Alle wichtigen juristischen Nachrichten – fortlaufend aktualisiert und zeitsparend im großen Überblick.
Juristische Nachrichten
Korrekt, aber nicht legal: Alkoholfreier Rum darf nicht mit "This is not Rum" werben
Wenn dem Rum der Alkohol fehlt, ist es kein Rum mehr. Dem würden wohl kaum jemand widersprechen. Das heißt aber noch lange nicht, dass der Hersteller solch ein Getränk mit "This is not Rum" bewerben dürfte. Für das OLG Hamburg ist das eine unzulässige Anspielung auf geschützte Spirituosen.
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Wegezoll auf See: Darf der Iran die Straße von Hormus zur Mautstraße machen?
Tasche auf, wer durchfahren will: Der Iran bietet Schiffen die Durchfahrt durch die Straße von Hormus an, wenn sie dafür bezahlen. Damit legt das Land die Axt an einen der rechtlichen Grundpfeiler der internationalen Seefahrt, erklärt Nele Matz-Lück.
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Wegen Gesundheitsrisiken: Wimpernserum bleibt verboten
Das OVG Lüneburg hat bestätigt, dass ein Wimpernserum sofort vollziehbar nicht mehr vertrieben werden darf. Das gern als Wimpernwachstumsmittel genutzte Produkt enthält einen vermutlich gesundheitsgefährdenden Stoff.
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Essen wollte Preisbremse für Bolt, Uber und Co: Gericht stoppt Mindestpreise für Mietwagenfahrten
Die Stadt Essen wollte das Taxigewerbe schützen und verpflichtete deshalb Mietwagen-Dienste zu Mindestpreisen. Doch das VG Gelsenkirchen hat das Preisdiktat im Eilverfahren vorerst ausgebremst.
Versuchte Spielmanipulation: VfL Osnabrück durfte Trainerduo fristlos entlassen
Das ArbG Osnabrück hat die fristlose Kündigung von Ex-Coach Marco Antwerpen und Assistent Frank Döpper vom VfL Osnabrück bestätigt. Der Verein wirft seinen früheren Trainern eine versuchte Spielmanipulation vor.
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Wegen Verunglimpfung russischer Staatsorgane: Moskauer Gericht verurteilt Karnevalisten Jacques Tilly
Die russische Justiz machte dem Düsseldorfer Karnevalisten in Abwesenheit den Prozess. Nach Ansicht des Moskauer Gerichts verunglimpfen seine Karnevalskarikaturen und -wagen die russischen Staatsorgane und verletzen religiöse Gefühle.
Kleiner Drache vor Gericht: Penguin Random House vs. OpenAI und der Konflikt ums Urheberrecht
Ein kleiner orangefarbener Drache steht plötzlich im Zentrum eines urheberrechtlichen Grundsatzstreits: Die Klage von Penguin Random House gegen OpenAI in München könnte zum Pionier für die globale Auseinandersetzung von Rechteinhabern mit KI-Unternehmen werden, schreibt Tobias Voßberg.
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Kein Eintrag, keine Rechte? EGMR zur Durchsuchung von Anwalts-Privatwohnung
Nach einer rechtswidrigen Durchsuchung sprach der EGMR einem ungarischen Anwalt nun Schadensersatz zu. Dass er sein Privatanwesen ohne Anmeldung auch als anwaltliches Archiv nutzte, werfe das Anwaltsgeheimnis gerade nicht sofort über Bord.
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Bezahlter Vorruhestand: BFH erleichtert Rückstellungen
Unternehmen können für Kosten eines Vorruhestandsmodells bereits dann Rückstellungen bilden, wenn Beschäftigte vertraglich einen Anspruch darauf haben – auch ohne, dass schon eine individuelle Freistellungsvereinbarung vereinbart worden wäre, so der BFH.
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Untreuevorwurf: Ermittlungen gegen AfD Niedersachsen werden ausgeweitet
Es soll um Spardosen bei Parteievents gehen und um Mitarbeiter der Bundestagsfraktion, die für den Landesverband arbeiteten: Gegen mehrere AfD-Mitglieder laufen neue Verfahren. Die Partei wehrt sich.
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Trump vs. Big Law: DAV und Co. appellieren an Washingtoner Berufungsgericht
Mehrere europäische Anwaltsverbände haben einen eindringlichen Brief an den US Court of Appeals geschrieben. Darin kritisieren sie die Exekutivverordnungen von Präsident Trump, die aus ihrer Sicht die freie Anwaltschaft gefährden.
