Alle wichtigen juristischen Nachrichten – fortlaufend aktualisiert und zeitsparend im großen Überblick.
Juristische Nachrichten
Ein piepender Rauchmelder ist noch keine Brandmeldeanlage
Streit um Briefwahl in den USA: Trumps Dekret wirkt vorläufig weiter
Ein amerikanisches Bundesgericht hatte Trumps Pläne gestoppt, die Regeln für die Briefwahl in den USA zu verschärfen. Nun hat der Supreme Court diese einstweilige Verfügung aufgehoben. Eine Entscheidung in der Sache steht jedoch noch aus.
EGMR verurteilt Türkei erneut
"Vorbildliche Regeln, faktisch außer Kraft"
Goldgräberstimmung
Pauschale Zusicherung zu Haftbedingungen reicht nicht
Müllverbrennungsanlagen müssen auch zahlen
Supreme Court erlaubt Trumps Briefwahl-Pläne vorerst
Haftstrafen gegen abgesetzte Bürgermeister der Opposition
Eon addierte im Einkauf und multiplizierte im Verkauf
ChatGPT, Claude, Libra & Co. im Praxisvergleich: Welches KI-System passt zu welcher juristischen Aufgabe?
Wer sich mit Legal AI beschäftigt, kennt die großen Namen längst. ChatGPT und Claude sind in vielen Kanzleien bereits im Einsatz, daneben entstehen spezialisierte Lösungen wie Otto Schmidt Answers, Libra oder BEAMON AI. Die eigentliche Herausforderung beginnt jedoch nicht beim Überblick über den Markt, sondern bei der Entscheidung: Welches System eignet sich für welche konkrete Kanzleiaufgabe?
In der Praxis werden KI-Tools häufig isoliert getestet. Ein Schriftsatz wird mit einem System erstellt, eine Recherche mit einem anderen durchgeführt, ein drittes Tool verarbeitet umfangreiche Dokumente. Diese Vorgehensweise liefert zwar Eindrücke, aber keine belastbare Vergleichsgrundlage. Unterschiedliche Aufgaben, unterschiedliche Prompts und unterschiedliche Erwartungen führen dazu, dass Ergebnisse kaum miteinander vergleichbar sind.
Gleiche Aufgabe, klare Kriterien
Ein sinnvoller Vergleich setzt einheitliche Rahmenbedingungen voraus. Entscheidend ist zunächst die fachliche Qualität: Wie präzise ist die Antwort, wie nachvollziehbar ist die juristische Argumentation, und lassen sich Quellen überprüfen? Für den Kanzleialltag kommen weitere Faktoren hinzu: Datenschutz, berufsrechtliche Anforderungen, Integration in bestehende Arbeitsabläufe sowie Kosten- und Lizenzmodelle.
Gerade im juristischen Kontext können kleine Unterschiede große Auswirkungen haben. Ein System kann bei der Textgenerierung überzeugen, aber bei der Recherche an Grenzen stoßen. Ein anderes liefert belastbare Quellen, fügt sich jedoch nur eingeschränkt in bestehende Workflows ein. Wer einzelne Funktionen isoliert betrachtet, erhält daher schnell ein verzerrtes Bild der tatsächlichen Eignung.
Vom Einzeltest zur systematischen Bewertung
Das Live-Webinar „Legal AI im Vergleich“ der Fachseminare von Fürstenberg setzt genau hier an. Prof. Dr. Martin Ebers testet ChatGPT, Claude, Otto Schmidt Answers, Libra und BEAMON AI anhand identischer juristischer Aufgaben aus der Praxis. Zwei bis drei typische Anwendungsfälle werden dabei systematisch mit mehreren Systemen bearbeitet. Beck-Noxtua wird ergänzend eingeordnet.
Im Mittelpunkt stehen nicht nur die Ergebnisse, sondern auch die Kriterien für eine fundierte Tool-Auswahl in Kanzleien. Ergänzend werden berufsrechtliche Rahmenbedingungen, DS-GVO, AI Act sowie das Rechtsdienstleistungsgesetz behandelt. Auch Fragen der internen Freigabe und Implementierung von KI-Systemen werden aufgegriffen.
Das Webinar richtet sich an Rechtsanwälte und Kanzleientscheider, die bereits erste Erfahrungen mit KI-Tools gesammelt haben und ihre Auswahlentscheidung auf eine belastbare Grundlage stellen möchten.
Termin: 16. September 2026 | 14.00 – 16.30 Uhr
-> Live dabei sein: Webinar-Details
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Die EU nimmt Müllverbrennung von ihrem Emissionshandel aus. Darf Deutschland trotzdem nationale CO₂‑Zertifikate verlangen? Ja, entschied das VG Berlin. Die Urteile betreffen eine ganze Branche und verteuern womöglich die Müllgebühren.

