball-WM 2022 rückt, desto mehr Arbeitsmigranten im Bausektor sind betroffen.
Menschenrechtsverletzungen im Jemen stoppen!
Der seit zwei Jahren andauernde bewaffnete Konflikt im Jemen hat zu einer humanitären Katastrophe im Land geführt. Zahlreiche Länder tragen dafür mit anhaltenden Waffenlieferungen eine Mitverantwortung. Allein die USA und Großbritannien haben seit 2015 für über fünf Milliarden US-Dollar Waffen an Saudi-Arabien geliefert.
Alan und Gyan sind wieder mit ihrer Familie vereint
Die syrischen Geschwister Alan und Gyan sitzen seit ihrer Kindheit im Rollstuhl. 2014 mussten sie vor dem "Islamischen Staat" aus ihrer Heimat fliehen. Nach fast drei Jahren beschwerlicher Flucht mit ihrer Mutter haben sie es nun endlich nach Deutschland geschafft, wo sie ihren Vater und ihre Schwester wieder in ihre Arme schließen konnten.