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Webinar: Die Kanzlei mit KI verbessern – Für Einsteiger und Interessierte
Künstliche Intelligenz hält zunehmend Einzug in den Kanzleialltag – und trifft oft auf Anwender:innen ohne technisches Vorwissen. Doch auch hier lassen sich mit wenigen gezielten Eingaben (Prompts) viele Aufgaben schneller und effizienter erledigen. Das zeigt Ihnen Referent Tom Braegelmann in seinem Webinar am 14. April 2026.
Im Mittelpunkt steht der konkrete Nutzen der KI Tools für den Kanzleialltag mit seinen bestehenden Arbeitsabläufen. Von der Erstellung erster Entwürfe für Schriftsätze, über die Zusammenfassung juristischer Texte bis hin zur Vorbereitung von Mandantengesprächen. Praktische Beispiele zeigen, wie KI als unterstützendes Werkzeug eingesetzt werden kann. Sie erfahren umsetzungsnah und konkret, wie KI zur Entlastung bei Routineaufgaben und zur Optimierung der täglichen Arbeitsabläufe eingesetzt werden kann.
Entdecken Sie mit diesem Webinar, wie Sie und Ihre Mitarbeitenden mit einfachen Mitteln den Einstieg in die Arbeit mit KI-Tools finden und Ihre Kanzlei fit für die Zukunft machen.
Der Referent Rechtsanwalt und KI-Experte Tom Braegelmann ist bestens vertraut mit den neuesten technologischen juristischen Entwicklungen, insbesondere mit der Digitalisierung des Wirtschafts-, Restrukturierungs- und Insolvenzrechts. Darüber hinaus berät er schwerpunktmäßig zu modernen digitalen Geschäftsmodellen.
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BAG zu Massenentlassungen: Informationspflichten nicht eingehalten, keine Kündigung
Arbeitgeber müssen sich bei geplanten Massenentlassungen an Regeln halten. Tun sie das beispielsweise bei Meldungen an die Bundesarbeitsagentur nicht, haben Arbeitnehmer gute Karten.
"Brauche ich für die Steuer": Keine Rechnung, kein Geld
Weil er die Kosten für seine neue Heizung steuerlich absetzen wollte, durfte ein Kunde seinem Heizungsbauer den gesamten Werklohn verweigern. Damit kam er allerdings Monate zu spät, sodass er laut OLG Hamm für die Zwischenzeit trotzdem Zinsen zahlen muss.
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Verdacht der Untreue und Verstöße gegen das Parteiengesetz: Ermittlungen gegen AfD Niedersachsen werden ausgeweitet
Gegen mehrere AfD-Mitglieder laufen neue Ermittlungsverfahren. Es soll um Spardosen bei Parteievents gehen und um Bundestags- und Landtagsabgeordnete. Die Partei tritt den Vorwürfen entgegen.
Ipso-facto-Schutz: VGH legt EuGH Fragen zu staatenlosen Palästinensern vor
Der VGH Baden‑Württemberg möchte vor dem EuGH klären lassen, wann staatenlose Palästinenser, die beim UNRWA registriert sind, automatisch als Flüchtlinge gelten. Hintergrund ist die uneinheitliche Rechtsprechung zum ipso‑facto‑Schutz.
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Knockout 51: Verurteilung als Mitglieder einer kriminellen Vereinigung
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OLG Frankfurt: Kein Auskunftsanspruch zu Samenspenden-Anzahl: Frau will wissen, wie viele Halbgeschwister sie hat
Eine Frau, die per künstlicher Befruchtung gezeugt wurde, wollte erfahren, wie viele weitere Kinder mit der Samenspende ihres biologischen Vaters in die Welt gesetzt wurden. Das OLG sah keinen solchen Auskunftsanspruch.
Konversionstherapien: Supreme Court kippt Verbot in Colorado
Der Supreme Court hat das in Colorado geltende Verbot sogenannter "Conversion Therapy" gekippt. Die Mehrheit der Richterinnen und Richter sah einen unzulässigen Eingriff in die Meinungsfreiheit.
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LG Hamburg entscheidet über Spiegel-Bericht: Christian Ulmen greift Deep-Fake-Verdacht gerichtlich an
Nach LTO-Informationen hat Christian Ulmen Unterlassungsanträge vor dem Landgericht Hamburg gegen den Spiegel eingereicht. Der Hauptvorwurf von Collien Fernandes wird dabei nicht angegriffen, dafür aber Deep-Fake-Verdächtigungen.

